4. März 2024

Schlafprobleme? Schusters Rappen!

Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran! Die lustige Zeile aus dem Kinder-Geh-Vers „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“ sorgt beim Spaziergang seit Jahrzehnten für beste Laune bei Groß und Klein. Deutlich weniger spaßig kommt einem der gleiche Vers in den Sinn, wenn man sich erschöpft zur Nachtruhe zurückgezogen hat, der Schlaf sich jedoch partout wieder einmal nicht einstellen will. „Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran“ in Endlosschleife – auf der Suche nach der idealen Schlafposition.

Frei übersetzt: „Selbst schuld“, meint das Onlineportal sciencenotes.de zum Schlafproblem des modernen Homo sapiens. In „Wann Spaziergänge uns helfen, durchzuschlafen“ liefert Autor Manuel Stark eine plausible Erläuterung für unsere Probleme mit dem Wach- und Schlafrhythmus. Denn unsere Arbeits- und Alltagsgewohnheiten bringen es mit sich, dass wir uns zuviel (schwachem) künstlichem und zuwenig (starkem) natürlichem Licht aussetzen. Kurz gefasst: Wir verwirren unseren Biorhythmus, der auf eine klare Hell-Dunkel-Trennung zwischen Tag und Nacht gepolt ist.

Starks Tipp: Täglich vormittags und abends einen beherzten Marsch auf Schusters Rappen um den Block absolvieren, dann klappt es auch mit dem Ein- und Durchschlafen. Und für die extra Spaziergangs-Motivation gibt es von uns dazu noch ein fröhliches „vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran“ mit auf den Weg!