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Schlagzeilen der Woche

Keine Zeit zum Lesen: Allensbacher Studie zu Leseverhalten und Buchkonsum

Im Durchschnitt schauen wir Deutschen jeden Tag 198 Minuten fern. 198 Minuten – jeden Tag. Das ist doch wirklich verrückt! Bleibt da überhaupt noch Zeit für ein Buch? Das Allensbacher Institut für Demoskopie hat aktuell interessante Zahlen zum Lese- und Buchkaufverhalten der Deutschen vorgelegt:

  • Lesehäufigkeit: Knapp 10 Millionen Deutsche geben an, täglich zu lesen. Na, das ist doch schonmal was. Rund 40 Millionen lesen alle zwei Wochen oder seltener. Ihre Gruppe sowie die der Vielleser steigen leicht an. Mehrmals pro Woche lesen 13,68 Millionen (2015: 14,17 Millionen) und etwa einmal in der Woche 6,69 Millionen (2015: 6,89 Millionen). 17,2 Millionen Deutsche würden gerne mehr lesen, kommen aber nicht dazu. Ob das am TV-Konsum liegt?
  • Buchkauf: Rund 40 Millionen Deutsche kaufen mindestens ein Buch pro Jahr, etwa 3 Millionen kaufen 20 Bücher oder mehr. Die Zahlen hierbei stagnieren weitestgehend im Vergleich zu den Vorjahren.
  • E-Book: Zum Thema Digitalisierung geben immer mehr Deutsche an, dass es ihnen egal ist, ob sie einen längeren Text gedruckt oder am Bildschirm lesen. Die Zahl der Menschen, die einen E-Reader besitzen, stieg im Jahreslauf von 5,91 Millionen auf 6,87 Millionen. 48,84 Millionen Deutsche haben gar kein Interesse am elektronischen Buch.

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Quelle: Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse und Börsenblatt.net

Die Deutschen werden immer glücklicher

Endlich mal wieder eine gute Nachricht: Das Glück der Deutschen einen deutlichen Sprung gemacht. Laut „Glückatlas 2016“ der Deutschen Post liegt das Glücksniveau in diesem Jahr bei 7,11 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10. Seit 2010 verharrte es um die 7,0 Punkte. Verantwortlich dafür dürften – so vermuten die Glücksforscher – die gute Beschäftigungslage und der nachhaltige Anstieg der Reallöhne sein. Schwerpunktthema der diesjährigen Befragung war der Einfluss der „kulturellen Vielfalt“ auf die Lebenszufriedenheit. Dabei zeigte sich, dass Menschen umso zufriedener sind, je offener und toleranter sie durchs Leben gingen.

Württemberg belegt einen stolzen Platz 9. Ich bin mir allerdings sicher: Hätten die Forscher die Bodenseeregion separat befragt, lägen wir auf Platz 1! Im Süden sind die Menschen insgesamt etwas unglücklicher als im Norden. Vor allem die Westdeutschen sind glücklicher geworden, während die Ostdeutschen geringfügig unglücklicher geworden sind. Damit hat sich der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland beim Glücksempfinden auf 0,28 Punkte leicht vergrößert (2015 waren es nur 0,15 Punkte). An der Spitze des regionalen Glücksrankings steht erneut Schleswig-Holstein, am Ende liegt Mecklenburg-Vorpommern. Hamburg steigt auf den 6. Platz ab. Köln und Thüringen holen am meisten auf.

Auf der Website www.gluecksatlas.de steht eine interaktive Infografik zum Glücksatlas bereit. Hier können Sie sich die Glückswerte der Deutschen in den fünf Bereichen Leben im Allgemeinen, Gesundheit, Arbeit, Einkommen oder Wohnsituation in 19 Regionen anzeigen lassen. Auch eine Sortierung nach Geschlecht oder Alter ist möglich. Klicken Sie sich doch mal durch, es ist wirklich spannend: Bis zum 35. Lebensjahr zum Beispiel ist die Lebenszufriedenheit am höchsten, dann gibt es einen „Glückseinbruch“ zwischen 35 und 65 Jahren und ab 65 steigt das Glücksniveau wieder deutlich an. Und Frauen sind im Mittel etwas glücklicher als Männer. Keine wirkliche Überraschung!

Quelle: Pressemitteilung „Deutsche Post Glücksatlas 2016: Deutschland macht einen Glückssprung“

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Bildquelle Deutsche Post DHL Group

Freude über eKhaya-Artikel im Südkurier

Selbst nach so vielen Jahren im Mediengeschäft schlägt unser Herz immer noch höher, wenn wir Berichte über unsere Kunden in der Zeitung finden. Vor allem natürlich, wenn sie aus unserer Feder stammen. Wenn der Redakteur dann noch selbst weiterrecherchiert oder unsere Ansprechpartner interviewt, freut uns das ganz besonders.

Südkurier-Redakteur Dieter Leder brauchten wir erst gar nicht groß vom Thema überzeugen – er war sofort interessiert am neuen Projekt „eKhaya – Das Erlebnisatelier“ der Überlinger Sängerin Philadelphia. Unter dem Titel „Salon mit afrikanischer Haarmode in Überlingen eröffnet“ berichtet er ausführlich, wie es zur Eröffnung des neuen Ladengeschäfts – einem kunterbunten Mix aus Treffpunkt, Haarsalon und Shop für afrikanische Handwerkskunst – kam. Doch nicht nur das Angebot ist hier einmalig, auch die Angestellten sind etwas Besonderes: Das Atelier wurde nämlich auch gegründet, um Arbeitsplätze für Flüchtlinge zu schaffen und ihnen ein eigenständiges Leben in Deutschland zu ermöglichen. Im eKhaya arbeiten geflohene Afrikanerinnen und Afrikaner mit entsprechender Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis und haben hier ein neues Zuhause gefunden.

Damit eKhaya in der gesamten Bodenseeregion bekannt und das Projekt zu einem vollen Erfolg wird, arbeiten wir von AEKM gerade an der Website des Ladens und unterstützen Philadelphia weiter bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Und weil wir auch das Empfehlungsmarketing nutzen möchten, hier noch eine Bitte an Sie: Schauen Sie doch mal rein in die Jakob-Kessenring-Straße 28 in Überlingen und erzählen Sie Ihren Freunden von dem afrikanischen Erlebnisatelier. Es lohnt sich!

Den SK-Artikel über eKhaya lesen Sie hier.

Jetzt mitmachen: Online-Umfrage der ETH Zürich

Können Menschen die Emotionen von Tieren durch deren Laute erkennen? Dieser Fragen gehen die beiden Forscherinnen Dr. Edna Hillmann und Dr. Elodie Mandel-Briefer von der „Einheit für Ethologie und Tierwohl“ am Agrarinstitut der ETH Zürich nach. Basis ihrer Forschung ist eine Online-Umfrage, für die noch Teilnehmer gesucht werden. Ich habe gerade den Fragebogen ausgefüllt – das hat keine 15 Minuten gedauert. Das Ganze funktioniert so: Starten Sie die Online-Umfrage. Sie werden nach einigen Erläuterungen und freiwilligen Fragen zu Ihrer Person durch einen Fragebogen geleitet, der Audioaufzeichnungen von Vokalisierungen verschiedener Tier- und Menschenstimmen enthält. Zu jeder Audioaufzeichnung gibt es Multiple-Choice-Fragen zur Beantwortung. Dabei kann man auch immer „Ich bin mir nicht sicher“ ankreuzen.

Der Fokus der Studie liegt auf emotionaler Wertigkeit und emotionaler Erregung. Die emotionale Wertigkeit kann entweder positiv sein (z.B. aufgeregt/“glücklich“, zufrieden/ruhig) oder negativ (z.B. ängstlich/gestresst, „traurig“/deprimiert). Die Intensität der emotionale Erregung kann entweder hoch sein oder tief. Bei jeder Frage werden Sie zwei Vokalisierungen des gleichen Individuums hören, welche bei Emotionen mit positiver und negativer Wertigkeit oder bei Emotionen mit höherer und tieferer Erregung aufgenommen wurden. Ziemlich spannendes Thema!

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Bücher, soweit das Auge reicht: Auf zur Buchmesse 2016!

downloadSich bei Lesungen verzaubern lassen, endlos lange Buchregale durchstöbern, Autoren und Mitleser treffen: Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich wie eine Schneekönigin auf die Frankfurter Buchmesse. Unsere Eintrittskarte für das Wochenende 22./23. Oktober haben wir schon lange gekauft, da nämlich steht die Messe auch allen privaten Buch- und Medieninteressierten offen. Ehrengast sind in diesem Jahr Flandern und die Niederlande. Unter dem Motto „Dit is wat we delen“ („Dies ist, was wir teilen“) werden Romane, Sachbücher und Lyrik präsentiert sowie auch neue Formen der Buchkunst, der Kreativindustrie und anderer Kunstrichtungen. Ich freue mich schon sehr auf die neuen Bücher von Leon de Winter und Connie Palmen, die ich beide aus meiner Zeit bei Diogenes kenne. Ob Connie Palmens aktuelles Buch „Du sagst es“ an „Die Freundschaft“ herankommen wird? Ich schaue selbstverständlich am Stand des Diogenes Verlags vorbei und lasse mich überraschen!

Viel Zeit plane ich für Halle 3 ein: Hier – im Zentrum des Kids-Universums – stellen namhafte deutschsprachige Verlage wie Oetinger, Loewe oder Beltz ihr Kinder- und Jugendbuchprogramm vor. Unsere zehnjährige Tochter Lena, die schon als Baby auf der Buchmesse war, und ihr Bruder Luky werden begeistert sein – schließlich sind sie echte Leseratten und gehen niemals ohne ihre Portion Buch ins Bett. Ob Asterix und Obelix auch auf der Buchmesse zu finden sind? Egal, wir werden auf dem Nachhauseweg sicher auch so genug Anregungen für neuen Lesestoff für alle im Gepäck haben.

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