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Schlagzeilen der Woche

Gendern mit dem Doppelpunkt

Als Texterinnen und PR-Redakteurinnen sind wir sehr geschult in einem bewussten, achtsamen Umgang mit Sprache. Klar also, dass wir gendern und geschlechtergerechte Formulierungen verwenden. Mit unseren Texten möchten wir schließlich alle Menschen ansprechen – Frauen und Männer und jene, die sich nicht als Mann oder Frau definieren.

Allerdings stören die gängigen Gender-Varianten oft den Lesefluss oder blähen den Text auf. Sowohl die weibliche als auch die männliche Form zu nennen, ist manchmal einfach zu lang („Lehrerinnen und Lehrer“). Neutralisierung („Lehrende“), das Binnen-I („LehrerInnen“) oder Gender-Sternchen („Lehrer*innen“) sind holprig und auch nicht wirklich schön.

In dieser Zwickmühle sind wir auf eine interessante Form des Genderns gestoßen: den Doppelpunkt. Das Magazin Pressesprecher, die Lübecker Stadtverwaltung oder das Unternehmen Seibert Media nutzen den Doppelpunkt bereits. Der Vorteil an diesem Satzzeichen ist, dass es quasi „minimalinvasiv“ und eher unauffällig ist. Auch ist der Doppelpunkt barrierefrei. Damit ist gemeint, dass der Text für Sehbehinderte, die Vorleseprogramme verwenden, sauber ausgegeben wird. Viele Screenreader lesen beim Doppelpunkt eine kleine Pause, bei einem Gendersternchen „Lehrer-Stern-Innen“.

Der Doppelpunkt ist auch optisch schön. Allerdings – das halten wir für kritisch – sind wir gewohnt, dass der Doppelpunkt ein Hinweis ist für: „Achtung, jetzt kommt eine Information mit besonderem Gewicht“. Es wird sich also zeigen, ob sich diese Form des Genderns durchsetzt. Wir jedenfalls werden es hin und wieder ausprobieren!

Buchtipp für Kinder: Programmieren mit der Maus

Coden statt Daddeln: Das Buch „Programmieren lernen mit der Maus“ von Philip Kiefer vermittelt Kindern ab sieben Jahren einen prima Einstieg in die Welt des Programmierens. Durch die leicht zu erlernende Programmiersprache Scatch können die jungen User rasch selbst erste Trickfilme, Lern-Programme oder kleine Computerspiele erstellen. Die Maus von der „Sendung mit der Maus“ begleitet durchs Buch. Weitere Infos finden Sie direkt beim Rheinwerk-Verlag.

Skurrile Vorstellungsgespräche

Vorstellungsgespräche sind Stress pur. Wenn man den Job wirklich möchte, hängt viel von ein paar Minuten Gespräch ab. Man will punkten, ist nervös und die Gespräche sind selten auf Augenhöhe. Da machen es merkwürdige oder gar skandalöse Fragen oder Aufgaben nicht gerade leichter – und beinahe jeder hat schon einmal solche Momente erlebt.

Mein Mann zum Beispiel – und ich merke, wie mir selbst jetzt nach Jahren der Hals zuschwillt, wenn ich daran denke – wurde einmal gefragt, warum er denn den Nachnamen seiner Frau angenommen hat. Ob das ein Zeichen seiner Unselbstständigkeit und mangelnden Durchsetzungsfähigkeit sei. Dass man im 21. Jahrhundert als Paar gleichberechtigt über einen Namen entscheiden kann, schien hier noch nicht angekommen zu sein. Ich hingegen wurde beim Jobinterview bei einer großen süddeutschen Zeitung gefragt, was mein Mann davon halte, dass ich nach meiner Elternzeit wieder arbeiten möchte. Wurde das je ein Mann gefragt? In dem gleichen Gespräch bekam ich gleich zu Beginn die Aufgabe, die Tischordnung für das Gespräch festzulegen – „Sitzen Sie lieber am Fenster? Wo soll der Personalchef sitzen? Warum platzieren Sie eine Frau neben sich?“. Auch irgendwie ein Psychospiel.

Das Internet-Magazin t3n hat seine Leserinnen und Leser nach ihren merkwürdigsten Momenten im Jobinterview gefragt. Die Antworten sind witzig bis skandalös. Von schlecht vorbereiteten oder gar rauchenden Interviewpartnern, die die Füße auf den Schreibtisch legen, bis zu sexistischen und diskriminierenden Kommentaren ist hier alles dabei. Lesen Sie doch mal rein – vielleicht sind Sie dann bestens gewappnet für eigene Vorstellungsgespräche. Viel Erfolg dabei!

Zukunftsforscher Matthias Horx zur Welt nach (oder mit) Corona

Stellen Sie sich vor, es ist Herbst 2020. Was werden wir rückblickend über diese turbulenten Zeiten der Corona-Krise sagen und wie wird sich bis dahin alles entwickelt haben? Dieses spannende Gedankenexperiment stellt der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx an.

In einer eleganten Rückwärts-Prognose beschreibt er, worüber wir uns nach der Tiefenkrise alles wundern werden. Corona bezeichnet er als Scheideweg und historischen Moment der Geschichte. „Die Welt as we know it löst sich gerade auf“, schreibt er. Doch das Bild, dass er für die Welt nach (oder besser mit) Corona zeichnet, ist durchaus positiv. Der Verzicht hat neue Möglichkeiten erschaffen, die Gesellschaft ist näher zusammengerückt, es wurden Medikamente, die die Überlebensrate erhöhen, gefunden und Homeoffice und Videokonferenzen sind eine Selbstverständlichkeit.

Jede Krise habe ein Narrativ, eine Story, sagt Matthias Horx. Bei Corona seien das etwa die Balkonkonzerte in Italien oder die Satellitenbilder, die uns Industriegebiete ganz ohne Smog zeigen. Beides Zeichen der Hoffnung dafür, dass die Menschheit sich ändern kann.

Wir wissen: Im Moment gibt es viel zum Thema Corona zu lesen. Aber den Beitrag von Matthias Horx möchten wir Ihnen wirklich ans Herz legen. Den gesamten Text finden Sie hier bei www.horx.com.

Schutzmittel vor Corona: Projekt bringt Bedarf und Spenden zusammen

Ob Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken: Medizinische Schutzausrüstung im Kampf gegen COVID-19 fehlt gerade allerorten. Dass es möglicherweise aber auch viele ungenutzte Lagerbestände mit diesen Artikeln gibt – davon geht die Non-Profit-Projekt Remedy Match aus.

Die Plattform, deren Idee im Rahmen des #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung entstanden ist, möchte beide Parteien zusammenbringen: Unternehmen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen oder den Einzelhandel, die das Material dringend benötigen. Und Spender wie zum Beispiel Fitnessstudios, Restaurants, Hotels, Lackierer, Betriebe, Werkstätte oder Privathaushalte, die Schutzartikel kostenfrei zur Verfügung zu stellen, weil sie diese aktuell nicht benötigen. Jeder Handschuh hilft, lautet die Devise!

Außerdem sucht RemedyMatch freiwillige Einzelpersonen oder Unternehmen, die beim Transport von Spenden unterstützen. Was für eine coole Idee!

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