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Schlagzeilen der Woche

Podcast-Tipp: Frauen im Bauhaus

Ob beim Joggen, Putzen oder Einschlafen: Wir hören Podcasts! In loser Folge möchten wir Ihnen unsere ganz persönlichen Lieblings-Podcasts vorstellen. Mal einzelne Folgen, mal besondere Podcaster, mal ganze Reihen.

Beginnen möchten wir heute mit „Frauen im Bauhaus – Die vergessenen Architektinnen“ vom Deutschlandfunk Kultur. Zum 100. Jubiläum des Bauhauses widmet sich die Serie Bauhaus-Architektinnen wie Ursula Schneider, Hilde Reiss oder Michiko Yamawaki, die aus der Stilrichtung quasi „herausgeschrieben“ wurden. Nie erhielten sie die Anerkennung, die ihnen gebührte. Denn die Bauhaus-Geschichte ist vor allem eine der männlichen Helden und vorerst eng verbunden mit Namen wie Walter Gropius, Hannes Meyer oder Mies van der Rohe. Jede Folge nimmt eine Künstlerin und ihr Werk sowie ihren Beitrag zum Bauhaus in den Fokus. Eine wirklich spannende Entdeckung!

Herzinfarkt: Frauen holen sich später Hilfe als ihrem Partner

Frauen sind pflichtbewusst und denken oft zuerst an andere – dass das nicht nur in Familie und Job, sondern auch bei der eigenen Gesundheit so ist, dazu haben wir auf Spiegel-online eine interessante und erschreckende Meldung gefunden. Demnach rufen Frauen bei Verdacht auf Herzinfarkt für sich selbst zu spät Hilfe. Das belegen zwei Studien, die polnische Forscher auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Málaga vorgestellt haben. Trotz Beschwerden würden Frauen oft andere Verpflichtungen voranstellen. Bei ihren Partnern allerdings greifen zu zügig zum Telefon und rufen den Notarzt.

Die Deutsche Herzstiftung kennt das Phänomen der verspäteten Hilfesuche, und zwar vor allem von älteren Frauen. Bei 65-jährigen Frauen vergehen im Schnitt bis zu viereinhalb Stunden bis zur Einlieferung ins Krankenhaus, bei über 65-jährigen Männern nur rund dreieinhalb Stunden. Als Gründe nennt die Deutsche Herzstiftung, dass ältere Frauen öfter alleine leben und die „typischen“ Herzinfarktsymptome anders wahrnehmen – nämlich eher als „ein Druck- oder Engegefühl in der Brust verbunden mit Schmerzen im Bauch, oft kombiniert mit Übelkeit und Erbrechen“. Gerade bei solch unspezifischen Symptomen sollten Frauen nicht scheuen, die 112 zu wählen.

Eieiei: Spannende Eier-Initiativen pünktlich zum Eier-Initiativen

Zum Frühling hin begegnen wir ihm auf Schritt und Tritt: dem Ei. Ob als Dekoartikel, Süßigkeit oder bunt gefärbt steht es für Fruchtbarkeit, Neubeginn und den ewigen Kreislauf des Lebens. Ewiges Leben – das ist für die „Brüder“ unserer heutigen Eierproduzenten, den Hennen, nicht vorgesehen. Denn: Die Zeit der männlichen Küken endet meist direkt nach ihrer Geburt. Ein Hahn legt eben keine Eier und auch für die Fleischproduktion ist er im Vergleich zum speziell gezüchteten Masthuhn „unrentabel“.

Pünktlich zum Osterfest möchten wir Ihnen zwei Initiativen vorstellen, die dieses ethische Dilemma zu lösen versuchen – und zwar auf eine einfache Weise: Die teilnehmenden Höfe verkaufen ihre Eier etwas teurer und verpflichten sich für diese Mehreinnahmen, die männliche Küken zu behalten und bis zur Schlachtreife aufzuziehen. So dürfen die Hähne am Leben bleiben und die Bauern produzieren zusätzlich zu den Eiern auch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung – was für eine gute Idee!

  • Wer Huhn sagt, muss auch Hahn sagen – das ist das Motto der Huhn-Hahn-Initiative, einem Projekt des Vereins „Werbegemeinschaft 08 – Die Eierhöfe in Baden-Württemberg e.V.“. Die cremefarbenen Eier kommen von einer speziellen Rasse und sind gut von anderen Eiern zu unterscheiden. Angeboten werden Eier aus Freilandhaltung oder ökologischer Tierhaltung – dafür stehen zwei Siegel. Produzenten, Verarbeiter und Händler unterstützen das Projekt und ziehen bei der Verarbeitung und den Verkauf des Hähnchenfleisches an einem Strang. Angeboten werden zum Beispiel auch Maultaschen mit entsprechendem Hähnchenfleisch. 2017 durften wir für die Huhn-Hahn-Initiative eine Pressemitteilung zur Zusammenarbeit mit Edeka Südwest, BÜRGER und Bruno Siebert versenden.

  • An der Initiative Bruderhahn beteiligen sich rund 30 landwirtschaftliche Betriebe. Die Eier kosten einheitlich 4 Cent mehr pro Stück. Angeboten werden ausschließlich Bio-Eier und -Fleisch, alle Produkte sind durch Bioland oder Demeter zertifiziert. Ein Siegel kennzeichnet sowohl Eier als auch das Fleisch der Bruderhähne.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!

Armedangels: 10 Negativ-Fakten zur konventionellen Mode

Das Kölner Unternehmen Armedangels zählt zu den beliebtesten Bio-Labels Deutschlands. Die Marke mit dem bewaffneten Engel möchte sogar Europa größtes Fair-Fashion-Label werden, so sagt es Firmengründer Martin Höfeler gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger. Armedangels setzt konsequent auf nachhaltige und umweltfreundliche – also nachwachsende und wiederverwertete – Materialien und eine transparente Lieferkette. Alle Produkte werden nach den strengen Richtlinien des Global Organic Textile Standard sowie der Fair Wear Foundation hergestellt und tragen das Fairtrade-Siegel, womit faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine ressourcenschonende Produktion garantiert sind. Kinderarbeit ist selbstverständlich tabu.

Im März hat das Unternehmen eine News auf seiner Website veröffentlich, die wir sehr interessant fanden. Darin ging es um „10 Bad Facts, die unter die Haut gehen“ – und zwar in Bezug auf eine konventionell hergestellte Jeans. Dass solch eine Hose in der Produktion viel Wasser verbraucht, wussten wir. Aber dass es 8.000 Liter sind, fanden wir doch ziemlich überraschend. Und dass ein Fabrikarbeiter bei der konventionellen Herstellung mit durchschnittlich 30 Jahren arbeitsunfähig wird, hat uns nicht nur überrascht, sondern schockiert. In China – so ist es bei der WirtschaftsWoche zu lesen – ist es immer noch üblich, Jeans mit Sandstrahlen einen Used-Touch zu verpassen. Die winzigen Quarzsandpartikel „lagern sie sich in den Lungen der Arbeiter ab und führen zu schwerwiegenden Schäden“. Die Alternative zum Sandbleasting, nämlich der Einsatz von Chemikalien, ist auch nicht besser. Pro Jeans kommen rund zwei Kilo davon im Durchschnitt zum Einsatz. Mit üblen Folgen für Umwelt und Personal.

Sie möchten weitere Bad Facts? Dann klicken Sie auf diesen Link – vielleicht werden Sie ja auch gleich beim grünen Sortiment fündig. Viel Freude beim Lesen und Stöbern!

Dauersitzen kann krank machen

Dauersitzen kann krank machen

Na liebe Leserin, lieber Leser! Wie viel Zeit haben Sie heute schon im Sitzen verbracht? Wahrscheinlich genau wie wir: viel zu viel. Zwar verfügen wir hier im Büro über Steharbeitsplätze, aber viel zu häufig erwischen wir uns doch wieder beim Sitzen. Und das kann auf Dauer krank machen. Ein Artikel auf ZEITonline macht deutlich, welche Auswirkungen stundenlanges Sitzen hat und warum das Thema – beispielsweise neben gesunder Ernährung – kaum eine Rolle spielt. Menschen mit Sitzjobs leiden vermehrt an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht. Dauersitzer sterben sogar früher, so zitiert ZEITonline eine australische Studie.

Zum Ausgleich braucht es übrigens nicht gleich ein riesen Sportprogramm. Sich auf eine andere Studie berufend, empfiehlt die Onlinezeitung, sich einfach im Büroalltag immer wieder zu bewegen. Am besten auf 30 Minuten Sitzen drei Minuten Bewegung. Laufen Sie zu einem Kollegen, statt ihm eine Mail zu schreiben. Nehmen Sie die Treppen zur Kaffeeküche oder freuen Sie sich, dass der Drucker so weit weg steht. Ändern Sie die Abläufe im Büro oder gestalten Sie die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter aktiv nach den Gesichtspunkten der Bewegung um. Dafür gibt es viele innovative Ideen, zum Beispiel Walkstations, eine Kombination aus Laufband und Schreibtisch.

Doch egal, wie viele kleine Bewegungsabläufe Sie im Laufe des Arbeitstages einplanen: Auf Bewegung nach Feierabend führt langfristig kein Weg vorbei. Denn ein großes Problem ist, dass wir auch vor oder nach der Arbeit zu viel sitzen und den Arbeitsweg – natürlich sitzend – in Auto oder ÖPNV zurücklegen. Also: Rauf aufs Rad, in die Natur, zum Sport oder ins Studio! Ihr Körper, der so gar nicht fürs Sitzen geschaffen ist, wird es Ihnen danken.

Viele Grüße vom Stehschreibtisch
Ihre
Antje Efkes

auf der Suche nach der richrigen Walk-Work-Balance 😉

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