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Buchtipp für Kinder: Programmieren mit der Maus

Coden statt Daddeln: Das Buch „Programmieren lernen mit der Maus“ von Philip Kiefer vermittelt Kindern ab sieben Jahren einen prima Einstieg in die Welt des Programmierens. Durch die leicht zu erlernende Programmiersprache Scatch können die jungen User rasch selbst erste Trickfilme, Lern-Programme oder kleine Computerspiele erstellen. Die Maus von der „Sendung mit der Maus“ begleitet durchs Buch. Weitere Infos finden Sie direkt beim Rheinwerk-Verlag.

Elterntaxis schaden Kind und Umwelt

Kinder sollen sicher in der Schule ankommen – das liegt natürlich allen Eltern am Herzen. Doch leider tragen immer mehr Eltern selbst dazu bei, die Schulwege unsicherer zu machen. Indem sie ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schule fahren, dort möglicherweise noch verbotswidrig halten oder plötzlich wenden, erhöhen sie den Verkehr rund ums Schulgebäude und gefährden die Schulkinder. Während immer weniger Kinder im „normalen“ Straßenverkehr verunglücken, nehmen so Unfälle auf Schulwegen stetig zu.

Schulen und Kommunen beobachten einen Anstieg der Elterntaxis. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage aus 2017 läuft nur noch jedes dritte Grundschulkind (37 Prozent) zwischen 6 und 9 Jahren zur Schule. Die Motive der Eltern, ihre Kinder zur Schule zu fahren, sind ganz unterschiedlich und reichen von der Angst vor Unfällen und Übergriffen über Gewohnheit bis zur Bequemlichkeit.

Der Bringdienst ist allerdings nicht nur schlecht für die Verkehrssicherheit und die Umwelt. Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass mit dem Auto zur Schule gebrachte Kinder im Schnitt müder und passiver im Unterricht sind als ihre Klassenkameraden, die zu Fuß gehen. Auch der ADAC schreibt auf seiner Website, „dass die tägliche Bewältigung des Schulwegs zu Fuß eine Reihe von positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung hat. Dazu zählen eine höhere Konzentrationsfähigkeit im Unterricht, eine gesteigerte körperliche Fitness, der Abbau von Übergewicht sowie – bei gemeinsamer Bewältigung des Schulwegs mit anderen Kindern – die Verbesserung des Sozialverhaltens.“ Auch das Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr entwickele sich besser.

Doch was kann man tun, um Eltern zu einem Umdenken zu bewegen? Dazu gibt es viele spannende Ansätze. In der Schule meiner Kinder beispielsweise gibt es einen „Lauf-Pass“, in dem das Kind für jeden gelaufenen Schulweg einen Stempel und am Ende des Schuljahres je nach Stempelanzahl eine sinnvolle Überraschung bekommt. Auch das Bilden von Laufgruppen (eventuell begleitet von einem Erwachsenen) oder Laufpatenschaften kann viel bewirken. Der ADAC empfiehlt in seinem Leitfaden „Das Elterntaxi an Grundschulen“ sogenannte Elternhaltestellen im näheren Umfeld der Schule. In der Broschüre sind viele weitere gute Ideen und Tipps enthalten. Auch Initiativen wie „Zu Fuß zur Schule“ vom Deutschen Kinderhilfswerk wollen dazu beitragen, das Elterntaxi abzuschaffen.

Recherchequellen: WDR-Wissen, ZEIT-Online

Gesunde Kinderaugen: Viel Zeit im Freien verbringen

Morgens ins Schulheft schauen, mittags in Bücher und abends womöglich auf den Bildschirm oder das Display: Das haben Kinderaugen gar nicht gerne! Laut einer Britischen Studie ist es für Kinder wichtig, immer wieder in die Ferne zu blicken – vor allem im Freien und Hellen.

Die sogenannte Naharbeit als Kind erhöht das Risiko, kurzsichtig zu werden. Das Auge stellt sich quasi auf den nahen Fokus ein und entwickelt eine Kurzsichtigkeit. Gleichzeitig wirkt helles Licht Kurzsichtigkeit aktiv entgegen. Fehlt Licht, muss sich das Auge mehr anstrengen und ermüdet schneller. Der Augapfel wächst in die Länge, wobei das Bild vor statt auf der Netzhaut entsteht und in der Ferne verschwommen ist.

Für Kinder also gilt: Viel Zeit im Freien verbringen, den Blick immer wieder in die Ferne richten und bei guter Beleuchtung lesen und „naharbeiten“. Dann hat man der Brille schon ein gutes Stück entgegengewirkt!

Süddeutsche Zeitung: Kuscheln gibt Kindern Selbstvertrauen

Vom morgendlichen Kuscheln im Bett über einen dicken Drücker nach dem Nachhausekommen von der Schule bis zur Kuscheleinheit beim Vorlesen am Abend: Für Kinder egal welchen Alters ist zärtlicher Körperkontakt nicht nur wohltuend, sondern auch wichtig für die Entwicklung.

Die Süddeutsche Zeitung hat dem Umarmen, Knuddeln, Schmusen und Küssen sowie den vielfältig schönen Auswirkungen des liebevollen Körperkontakts den Beitrag „Komm kuscheln!“* (Ausgabe vom 9./10. Juni 2018) gewidmet. Darin heißt es: „Für Kinder ist Kuscheln eine Schnelltankstelle für ihr Selbstvertrauen und wichtig zur Entspannung nach dem Stress in der Schule oder Kita.“ Denn: Hautkontakt und Streicheleinheiten wirken auf uns Menschen beruhigend, bauen Stress ab und lösen Wohlfühlhormone wie Oxytozin aus. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass viel gekuschelte Kinder weniger häufig krank sind. Oxytozin stärkt die Abwehrzellen und das Immunsystem.

Gleichzeit werden Kinder, die beispielsweise in angsteinflößenden Situationen liebevoll in den Arm genommen werden, selbstbewusster. Kuscheln macht Mut, die Welt zu entdecken, denn die Kinder erfahren Geborgenheit, Stärke und einen „sicheren Hafen“. Das gilt übrigens auch für wilderen Körperkontakt wie liebevolles Kämpfen, Kitzeln oder gemeinsames Toben. Zuviel Liebe, so betont der Artikel, kann es nicht geben – solange die Grenzen des Kindes respektiert werden. Ziemlich erschrocken waren wir darüber, dass noch in den 50er Jahren der Hinweis „Kinder nicht küssen“ in Stillratgebern stand. Wohl aus Angst, Kinder zu verwöhnen.

Wir jedenfalls verwöhnen unsere Kinder gerne und kuscheln unsere Kleinsten bei jeder passenden Gelegenheit. Für größere Kinder, die sich schonmal aus dem Arm winden und in ihren Zimmern verschwinden, haben wir einen Trick: Massagen! Denn die lieben eigentlich alle.

*Der Beitrag ist am 8. Juni 2018 online unter dem Titel „Was Kindern Selbstvertrauen gibt“ erschienen, aber nur für Abonnenten oder im Probeabo abrufbar,

 

Miau! Studie unterstreicht, wie wichtig Haustiere für Kinder sind

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Eigentlich wollten wir nie ein Tier. Jahrelang waren wir der festen Überzeugung, dass Hund, Katze oder Meerschweinchen nur Arbeit machen, viel Geld kosten und – ja ich bin ehrlich – zu viel haaren. Doch dann entschied sich der Kater unserer Nachbarn, bei uns einzuziehen – und wir haben alle Vorurteile auf einen Schlag fortkatapultiert. Rufus bringt so irre viel Freude in unser Haus und ist vor allem für unsere Kinder ein echtes Geschenk. Unsere Tochter hat zu ihm eine geradezu telepathische Beziehung entwickelt, die beiden sind unzertrennlich und sich gegenseitig Freund, Bewacher, Seelentröster und Spielkamerad zugleich. Auch unser jüngerer Sohn lernt gerade, dass der Kater ihm mehr und mehr vertraut und genießt es sehr, wenn es sich beim Lesen oder Malen ein kuscheliges Knäuel auf seinem Schoß gemütlich macht.

Dass Haustiere Kindern gut tun, hat gerade eine Langzeitstudie der Universität Cambridge belegt. Befragt wurden zwölfjährige Jungs und Mädchen aus 77 Familien mit Haustieren und Geschwistern. Das Ergebnis: Haustiere haben einen großen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Kindes – vor allem auf die sozialen Fähigkeiten, auf das Selbstwertgefühl und das emotionale Wohlbefinden. Das Band zwischen Tier und Kind sei sogar befriedigender als die Beziehung zu Bruder oder Schwester. Kinder mögen ihre Haustiere also lieber als ihre Geschwister? In gewisser Weise kann ich das nachvollziehen: Die Beziehung ist ja sehr wertfrei, die Liebe bedingungslos und Streit oder Eifersucht gibt es auch nicht. Bei uns jedenfalls hat Kater Rufus der großen Liebe zwischen Bruder und Schwester keinen Abbruch getan, sondern unsere Verbindung als Familie im Ganzen gestärkt. Vor allem auf lange Sicht ist das ein sehr schönes Gefühl!

 

Mehr zum Thema gibt es hier oder hier nachzulesen.

 

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