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Schlagzeilen der Woche

Wertschätzende Wortwahl statt abgedroschener Phrasen

„Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.“ Dieser Satz aus dem Talmud hängt als Postkarte neben meinem Schreibtisch. Er soll mich beim Texten immer wieder daran erinnern, wie viel Einfluss Sprache auf unsere Gedanken und unser Tun haben kann. Und wie wichtig es ist, achtsam mit ihr umzugehen. Beim Schreiben wie im Alltag verwende ich möglichst positive, klare Formulierungen. Ich sage: „Halt das Glas gut fest“ statt „Lass es nicht fallen“, „Fahr sicher!“ statt „Fahr vorsichtig!“ oder „Ich mähe heute den Rasen“ statt „Ich muss heute noch Rasen mähen“. Ich „kümmere“ mich nicht um die Kinder, sondern „betreue sie“ (denn Kummer bereitet es mir nur extrem selten) und ich mache Yoga „für meinen Rücken“ statt „gegen Rückenschmerzen“.

Auch beim journalistischen Schreiben wähle ich positive, stärkende Formulierungen und vermeide leere Phrasen. Diese jedoch lauern überall. „Es ist wieder soweit“, „am Ende des Tages“, „von A nach B fahren“ oder „im Rahmen von“ sind solch inhaltsleere Worthülsen, die einem schnell in den Sinn kommen, sich aber mit etwas Nachdenken durch konkretere Bezeichnungen ersetzen lassen. „Im Rahmen hängen nur Bilder“ lernt man von erfahrenen Redakteuren. Besser ist es, konkret zu formulieren, dass etwas aus einem bestimmten Anlass stattfindet. Also statt „Im Rahmen des Sommerfestes gab es eine Rede“ besser „Martin Meyer eröffnete das Sommerfest mit einer Rede zu Thema XY“.

Vor kurzem bin ich auf eine Website gestoßen, die sich mit Phrasen in der Berichterstattung über Menschen mit Behinderung widmet. Meine Güte – dachte ich da – es stimmt, wie gedankenlos ich auch in diesem Zusammenhang unsinnige Redewendungen benutze. Floskeln wie „Er ist an den Rollstuhl gefesselt“ oder „Trotz ihrer Behinderung lächelt sie viel“ betonen stark die Opferrolle und erzeugen negative Bilder, die das öffentliche Ansehen behinderter Menschen prägen. Das Portal Leidmedien hat aus der Sicht von behinderten und nicht behinderten Medienschaffenden Tipps für eine Berichterstattung aus einer anderen Perspektive und ohne Klischees zusammengestellt. Zum Beispiel könnten Journalisten statt „Sie leidet an …“ einfach schreiben „Person X hat die Behinderung …“ – und schon ist das „Leiden“ ausgeklammert. Wirklich eine tolle Idee!

Tolle Online-Veröffentlichung für eh-systemhaus

„Kann ich heute die Clippings durchsehen?“ Die Ergebnisse des Clippingdienstes durchzublättern, ist bei uns immer eine besonders beliebte Aufgabe. Schließlich sind Veröffentlichungen – ob in Print oder Online – die Früchte unserer Arbeit und für uns PR-Leute stets eine große Freude.

Im Juni haben wir uns über diesen Artikel besonders gefreut: Das digitale Omnibusmagazin „busplaner“ hat unsere Pressemitteilung zum neuen Bus-Modul von eh-systemhaus – Harzmann & Epple OHG aufgegriffen und das Produkt unter dem Titel „Nahverkehr Elbe-Elster kontrolliert Tachodaten mit neuem Bus-Modul von eh“ vorgestellt.

Geliefert hatten wir einen runden Pressetext, der die Besonderheiten und den Nutzen der Software aufzeigt und auf die Anforderungen der Zielgruppe Busunternehmen herunterbricht. O-Töne eines Anwenders, der Nahverkehr GmbH Elbe-Elster, unterstreichen die Vorzüge des Produkts und lassen den Artikel besonders lebendig wirken. Die Online-Veröffentlichung in voller Länge finden Sie hier.

 

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Fotonachweis: Screenshot von www.busplaner.de

 

„Gegendarstellung“: Viele gute Gründe für das elektronische Buch

Liebe Antje, du liest wirklich noch analog? Deine Schlagzeile gegen E-Reader und Co. von vorletzter Woche hat mich doch ziemlich überrascht! Bevor ich mein erstes E-Book geschenkt bekommen habe, war ich zugegebenermaßen auch ziemlich skeptisch. Deshalb wage ich an dieser Stelle den Versuch, dich zu überzeugen, wenigstens ein paar Tage digital zu lesen. Danach rennst du sowie in den nächsten Fachmarkt und kaufst dir ein Tolino oder Kindle ;-). Hier die Vorteile aus meiner Sicht:

  • Ich kann lesen, auch wenn Kind und Mann neben mir schlafen. Beim Bildschirm der Geräte kommt elektronische Tinte zum Einsatz, die den Text gestochen scharf und natürlich wie auf echtem Papier anzeigt. Selbst in hellem Sonnenlicht oder eben im Dunkeln kann ich mit einem E-Book prima lesen.
  • Die Geräte sind klein, flach und leichter als ein Taschenbuch. Sie liegen komfortabel in der Hand und lassen sich gut mitnehmen. Ich kann sogar Die Zeit im Bett lesen – vorher hat mich ihr übergroßes Format fast verrückt gemacht.
  • Auf den Speicher eines E-Books passen mehrere hundert Bücher, Zeitschriften oder Zeitungen. Oder kannst du etwa zwanzig Bücher zur Auswahl mit in den Urlaub nehmen?
  • Übervolle Bücherregale gehören mit dem E-Book der Vergangenheit an. Seit meinem letzten Umzug habe ich mich sowie vom Buch als Dekorationsobjekt verabschiedet. Im Kinderzimmer gibt es noch eine große Kinderbibliothek, aber Erwachsenenbücher habe ich – bis auf ein paar, die uns wirklich am Herzen liegen – aussortiert.
  • Neue Bücher lassen sich, ohne dass man das Haus verlassen muss, direkt auf das Gerät laden.
  • Das E-Book müffelt und raschelt nicht. Was du als haptisches Vergnügen beschreibst, ist mir schleierhaft 😉

Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile. Elektronische Bücher kann man derzeit noch nicht tauschen oder verleihen. Allerdings bieten viele öffentliche Bibliotheken mittlerweile auch E-Bücher zum Verleih an. Dabei muss man noch nicht einmal zur Bücherei fahren, sondern erhält das Wunschbuch gleich aufs Gerät. Wirklich praktisch!

Sommer, Sonne, Sonnenschein – mit der neuen CD von Betina Ignacio

Wenn die Sonne sich dieses Jahr auch wirklich bitten lässt, schlagen Sie ihr ein Schnippchen! Legen Sie einfach die CD „Tropical Soul“ der Sängerin Bê auf und holen sich so Sommer-, Sonnen-, Strand- und Brasilien-Stimmung ins Wohnzimmer.

Bestimmt kennen Sie Betina Ignacio aus dem Radio oder Fernsehen. Sie stammt aus São Paulo, ihre Mutter ist deutsch und Bê lebt die Hälfte des Jahres in Konstanz, die andere in Ubatuba. Auf der Bühne wie privat sprüht Betina vor Power und lateinamerikanischer Leichtigkeit – man mag kaum den Blick von ihr abwenden. Und still rumstehen geht bei ihren Konzerten gar nicht!

Ihre fünfte Platte „Tropical Soul“ ist farbenfroh, lebendig und abwechslungsreich. Irgendwo zwischen Pop, Weltmusik, Jazz und Reggae platzt die Lebensfreude aus allen Nähten. Und weil sich das so fruchtbar schlecht in Worte fassen lässt, starten Sie doch einfach schnell dieses Video, das Bê und ihre Musik auch akustisch vorstellt:

Live erleben können Sie Betina Ignacio das ganze Jahr über – beispielsweise am 28. Juli in St. Moritz, am 5. August in Lübeck, am 13. Oktober in Konstanz oder am 26. Oktober in Hamburg. Auch Auftritte beim SWR (3. August), beim ZDF-Morgenmagazin (5. August) sowie im ZDF-Fernsehgarten (7. August) stehen auf dem Programm. Alle Tourdaten finden Sie hier.

Digitale Ermüdung: Umsatz mit E-Books in den USA sinkt

Bei uns zuhause gibt es keine E-Reader – wir lesen mit Leidenschaft gedruckte Bücher. Wir möchten Bücher in der Hand halten, umblättern, fühlen, riechen und nach dem Lesen ins Regal stellen können. Dass das nicht nur uns so geht, sondern immer weniger Amerikaner sich für ein E-Book begeistern können, haben wir aktuell im Börsenblatt gelesen.

Laut einer neuen Konsumentenstudie sei der Anteil von E-Books am Umsatz im Publikumsmarkt in den USA von 23 Prozent (2014) auf 20 Prozent (2015) gesunken. Auch der Anteil der gekauften E-Books an den gesamten Buchkäufen ging von 35,9 Prozent (April 2015) auf 32,4 Prozent (April 2016) zurück. Als Ursache wird das Phänomen der Digitalen Ermüdung genannt. Viele Befragte möchten gezielt weniger Zeit vor den digitalen Lesegräten verbringen, manch einer möchte sogar zurück zum gedruckten Buch. Besonders gut gefallen hat uns dieser Leserkommentar zum Artikel: „Eine Datei wird erst zum Buch, wenn sie gedruckt wird.“ In diesem Sinne: Frohes Lesen!

 

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Quelle: „Konsumentenstudie zum Leseverhalten – Digitale Ermüdung in den USA“ aus dem Börsenblatt vom 20. Juni 2016

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