1. November 2021

Und jetzt alle: Pause!

Corona hat uns eine neue Arbeitssituation beschert: Wo auch immer es die Bedingungen erlaubten, wurde das Homeoffice in der Zeit der Kontaktreduzierung zur Normalität. So manch einer hat das Arbeiten in den eigenen vier Wänden jedoch inzwischen zu schätzen gelernt. Aus dem Provisorium ist eine Dauereinrichtung geworden.

Doch das Homeoffice bringt nicht nur positive Aspekte mit sich. Klar: Sich morgens keine Gedanken über das Outfit machen oder sich durch den Pendlerstau quälen zu müssen, ist eindeutig ganz praktisch. Auf der anderen Seite verlangt das Homeoffice uns aber zugleich ein Höchstmaß an Disziplin ab. Denn viele vergessen, dass zu einem strukturierten Arbeitstag auch regelmäßige Pausen gehören. Also richtige Pausen.

In ihrer Kolumne „Wie ich im Homeoffice verlernte, Pausen zu machen“ hat Redakteurin Sara Peschke von der Süddeutschen Zeitung die Krux an der – eigentlich – Selbstverständlichkeit sehr gut beschrieben. Jeder Minute, die sie weg vom Monitor verbringt, begleitet sie ein schlechtes Gewissen. Niemand sieht, was man wann macht, und so ist der Drang, selbst kurze Abwesenheitszeiten detailliert zu entschuldigen, bei ihr und ihren Kollegen offensichtlich groß. Ein Zustand, der auf Dauer sicherlich nicht gesund ist.

Wie wichtig regelmäßige Entspannungsphasen im aufreibenden Arbeitstag sind, wie oft pausiert werden sollte und wie Pausen konsequent einhalten lassen, hat die Deutsche Handwerks Zeitung in ihrem Beitrag „Wie Sie lernen, Pausen einzuhalten und dabei abzuschalten“ jüngst beschrieben.

Also: Auf die Plätze, fertig, Pause!