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Neuseeländische Firma führt Vier-Tage-Woche ein

40 Wochenstunden auf fünf Tage verteilt – so sieht für die meisten Unternehmen und Angestellten eine Vollzeitstelle aus. Doch passt das überhaupt zu allen Aufgaben, Firmen, Menschen und ist die feste Struktur noch zeitgemäß? Das bezweifeln viele.

Weil zwischen Zweifeln und tatsächlichem Handeln aber oft Welten liegen, hat es die Nachricht einer neuseeländischen Firma Mitte Oktober in alle großen Zeitungen wie Spiegel, Stern oder Zeit geschafft. Die Fondsgesellschaft Perpetual Guardian hat nach einem erfolgreichen Testlauf für alle 240 Mitarbeiter die Vier-Tage-Woche eingeführt. Und zwar bei gleichem Gehalt.

Der wissenschaftlich begleitete zweimonatige Test hatte gezeigt, dass die Mitarbeiter bei einer Vier-Tage-Woche sowohl produktiver als auch zufriedener waren. 78 Prozent gaben nach der Testphase beispielsweise an, die Balance zwischen Arbeit und Haushalt gut hinzubekommen. Vor dem Test waren es nur 54 Prozent. Einen Zwang zur Vier-Tage-Woche gibt es nicht. Wer möchte, darf auch fünf Tage in die Firma kommen.

Sehen Sie hier wie die Mitarbeiter reagieren, als Geschäftsführer Andrew Barnes ihnen die Einführung der Vier-Tage-Woche verkündet:

Mach mal ´ne Pause

Wie viel Pause machen Sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag? Und wie sehen Ihre Pausen aus? Zugegeben, die Frage ist ein bisschen unangenehm. Denn irgendwie jagt uns das Wort Pause ein schlechtes Gewissen ein. Während einer Pause sind wir schließlich nicht produktiv, und darum geht es doch, oder?

Wie falsch dieses Denken ist, lesen wir auf dem Online-Portal von „LOB – Zeitschrift für berufstätige Mütter und Väter“. Dort steht, dass Pausen alles andere als Zeitverschwendung sind, sondern extrem wichtig für unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlergehen, aber auch für Kreativität und Phantasie. „Hirnforscher [haben] längst belegt, dass wir nur kreativ sein und Probleme bearbeiten können, wenn unser Organismus zur Ruhe kommt“, heißt es in dem Beitrag, der auch gleich kleine Übungen für die richtige Pause empfiehlt:

  • Türe schließen: Wer viel im Austausch mit den Kollegen ist, sollte sich ab und zu rausziehen und für Ruhe sorgen – zum Beispiel, indem er die Bürotür schließt.

  • Bewusst atmen: Konzentrieren Sie sich immer wieder einige Minuten bewusst auf Ihren Atem. Beim Einatmen können Sie das Wort „Kraft“ denken, beim Ausatmen „Ruhe“. Das entspannt.

  • Lächeln: Schenken Sie sich hin und wieder ein Lächeln, denn dabei schüttet der Körper Dopamin aus, was uns aktiv macht.

  • Mittagspause: Neben diesen kleinen Auszeiten sollten Sie auch Ihre „große“ Mittagspause erholsam planen. Schauen Sie, was Ihnen wirklich guttut und Ihrer Persönlichkeit entspricht – etwa ein kleiner Spaziergang, eine Runde auf dem Laufband, ein gutes Essen oder ein nettes Gespräch mit einem Kollegen (allerdings nicht über den Job!).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Screenshot & Recherchequelle: „Typgerechte Pausen“ von „LOB  für berufstätige Mütter und Väter“.

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