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Schlagzeilen der Woche

Entdeckertour: Philosophieren mit Rigo und Rosa

Die beste Entdeckung unseres Sommer ist das Buch „Rigo und Rosa“ von Lorenz Pauli, das die Illustratorin Kathrin Schärer wundervoll bebildert hat. Seit wir das Buch, das im orell füssli Verlag erschienen ist und 2017 den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis bekommen hat, zum ersten Mal aufgeschlagen haben, hat uns unser 8-jähriger Sohn jeden Abend eine Geschichte vorgelesen.

An Schlafen war danach aber nie sofort zu denken – denn wir mussten die Geschichte nochmals revue passieren lassen und ausgiebig darüber reden …
Jetzt da das Buch durchgelesen und zugeklappt ist, fehlen uns die beiden schon sehr – die pfiffige Maus Rosa und der überaus gutmütige Leopard Rigo.

Wir hätten gerne noch länger an ihren gemeinsamen Erlebnissen teilgenommen!

Influencer bekommen immer weniger Likes auf Instagram

Die Interaktionsrate auf Instagram sinkt. Und zwar bei privaten Posts ebenso wie bei gesponserten Posts von Influencern. Eine Studie der Marketingfirma InfluencerDB hat herausgefunden, dass die Interaktionsrate im ersten Quartal 2019 bei normalen Beiträgen bei 1,9 Prozent lag, drei Jahre zuvor waren es noch 4,5 Prozent gewesen. Bezahlte Posts haben nur noch eine Interaktionsrate von 2,4 Prozent, 2016 waren es 4 Prozent. Als Grund nennen die Studien-Macher die stetig steigende Flut von Posts in dem Netzwerk. Am besten schneiden noch Reise-Influencer und die sogenannten Micro-Influencer ab, also kleine Accounts mit 1.000 bis 5.000 Followern. Man könnte sagen: Je kleiner die Anhängerschaft, desto enger die Verbundenheit.

Recherchequelle: „Soziale Netzwerke: Influencer kriegen immer weniger Likes auf Instagram“, Gründerszene.de und „InstagramStudie: Influencer verlieren immer mehr an Relevanz“, Spiegel.de

Hirn-Studie: Gesichtserkennung bei Menschen fremder Ethnien

Uns Menschen fällt es schwer, Gesichter von Menschen einer anderen Ethnie zu unterscheiden. Das bestätigt eine aktuelle US-Studie, bei der weiße und schwarze Probanden beim Betrachten von Gesichtern der jeweils anderen Ethnie mit einem Hirnscanner untersucht wurden. Die zuständigen Regionen im Gehirn waren bei Fotos von Menschen anderer Hautfarbe langsamer und insgesamt weniger aktiv.

Grund dafür könnte sein, dass uns die visuellen Erfahrungen mit fremden Ethnien fehlen – das belegen auch andere Studien. Die Forscher betonen die negativen Auswirkungen dieses Phänomens: Wenn man Gesichter nicht richtig unterscheiden kann, könne das rassistische Vorurteile begünstigen oder Menschen unbeabsichtigt falsche Zeugenaussagen ablegen lassen.

„Um dem vorzubeugen kann es günstig sein, bereits im Kindesalter regelmäßig Kontakt zu Menschen anderer Hautfarbe zu haben. Ein guter Grund für mehr Internationalität und Vielfalt in unserem Leben!

Recherchequelle: „Hirn-Studie: Weiße können Gesichter von Schwarzen nicht unterscheiden – und umgekehrt“, Spiegel.de

Entdeckertour: Nachhaltige Produkte – der Duschbrocken

Als Kundin der Umweltbank erhalte ich regelmässig das Magazin „Bank & Umwelt“, das mir jedes Mal sehr gut gefällt und auf dessen Lektüre ich mich immer freue. Die aktuelle Ausgabe Sommer 2019 trägt den Titel „Urlaub auf die sanfte Tour“ und enthält viele sehr lesenwerte Artikel.

In einer Meldung habe ich nun den „Duschbrocken“ – festes Shampoo und Duschgel in Einem speziell geeignet für Reisen  – enteckt, den ich unbedingt ausprobieren möchte und daher gleich bestellt habe.

Ein weiterer Schritt beim Verzicht auf Plastik und Müll. Aufgrund der hohen Nachfrage, die ja sehr erfreulich ist, kam meine Lieferung erst im Juli. Und ich habe mich noch weiter geduldet, da ich Duschbrocken und FAIRpackung diese Woche im September verschenken werde – aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Handel meidet Mehrwegbecher

Einmal-Kaffeebecher sind ein echtes No-Go. Sie verbrauchen bei ihrer Herstellung viel Energie, Wasser und Chemikalien und produzieren Unmengen an eigentlich vermeidbarem, nicht recyclingfähigem Müll. Allein in Berlin landen jede Stunde 20.000 Einweg-Becher im Abfall beziehungsweise werden von der Straße und aus Parks eingesammelt. Bundesweit sind es pro Jahr 2,8 Milliarden Stück!

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will jetzt den Handel dazu bewegen, auf Einweg-Becher zu verzichten und Mehrweg-Alternativen zum Standard zu machen – ähnlich wie bei den Plastiktüten, deren Verbrauch sich durch die verpflichtende Einführung einer Gebühr deutlich reduziert hat. Ein bundesweites Pfandsystem wie Recup könnte helfen, das Kaffeebecherproblem in den Griff zu bekommen.

Laut ManagerMagazin tun sich aber vor allem die großen Kaffeeanbieter wie Starbucks, Dunkin Donuts oder McDonalds schwer mit solchen Ideen. Probleme bereiten dabei nicht nur die Füllmenge und Hygiene – die hauseigenen Plastik- und Pappbecher sind auch ein wichtige Werbeplatz für die Unternehmen und damit ein scheinbar existenzieller Teil der Marken.

Wiederverwendbarer Kaffeebecher von Recup.

Doch der Druck aus Politik und Verbraucherseite auf die Ketten wächst. McDonalds und Starbucks haben daher den Wettbewerb „Next-Gen-Cup-Challenge“ ausgeschrieben, um funktionierende Konzepte zur Lösung der Kaffeebecherkrise zu entwickeln. Wir sind gespannt, welche Lösungen gefunden werden.

Tipp: Unseren Kunden empfehlen wir für Messen oder als Werbeartikel Kaffeebecher von Mahlwerck. Diese sind aus Porzellan, hochwertig verarbeitet und langlebig. Bereits seit 2009 bietet Mahlwerck für die Gastronomie oder Kantinen und Caféterien den Original Coffee2Go Becher als nachhaltige Alternative zu Wegwerfbechern. Eine prima Sache!

Recherchequelle: „Warum der Handel Mehrwegbecher meidet“, ManagerMagazin

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