30. Januar 2017

Was ist eigentlich eine SWOT-Analyse?

Es gibt Begriffe, die hat man so oft gehört, dass man ihre Bedeutung exakt zu kennen glaubt. Bei genauerem Hinsehen allerdings fallen vielen nur wenige Stichpunkte dazu ein. Genau so ein Begriff ist „SWOT-Analyse“. Daher haben wir uns gefreut, dass das Fachmagazin ausbau & fassade das Thema mal genauer unter die Lupe genommen hat.

Bei der SWOT-Analyse handelt es sich um ein Instrument des strategischen Managements und eine Art Bestandsaufnahme des Unternehmens. Vier Fragen, die möglichst ehrlich beantwortet werden sollten, stehen dabei im Zentrum:

Strenghts (Stärken): Welche Stärken hat der Betrieb? Was kann er besser als der Mitbewerb?
Weaknesses (Schwächen): Wo zeigt das Unternehmen Schwächen? Was fehlt?
Opportunities (Chancen): Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich?
Threats (Risiken): Wo können Gefahren lauern? Welche Herausforderungen gibt es?

Für die Analyse werden Informationen zu den vier Fragen recherchiert, beispielsweise gesetzliche Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Trends, technologische Entwicklungen sowie Kernpunkte des Unternehmens wie Produkte, Know-how, Kundenbeziehungen etc.
Wer sich mit den vier Fragen auseinandersetzt – so die Idee – bekommt aufgezeigt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Unternehmen voranzubringen. Es geht darum, aus dem Bestehenden zu lernen und es besser zu machen. So können Alleinstellungsmerkmale verifiziert und ausgebaut sowie Kräfte besser eingesetzt werden. Das ist übrigens auch eine wichtige Basis der Pressearbeit. Denn nur wer weiß, wo das Unternehmen aktuell steht, kann es mit PR richtig positionieren.

Recherchequelle: „Weiter so – nur anders“ von F. Helfensteiner in ausbau & fassade, Ausgabe 7-8/2017