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Home-Schooling: herausfordernd, aber enorm bereichernd!

Seit Mitte März gehen unsere Kinder nicht mehr in die Schule. Dass es jetzt schon zehn Wochen sind, in denen wir hier zuhause lernen und den Großteil unserer Zeit gemeinsam verbringen, hätten wir uns da noch gar nicht vorstellen können. Dass es so gut läuft, allerdings auch nicht!

Doch eines vorneweg: Wir Eltern können beide von zuhause aus arbeiten, wir haben keine Existenzängste, unsere Kinder sind schon relativ groß, wir haben ein schönes Haus und einen großen Garten. Kurz: Wir haben es gut – und sind dafür sehr dankbar.

Keine Schule, kein Sportverein, keine Hobbys und keine Spieledates: Unsere Kalendereinträge haben sich durch Corona beinahe auf Null reduziert. Diese Entschleunigung hat uns allen extrem gutgetan (auch wenn natürlich viele soziale Kontakte für uns und unsere Kinder wegfallen). Auch schulbedingt genießen wir die Corona-Wochen derzeit so weit wie möglich in vollen Zügen: Zwar gibt es für uns Eltern deutlich mehr zu tun, aber unsere Kinder mögen beide die viele Zeit zuhause.

Und wie läuft das mit dem Homeschooling? Mit unserem Drittklässler macht jedes Elternteil pro Tag je zwei Stunden „Schule“. Unser Sohn saugt zur Zeit alles intensiv auf und lernt im gemütlichen Rahmen daheim sehr effektiv und gerne. Das macht er wirklich klasse! Zwischendurch machen wir viel Sport mit ihm und spielen Tennis, Basketball oder Fußball. Unsere Große (8. Klasse) macht alles recht selbstständig. Sie kann und mag eigenständiges Arbeiten und vermisst den Trubel im Klassenzimmer ganz und gar nicht. Für beide Kinder übernehmen wir täglich auch koordinatorische Aufgaben wie Arbeitsmaterialien ausdrucken, Aufgaben sortieren oder Erledigtes in die Schule bringen. Da sind wir Eltern schon gefordert.

Anders als im normalen Schulalltag bekommen wir deutlich mehr von den Lerninhalten unserer Kinder mit. Das sehen wir als großen Vorteil. In Kunst haben wir kürzlich einfach mal mitgemacht und ein eigenes Bild erstellt – ein Portrait nach Giuiseppe Arcimboldo aus Obst- und Gemüsewerbung. Als Nicht-Bastel-Mama mit Kunstgeschichtsstudium eine lustige Herausforderung. Andererseits müssen wir unsere eigenen Arbeitszeiten stärker erkämpfen als früher, als die Kinder morgens um sieben aus dem Haus gingen und erst am Nachmittag zurück waren. Hier ist viel gegenseitige Rücksichtnahme gefragt. Ein wertvoller Lerneffekt für Groß und Klein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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