26. Februar 2024

Heiß, heiß, Baby …

Der Mensch strebt gerne nach Rekorden. Im Sport, bei der Spendenbereitschaft für Krisenregionen oder bei Teilnehmerzahlen bei Demos gegen Rechtsextremismus ist das großartig. Weniger super sind Rekorde dagegen beim Klima. Doch ausgerechnet in diesem extrem sensiblen Bereich brechen wir sie jährlich.

So berichtet unter anderem tageschau.de in „Erderwärmung erstmals durchschnittlich über 1,5 Grad“, dass die weltweite Durchschnittstemperatur 2023 im Vergleich zur vorindustriellen Zeit in absolut jedem Monat über der im Pariser Klimaabkommen festgelegten Marke von 1,5 Grad Celsius lag. Das Nachrichtenportal beruft sich dabei auf Daten des EU-Klimadienstes Copernicus. Damit war das vergangene Jahr das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, sagt der Klimadienst. Ein trauriger Rekord.

Und es geht rekordverdächtig weiter: Die Erderwärmung schreitet schnurstracks voran, die im Januar 2024 gemessenen Werte toppen bereits wieder die Werte vergangener Jahre. Der fatale Mix aus immer häufiger auftretenden Phänomenen wie verheerenden Stürmen, Dürren, Überschwemmungen sprechen eine deutliche Sprache: Wenn wir nicht handeln, kippt das Klima schneller als bisher vorhergesagt. Wieder ein Rekord – aber ein katastrophaler.