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Schlagzeilen der Woche

Glücklich im Homeoffice!?

Viele freie PR-Redakteure, Texter, Journalisten oder Online-Autoren wie wir arbeiten von Zuhause aus. Das hat großartige Vorteile. Der Arbeitsweg fällt weg, man muss sich nichts Besonderes anziehen und hat keine nervigen Arbeitskollegen. Der Nachteil: Man kommt kaum noch aus dem Haus, besitzt nichts Besonderes zum Anziehen und hat überhaupt keine Kollegen mehr. Nicht für eine gemeinsame Tasse Kaffee am Morgen oder Ratsch und Tratsch auf der Büroterrasse nach Feierabend. Das kann ganz schön einsam machen. Wären da nicht Postboten, Nachbarinnen und Wäschetrockner, die uns regelmäßig bei der Arbeit stören. Ein Tagesprotokoll:

8:00 Uhr
Ich verabschiede Mann und Kinder und setze mich mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch. Mails checken, Tagesplan machen, die Rückmeldung auf einen Artikel von gestern lesen. Ich genieße mein selbsteingerichtetes Büro, den Blick in den Garten, die Ruhe.

8:40 Uhr
Der Paketdienst klingelt – endlich kommt der neue Couchtisch. Ob er wirklich zum Sofa passt? Ich baue ihn schnell mal auf…

9:10 Uhr
Zurück am Schreibtisch erstelle ich ein Angebot für die Redaktion eines Newsletters. Und mache mich an die Erstellung einer Pressemitteilung.

11:00 Uhr
Zeit für eine zweite Tasse Kaffee. Puh, ist der Boden in der Küche krümelig! Ob ich mal eben staubsaugen soll? Nein, ich gehe wieder nach oben und ignoriere auch das hartnäckige Piepsen des Wäschetrockners.

12:50 Uhr
Meine Nachbarin klingelt und will sich einen Kaffee abholen. Als wir neu eingezogen waren, dachte sie ich sei ausschließlich Hausfrau. Oder arbeitslos. Jetzt freut sie sich, dass ich trotz Berufstätigkeit immer zu Hause bin. Manchmal genieße ich die Abwechslung und denke, dass ich in einem externen Büro auch mal mit jemandem was trinken würde. Heute will ich so schnell wie möglich weiterarbeiten.

14:30 Uhr
Die Kinder kommen nach Hause. Für sie ist es natürlich Luxus, dass ich im Homeoffice arbeite. Sind sie mal krank, bin ich immer da und kann mich schnell umorganisieren. Jetzt gehen wir erstmal mit Freunden ins Schwimmbad, ich brauche dringend einen Tapetenwechsel.

20:30 Uhr
Mein Handyakku ist leer und ich will mein Ladekabel aus dem Büro holen. Das Mailprogramm blinkt verlockend, ich check schnell meine Mails. Ahhh, ein neuer Auftrag – das muss ich mir genauer ansehen …

Mit vielen Grüßen aus dem Homeoffice, Ihre Christine Reith!

Meine Passion: Gutenberg, Bücher und das Verlagswesen

Logo-buchpassion

Zu meiner Vorliebe für knisternde bedruckte Buchseiten habe ich mich ja schon bekannt – und unser Wohnzimmerregal spricht zu diesem Thema geradezu Bände!
Nun möchte ich bei der Aktion #Buchpassion der Buch- und Literaturbloggerin Janine Rumrich auf keinen Fall fehlen und Euch ein bisschen aus meinem Leseleben erzählen:

Gutenberg bin ich dankbar, die Erfindung des Buchdrucks war ein Segen für die Menschheit. Was wäre ich ohne Geschichten, Journalismus und Druckerzeugnisse? Der Mensch ist ein Sammler? Nun ja, zu viel Ballast belastet. Aber ich jedenfalls habe einige wunderschöne Kinderbücher zusammengetragen. Diese füllen zwei eigene Regale. Von dieser bunten Welt an Figuren, Erlebnissen und Bildern profitieren nun meine Kinder, die mir und meinem Mann unzählige schöne Lesestunden auf dem Sofa oder im Bett bescheren.

Überglücklich bin ich über meine Zeit in Zürich bei Diogenes, in der ich den Literaturbetrieb von A bis Z erleben und genießen durfte. Immer der Meinung, ich würde Journalistin werden und ein Volontariat bei einer Tageszeitung machen, habe ich im Studium meine Begeisterung für Public Relations entdeckt. Die Kombination aus Themensuche, Recherche und Schreiben verbunden mit dem Kontakt zu Journalisten und Redaktionen und dann ergänzt durch organisatorische und planerische Aufgaben ist genau mein Ding. Gelesen habe ich schon immer viel und gerne. Nicht zuletzt deshalb ist meine Studienwahl auch auf Germanistik gefallen. Was kann es da Schöneres geben als die Kombination von Verlag und PR? Ich habe fast sieben Jahre begeistert Pressearbeit für Bücher gemacht und für ein traumhaftes Buchprogramm, das meinen Geschmack voll und ganz trifft.

Nicht zu vergessen die Highlights während meiner Zeit als Assistentin der Diogenes-Pressestelle: Ich habe Doris Dörrie auf der Frankfurter Buchmesse zu ihren Terminen, Gesprächen und Lesungen begleitet, durfte für John Irving einen Interviewmarathon organisieren auf seiner einwöchigen Lesereise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, habe für Ingrid Noll Termine für Fernsehbeiträge und Talkshows vereinbart und hatte sehr viel Spaß mit Jakob Arjouni, den ich auch zu Lesungen begleitet habe. Neben den ganzen lieben Kollegen aus dem Verlag durfte ich so viele beeindruckende schreibende Menschen kennenlernen, die meinen Lebensweg sehr bereichert haben. Warum ich mein Leben in der Schweiz vor zehn Jahren aufgegeben habe? Unsere Tochter kam auf die Welt und wir haben uns für einen gemeinsamen Wohnort als Familie entschieden.

Wie sagte Heinz Rühmann? „Natürlich kann man ohne Hunde leben, es lohnt sich nur nicht“ – diese Aussage teile ich. Aber ich für mich muss sie auch übertragen: Ein Leben ohne Bücher, ohne das Eintauchen in Geschichten und Gedankenspiele und somit ohne Buchautoren lohnt sich einfach nicht! Lesen (und Lesen zu können) macht das Leben erst lebenswert.

Ich habe kein absolutes Lieblingsbuch, keinen einzigen ausgewählten Lieblingsschriftsteller, nicht mal einen Lieblingsleseort. Ich nehme jedes Buch an jeden Ort mit und vertiefe mich in die Welt, die mir der Autor oder die Autorin eröffnet. Allerdings kann ich sagen: Spannung muss sein. Daher lese ich am liebsten Krimis oder Thriller, womit ich wieder gut aufgehoben bin bei den Büchern mit den wunderbaren weißen Covern. Lesen: Das ist Genuss, Vergnügen und Entspannung pur – eben meine absolute Leidenschaft!

Kurz und knackig: Es mit Kurzmeldungen ins Blatt schaffen

Klar, zwei- oder vierseitige Veröffentlichungen mit Fotos und tollem Text sind natürlich das Ziel unserer täglichen PR-Arbeit. Zurzeit machen wir allerdings die Erfahrung, dass vor allem Fachzeitschriften gerne in Kurzform, dafür aber vielleicht mehrfach in Folge über das gleiche Unternehmen berichten. Schließlich ist nicht immer Platz für einen seitenlangen Presseartikel.

Für unseren Kunden modulon haben wir in dieser Form gerade einen tollen Treffer in „Transport – die Zeitung für den Güterverkehr“ gelandet. Der zuständige Redakteur hat unsere Pressemitteilung aufgegriffen und daraus einen wunderbaren kurzen Anwenderbericht veröffentlicht über das Transportunternehmen Helmut Baldus und die Softwarelösungen der modulon Webservice GmbH für die automatisierte Lohn- und Spesenberechnung. Die Zeitung erreicht 61.500 Leser – und das direkt in der Zielgruppe!

Gerne erstellen wir auch für Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung druckreif und knackig geschriebene Kurzmeldung und bieten Sie den entsprechenden Fachzeitschriften an. Sie erreichen uns per E-Mail an antje.efkes(at)efkes.com oder telefonisch unter 07551/9477700.

Die zehn goldenen Regeln des journalistischen Schreibens

Kennen Sie das? Manchmal schlägt man die Zeitung auf, bleibt bei einer Überschrift hängen und liest – obwohl man vielleicht nur wenig Zeit hat – den Artikel bis zum letzten Punkt durch. Andere Texte wiederum liest man überhaupt nicht oder überfliegt sie nur. Woran mag das liegen? Neben dem Inhalt spielt natürlich die Form eine wichtige Rolle. Gute Texte sind vor allem klar und einfach formuliert, verzichten auf alles Überflüssige und erleichtern dem Leser das Weiterlesen. Wie das gelingt, haben wir für Sie als „zehn goldene Regeln des journalistischen Schreibens“ zusammengefasst:

  1. Verwenden Sie kurze Wörter. Benutzen Sie nie ein langes Wort, wenn ein kurzes es auch tut. Schreiben Sie „Antwort“ statt „Rückantwort“, „Frisur“ statt „Haarfrisur“, „Anruf“ statt „Telefonanruf“, „häufig“ statt „keine Seltenheit“ oder „Räume“ statt „Räumlichkeiten“. Verzichten Sie auf Tautologien wie „seltene Rarität“, „flache Ebene“ oder „einzelnes Individuum“.
  2. Bilden sie kurze Sätze mit maximal 15 Wörtern. Lange und kurze Sätze sollten sich abwechseln. Vermeiden Sie Schachtelsätze und Satzgirlanden, also Nebensätze in Nebensätzen. Unser Tipp: Ein Gedanke pro Satz.
  3. Werden Sie konkret. Konkrete Beispiele machen den Text lebendig. Wir lieben das Anschauliche, Greifbare, Einzelne. Schreiben Sie „Tomaten und Spargel“ statt „Gemüse“ und übersetzen Sie abstrakte Zahlen in Bekanntes. Also besser „acht von zehn Patienten“ als „80 Prozent der Patienten“.
  4. Ersetzen Sie Passiv durch Aktiv. Passivsätze verschleiern Sachverhalte, Aktivsätze hingegen nennen die handelnde Person. Statt „Pakete werden auch am 18. Dezember zugestellt.“ besser „DHL liefert Pakete und Päckchen auch am 18. Dezember.“. Ausnahmen: Wenn jemand etwas erleidet („Der Mann wurde von einem Hund gebissen.“) oder wenn die handelnde Person nicht interessant/bekannt ist („Die Rakete wurden um 18 Uhr gestartet.“).
  5. Vorsicht bei Substantivierungen, also bei Wörtern mit den Endungen „-ung“, „-keit“ und „-heit“. Prüfen Sie, ob Sie das Substantiv durch ein Verb ersetzen können. Verben machen die Sprache lebendiger und direkter. Statt „Die Nichtbeachtung dieser Vorschrift hat eine Bestrafung zur Folge.“ besser „Wer gegen diese Vorschrift verstößt, wird bestraft.“.
  6. Streichen Sie nichtssagende Adjektive. Zu viele Adjektive blasen den Text auf und verkomplizieren ihn. Manche sind sowieso überflüssig: „ein brutaler Mord“, „die nackte Wahrheit“, „brennende Fragen“ oder „innovative Neuerung“. Adjektive sind erlaubt, wenn sie zur Präzisierung beitragen („die felsige Küste“) oder Unterschiede kennzeichnen („das blaue Auto“).
  7. Vorsicht vor (doppelten) Verneinungen, denn das Unterbewusstsein versteht sie nicht. Formulieren Sie stets positiv. Statt „Die Operation verlief nicht ohne Komplikationen.“ besser „Die Operation war kompliziert.“.
  8. Verzichten Sie auf Behördensprache, also schwer verständliche, unpersönliche Sprache. Statt „Von der Kostenseite her ist das Produkt zu preisaufwändig.“ besser „Das Produkt ist zu teuer.“.
  9. Vermeiden Sie Anglizismen, denn sie könnten auf Unverständnis stoßen oder Antipathie erzeugen. Verständlichkeit hat immer Vorrang! Erlaubt sind für die Mehrheit verständliche Lehnwörter wie Training, Team, Trick, Job, Flirten, Handy oder Toaster.
  10. Vermeiden Sie zu viele Füllwörter wie „betreffend“ und nichtssagende Redensarten wie „in diesem Zusammenhang“. Sie ziehen Texte künstlich in die Länge. Verzichtet man auf sie, beschleunigt sich der Lesefluss.

Kinder und Jugendliche greifen wieder häufiger zum Buch

Ob abends im Bett, sonntags auf der Couch oder draußen in der Hängematte: Manchmal gibt es nichts Schöneres, als ein richtig gutes Buch zu lesen. Dass das auch Kindern und Jugendlichen wieder häufiger so geht, hat das Münchner Marktforschungsinstitut iconkids & youth herausgefunden. Für ihre Studie „Trend Tracking Kids 2016“ haben die Trendforscher rund 1.500 Sechs- bis Neuzehnjährige unter anderem zu ihrem Leseverhalten interviewt.

Das Ergebnis: 68 Prozent der Befragten lesen wieder häufiger Bücher – und zwar vor allem Printbücher. 2015 waren es noch 61 Prozent. Traurig macht uns die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die gar nicht lesen. 32 Prozent gaben an, nie ein Buch zu lesen. Das sind – wenigstens ein Lichtblick – sieben Prozent weniger als im letzten Jahr. Einen Unterschied macht dabei das Geschlecht: Während 26 Prozent der Mädchen (2015: 30) nicht lesen, sind es bei den Jungen 37 Prozent (2015: 46 Prozent). E-Books spielen keine besondere Rolle bei den jungen Lesern: Der Anteil der digitalen Leser ist zwar gegenüber 2015 gestiegen, aber noch vergleichsweise gering. 65 Prozent der Altersgruppe gaben an, Printbücher zu lesen (2015: 60 Prozent), zu E-Books griffen neun Prozent (2015: fünf Prozent).

P.S.: Und um hier auch Christine nochmals zu antworten auf Ihren Blogbeitrag für E-Book-Reader: Unsere Tochter und vor allem unser Sohn gehören zu den lesenden Kindern! Noch immer bin ich nicht an einem E-Reader interessiert. Unser Haus besteht nahezu aus Bücherregalen voller Romane, Taschenbücher und einer umfangreichen Kinderbuchsammlung. Diese Bilderbücher sind mein Schatz und gehören ausdrücklich mir – unsere Kinder haben eigene Regale voller Kinderlektüre. Eifrig gelesen, werden sie alle: Wir lieben nichts mehr, als uns aufs Sofa oder ins Bett zu kuscheln und gemeinsam bedruckte Seiten umzublättern!

Quelle: „Kinder und Jugendliche lesen mehr“ in boersenblatt.net vom 22. Juni 2016 / Trend Tracking Kids® 2016, iconkids & youth international research GmbH

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