15. Februar 2016

„Ich sag Poetry – ihr sagt…“ „Släääm!“

Waren Sie schon mal auf einem Poetry Slam? Ich gerade erst diese Woche und wir hatten wie immer einen wunderbar-unterhaltsamen Abend. Ein Poetry Slam ist quasi ein Dichterwettstreit, bei dem Menschen selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vortragen.

In meinem Lieblingscafé sind das sechs Minuten, die – je nach Poet – sehr kurzweilig oder extrem lang sein können. Denn: Nicht jeder auf der Bühne ist ein Poet und mindestens einmal pro Abend gehört das Fremdschämen mit zum Programm. Doch eigentlich immer gibt es auch einen Text, der mir unter die Haut geht oder gar die Tränen in die Augen treibt – ob vor Lachen oder Traurigkeit.

Wer den literarischen Boxkampf am Ende gewinnt, entscheidet das Publikum via Wertungskarten oder Applausometer. Für den Sieger wird getrampelt, geklatscht, gepfiffen und gejohlt was das Zeug hält. Schließlich gehört eine Menge Mut dazu, eigene Texte zu performen. Einmal im Jahr trifft sich übrigens die deutschsprachige Slam-Elite zur Meisterschaft. Ein Best Of der Veranstaltung sehen Sie hier.

Ihre
Christine Reith