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Apple GiveBack: Alte Apple-Geräte eintauschen und recyceln lassen

Wohin mit alten Endgeräten? Das fragen sich viele beim Neukauf eines Computers, Tablets oder Smartphones. Apple ruft seine Kunden dazu auf, ihre gebrauchten Mac Pros, Mac minis, MacBooks oder iPhones gegen Neugeräte einzutauschen und von Apple – wenn möglich – recyclen zu lassen.

Über das Programm Apple GiveBack können Kunden ihre Geräte in jedem Apple Store oder über apple.com abgeben. Für geeignete Geräte erhält man eine Gutschrift oder eine Apple Store-Geschenkkarte. „Wenn [das Gerät] in gutem Zustand ist, suchen wir nach einem neuen Besitzer. Falls nicht, schicken wir es zu unserem Recyclingpartner. So können wir mehr wertvolle Materialien zurückgewinnen und den Planeten schonen“, heißt es auf der Unternehmens-Website.

Für die Gewinnung wertvoller Materialien aus iPhones nutzt Apple seit April 2018 einen neuen Demontageroboter. „Daisy“ zerlegt iPhones, um Materialien wie Aluminium, Gold oder Kupfer zurückzugewinnen. In einer Pressemitteilung heißt es: „Daisy kann bis zu 200 iPhone-Geräte pro Stunde zerlegen, Komponenten entfernen und sortieren, so dass Apple Materialien zurückgewinnen kann, die herkömmliche Recycler so nicht extrahieren können – und das in einer höheren Qualität.“

Nur nicht zu lange warten: Bei uns in der Agentur durch neue Computer ersetzte Geräte, die sich nicht mehr aufrüsten ließen, sind leider nicht mehr Teil des Programms Apple GiveBack. Optisch wunderschöne MacPro-geräte, die auch noch funktionieren, leider aber mit der aktuellen Software und Betriebssystemen nicht mehr klar kommen.

Je länger sich Hardware jedoch nutzen lässt, um so besser für die Umwelt: Greenpeace kritisiert Apple in einer Stellungnahme – Recycling ist eins, Vermeiden von Umweltbelastung das andere. Das Unternehmen solle sich eher auf Produkte konzentrieren, die einfacher zu reparieren und mit einem Upgrate aufrüstbar seien.

Wir loben auf jeden Fall die Rückgewinnung von Materialien, die sich weiterverwenden und neu einsetzen lassen!

Zero Waste: Abfall vermeiden

Vor kurzem haben meine Kinder und ich einen Radio-Beitrag auf Bayern2 gehört, der mich lange beschäftigt hat: Interviewt wurde eine fünfköpfige Familie, die so weit wie möglich auf Müll verzichtet. „Zero Waste“ nennt sich die Bewegung – und das ist provokant gemeint, denn „Null Müll“ schafft eigentlich keiner. Stefanie Kießling und ihre Familie aber sind dem Ziel schon ziemlich nah gekommen: Ihr Restmüll eines ganzen Monats passt in ein Gurkenglas. Wie das gelingt, beschreibt die junge Mutter in ihrem Blog „Zero Waste Familie“.

Ihre goldenen Regeln heißen: Vermeiden, reduzieren, wiederverwerten, reparieren, recyceln, kompostieren. Konkret kann das so aussehen:

  • Unverpackte Lebensmittel kaufen – etwa auf dem Markt oder in speziellen Supermärkten wie „Original unverpackt“. Für den Anfang kann man aber auch einfach die größten Plastiksünden wie eingeschweißte Gurken oder Bananen links liegen lassen.

  • Frisch kochen, denn Fertigprodukte brauchen viel Verpackung.

  • Zum Einkaufen immer eigene Körbe, Stoffbeutel oder Kisten mitbringen.

  • Mehrweg ist besser als Einweg, daher Getränke, Joghurt, Milch oder Desserts im Pfandglas kaufen.

  • Leistungswasser trinken, eventuell mit einem Wassersprudler aufpeppen.

  • Für den Kaffee to go einfach einen eigenen Becher mitbringen.

  • Wiederverwertbares wie Taschentücher, Servietten oder Windeln aus Stoff verwenden.

  • Große Verpackungen einkaufen (aber nur, solange dadurch nichts schlecht wird und weggeschmissen werden muss).

  • Mit einem „Bitte keine Werbung“-Aufkleber gegen Anzeigenblätter, Werbeprospekte und Flyer wehren.

Viel Freude beim Müllreduzieren!

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