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Wortakrobatin Rita Apel über Mikroplastik

Sicher haben Sie unseren Blog-Beitrag „So wenig Plastik wie möglich“ intensiv studiert und nutzen seitdem die App CodeCheck, um Mikroplastik oder Palmöl in Lebensmitteln und Duschgels zu vermeiden. 😉 Leider noch nicht? Dann legen wir Ihnen ein Video ans Herz, das auf noch charmantere Weise zum Benutzen von CodeCheck aufruft. Zu sehen ist die Poetry Slamerin Rita Apel mit ihrem „Kindergedicht vom Mikroplastik“, das sie auf einem Slam zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung vorträgt. In rhythmischem Gleichklang und herrlich gereimt, erklärt die über 60-Jährige die Bedeutung und Gefahr durch Mikroplastik für unsere Natur. So macht Umweltschutz Freude!

„Bevor du auf die Tube drückst, schau nach, was sie enthält.
Mach andre darauf aufmerksam, damit hilfst du der Welt.
Und ist riskanter Inhalt drin, bring sie ruhig wieder hin,
denn dein Konsumverhalten bestimmt ja den Gewinn.“

 

So wenig Plastik wie möglich

Seitdem das Landratsamt Bodensee Familien für die Reduzierung von Müll begeistern möchte, erscheint samstags im Südkurier eine Doppelseite der Friedrichshafener Lokalchefin Kerstin Mommsen zu ihren Erlebnissen und Fortschritten beim Plastikfasten, die uns jede Woche sehr inspiriert.

Kürzlich ging es um den Einkauf von Fleisch, Wurst und Käse. Immer weniger Supermärkte haben ja Frischtheken, sondern verkaufen die Waren abgepackt in nicht recyclebaren Umverpackungen. Und selbst wenn eine Frischetheke vorhanden ist oder man beim Metzger einkauft, landen Aufschnitt und Schnitzel in kunststoffbeschichteten Papieren oder Tütchen. Der Beitrag von Kerstin Mommsen hat uns animiert, mit eigenen Dosen (zum Beispiel der plastikfreien ajaa! Naturbox, einer Schwester unserer Nana Brotboxen) zum Metzger zu gehen und unsere Einkäufe direkt dort einpacken zu lassen. Manchmal kann das aus hygienischen Gründen zu Problemen führen, denn einige Geschäfte möchten nicht, dass eventuell verunreinigte Dosen hinter die Ladentheke gelangen. Aber auf die Ladentheke stellen, ist eigentlich immer möglich. Die größere Herausforderung ist die Planung, denn nicht immer sind die Dosen mit im Auto, wenn‘s zum Einkaufen geht. Aber das ist vielleicht auch Gewöhnung.

Ein weiteres wichtiges Plastik-Thema, dem sich auch Kerstin Mommsen widmet, sind Kosmetikprodukte. Deren Umverpackung besteht in der Regel aus Plastik und sie können Mikroplastik enthalten. Mikroplastik sind millimeterkleine Plastikteilchen, die Cremes, Duschgels und Co. als Binde- oder Füllmittel beigemischt werden. Als Alternative greift die Redakteurin zu Produkten in Glasbehältern und checkt mit einer App die Waren auf Mikroplastik. Auch wir nutzen jetzt die App CodeCheck, um die Einkaufsregale nach unbedenklichen Lebensmitteln und Kosmetikprodukten zu durchforsten. Einfach Barcode oder EAN-Nummer scannen und wir erfahren, welche Inhaltsstoffe das Produkt enthält. Zum Beispiel Mikroplastik, Palmöl (für uns ab sofort tabu!), Nanopartikel, Parabene, Paraffine, zu viel Zucker oder auch tierische Bestandteile. Für die Zukunft wünschen wir uns bessere Alternativen zu Plastik wie etwa die Maniokstärke-Produkte des indonesischen Start-ups Avani Eco. Dafür müssen wir Verbraucher allerdings auch bereit sein, uns der Plastikproblematik zu stellen und vielleicht auf ein bisschen Luxus zu verzichten.

Avani Company Profile Video

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