8. März 2021

Homeoffice: Konzentriertes Arbeiten vs. Fake Work

Arbeiten im Homeoffice war schon immer eine besondere Herausforderung. Überall lauern fiese kleine Ablenkungen, die sich schnell summieren: Schnell mal die Waschmaschine anstellen. War nicht noch der Geschirrspüler auszuräumen? Wer hat denn da an der Haustür geklingelt? Ach – die neue Nachricht auf dem Privathandy gucke ich mir kurz an, könnte ja wichtig sein …

Dass sich in vielen Haushalten aktuell zusätzlich auch die anderen Familienmitglieder im Homeoffice oder Homeschooling befinden, macht die Situation nicht einfacher. Dem Kind noch kurz die Matheaufgabe erläutern, das lautstarke Online-Meeting des Partners nebenan – all dies erschwert die Konzentration auf die eigenen ToDos. Mit dem Wissen, ständig mit der nächsten Störung rechnen zu müssen, verschieben wir plötzlich größere Projekte, die eine längere Zeitspanne konzentrierten Arbeitens erfordern, nach hinten. Schließlich gibt genügend liegengebliebenen Kleinkram, der erledigt werden will – der Mailordner könnte neu sortiert, das Büroregal ausgemistet oder die E-Mail-Anfrage des Anbieters XY endlich mal beantwortet werden. Der offizielle Begriff für strukturlose Arbeiten, die das Unternehmensziel nicht voranbringen, ist übrigens „Fake Work“, näher definiert unter anderem bei Wikipedia.

Wie es dennoch gelingen kann, auch im Homeoffice konzentriert und vor allem strukturiert zu arbeiten, haben die Plattformen gruender.de im Beitrag „Homeoffice-Regeln: 7 Tipps und Tricks für produktives Arbeiten“ sowie t3n.de im Beitrag „Fake Work: Schluss mit der Zeitvergeudung“ zusammengestellt.

Mit der Zugabe einer ordentlichen Portion Selbstdisziplin unterstützen die Tipps ganz sicher im Kampf gegen Fake Work.
Probieren Sie es aus!