2. Mai 2022

Nachhaltiges Handeln mit Hand und Fuß

Außer Frage steht, dass alle entscheidenden Akteure – ob Politik, Wirtschaft oder die einzelnen Bürgerinnen und Bürger – handeln müssen, wenn die Erde ein lebenswürdiger Ort sein und bleiben soll. Konkrete Umsetzungsfragen sind aber vielleicht noch unklar: Was bringt es wirklich, wenn die Einzelnen nachhaltiger leben? Zahlen dazu gibt es vom Umweltbundesamt ebenso wie einen CO2-Rechner mit Tipps.

Auf dieser Grundlage beschäftigt sich auch der FOCUS-Online-Artikel „Big Points statt Alibi-Aktion: Was Nachhaltigkeit im Leben Einzelner wirklich bringt“ von Uschi Jonas mit dieser Frage. Vom Durchschnittsdeutschen ausgehend, welcher satte 11,2 Tonnen CO2 im Jahr verursacht, lohnt sich ein Blick auf die großen Bedarfsfelder, die sogenannten „Big Points“: Heizung und Strom, Mobilität, Ernährung sowie sonstiger Konsum. Zusammen ergeben sie den CO2-Fußabdruck.

Konkret werden sowohl im Artikel als auch vom Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum des Umweltbundesamtes umsetzbare Reduktionsmöglichkeiten genannt. Beispielsweise tragen Ökostrombezug, E-Mobilität, Fleischverzicht und insgesamt verringerter Konsum zur Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks bei. Als ergänzendes Gegenstück dazu gibt es den Handabdruck, der auf das Handeln in der Gemeinschaft ausgelegt ist. Die Wahl einer Öko-Bank, Spenden für Klimaschutz oder gesellschaftliches Engagement vergrößern diesen – so hat das Ganze Hand und Fuß.