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Schlagzeilen der Woche

Entdeckertour: Noahs Segel in der thüringischen Rhön

Kinder brauchen beim Wandern ein Highlight. Ein Ziel, für das sich das Laufen lohnt. Ein solches Ziel haben wir am Pfingstwochenende in der Rhön entdeckt: Noahs Segel. Der 2017 erbaute 21 Meter hohe Aussichtsturm steht auf dem Ellenbogen, der zweithöchsten Erhebung der thüringischen Rhön. Erreicht haben wir ihn nach einer Sechs-Kilometer-Wanderung, die am Ende durch üppig blühende Wildwiesen führte. Wunderschön. Der Turm selbst besteht aus einer segelförmigen Holz-Stahl-Konstruktion und ermöglicht eine Rundumblick ins Ulstertal und weit hinaus über die gesamte Rhön von Thüringen bis nach Bayern und Hessen. Der Clou: Wer nach der Rhönrundumsicht auf der Plattform keine Lust hat, die Stufen wieder hinabzusteigen, nimmt einfach die Erlebnisrutsche. Auf Filzkissen kann man sich spiralförmig nach unten gleiten lassen. Nicht nur für die Kleinen ein Vergnügen!

 

Buchtipp: Studenten erklären den Klimawandel

Bücher zum Klimawandel gibt es viele. Doch die meisten sind kompliziert und für den Laien schwer zu verstehen. David Nelles und Christian Serrer – zwei junge Studenten von der Uni Friedrichshafen – wollten dazu einen Gegenentwurf starten. Gemeinsam mit hundert Wissenschaftlern haben sie die Kernpunkte des Klimawandels in einem Buch zusammengefasst, und zwar verständlich, knackig und auf den Punkt gebracht.

 

 

Buchcover Kleine Gase – Große Wirkung: Der Klimawandel

 

Wie groß ist der Beitrag des Menschen tatsächlich? Müssen wir jedes Jahr Ernteausfälle befürchten? Was bedeutet der Klimawandel für unsere Gesundheit? Was kostet uns der Klimawandel? Solche Fragen zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels beantwortet das Buch „Kleine Gase – Große Wirkung: Der Klimawandel“ mit kurzen Texten und anschaulichen Grafiken. Alles Infos zum Buch finden Sie auf der Webseite klimawandel-buch.de.

 

 

 

 

 

 

Die Autoren David Nelles und Christian Serrer (Foto: Edmund-Möhrle-Photographie)

Apptipp: Einfaches Punktesystem für klimafreundliches Leben

Wir alle wollen – und müssen – nachhaltiger leben. Aber wie geht das konkret und welche Handlungen in unserem Alltag haben welche Auswirkungen aufs Klima? Darüber informiert die Website vom Schweizer Designbüro Integral und dem österreichischen Büro Kairos.

Ein bisschen wie bei Weight Watchers zählt man Punkte, und zwar über den eigenen CO2-Verbrauch für Ernährung, Konsum, Wohnen, Heizen, Stromverbrauch und Mobilität. Die Idee dahinter: Um unsere Welt und unser Klima im Gleichgewicht zu halten, darf jeder Mensch täglich durch all seine Handlungen nicht mehr als 6,8 kg CO2-eq ausstoßen. Das macht im Punktesystem 100 Punkte. Wir alle sollten also versuchen, um Schnitt nicht mehr als 100 Punkte täglich zu verbrauchen.

Doch die sind schnell erreicht, hier einige Beispiele:

  • 100 Gramm Salami = 11 Punkte

  • 1 Cappuccino = 3 Punkte

  • 1 Liter Wasser im Wasserkocher erhitzen = 0,6 Punkte

  • 5 Kilometer Auto fahren = 8 Punkte

  • 259 Kilometer Zug fahren = 294 Punkte

  • Levis-Jeans mit 12 Monaten Lebensdauer = 1 Punkt

  • Täglich hinzu kommt der Beitrag für den öffentlichen Konsum für eine Bürgerin/einen Bürger von Deutschland = 29 Punkte

Mit der App „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ lassen sich die Punkte in wenigen Minuten errechnen und Alternativen für ein klimafreundliches Leben entdecken. Viel Spaß dabei!

 

Elterntaxis schaden Kind und Umwelt

Kinder sollen sicher in der Schule ankommen – das liegt natürlich allen Eltern am Herzen. Doch leider tragen immer mehr Eltern selbst dazu bei, die Schulwege unsicherer zu machen. Indem sie ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schule fahren, dort möglicherweise noch verbotswidrig halten oder plötzlich wenden, erhöhen sie den Verkehr rund ums Schulgebäude und gefährden die Schulkinder. Während immer weniger Kinder im „normalen“ Straßenverkehr verunglücken, nehmen so Unfälle auf Schulwegen stetig zu.

Schulen und Kommunen beobachten einen Anstieg der Elterntaxis. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage aus 2017 läuft nur noch jedes dritte Grundschulkind (37 Prozent) zwischen 6 und 9 Jahren zur Schule. Die Motive der Eltern, ihre Kinder zur Schule zu fahren, sind ganz unterschiedlich und reichen von der Angst vor Unfällen und Übergriffen über Gewohnheit bis zur Bequemlichkeit.

Der Bringdienst ist allerdings nicht nur schlecht für die Verkehrssicherheit und die Umwelt. Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass mit dem Auto zur Schule gebrachte Kinder im Schnitt müder und passiver im Unterricht sind als ihre Klassenkameraden, die zu Fuß gehen. Auch der ADAC schreibt auf seiner Website, „dass die tägliche Bewältigung des Schulwegs zu Fuß eine Reihe von positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung hat. Dazu zählen eine höhere Konzentrationsfähigkeit im Unterricht, eine gesteigerte körperliche Fitness, der Abbau von Übergewicht sowie – bei gemeinsamer Bewältigung des Schulwegs mit anderen Kindern – die Verbesserung des Sozialverhaltens.“ Auch das Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr entwickele sich besser.

Doch was kann man tun, um Eltern zu einem Umdenken zu bewegen? Dazu gibt es viele spannende Ansätze. In der Schule meiner Kinder beispielsweise gibt es einen „Lauf-Pass“, in dem das Kind für jeden gelaufenen Schulweg einen Stempel und am Ende des Schuljahres je nach Stempelanzahl eine sinnvolle Überraschung bekommt. Auch das Bilden von Laufgruppen (eventuell begleitet von einem Erwachsenen) oder Laufpatenschaften kann viel bewirken. Der ADAC empfiehlt in seinem Leitfaden „Das Elterntaxi an Grundschulen“ sogenannte Elternhaltestellen im näheren Umfeld der Schule. In der Broschüre sind viele weitere gute Ideen und Tipps enthalten. Auch Initiativen wie „Zu Fuß zur Schule“ vom Deutschen Kinderhilfswerk wollen dazu beitragen, das Elterntaxi abzuschaffen.

Recherchequellen: WDR-Wissen, ZEIT-Online

Endspurt für Deckel gegen Polio

Anfang Januar 2018 haben wir hier im Blog über Deckel gegen Polio berichtet. Bei der Rotary-Aktion gegen Kinderlähmung konnte man Plastikdeckel sammeln, mit denen Impfungen finanziert wurden. Seit 2014 haben ehrenamtlichen Helfer 1.105 Tonnen Deckel gesammelt und damit Erlöse in Höhe von 270.000 Euro erzielt, mit denen 3.315.000 Impfungen weltweit ermöglicht werden konnten – was für eine Leistung!

Die Aktion endet leider zum 30. Juni 2019. „Die Preise auf dem Markt für Sekundärrohstoffe sind zuletzt deutlich gesunken. Es kann daher nicht sichergestellt werden, dass wir auch in Zukunft die Erlöse erzielen, die erforderlich sind, um das Motto der Sammlung zu erfüllen“, heißt es in einem offenen Brief an Spender. Wer also noch volle Sammelbehälter mit Plastikdeckeln auf Lager hat, sollte diese schnellstmöglich einreichen.

Als Alternative zu Deckel gegen Polio möchten wir Ihnen BlechWech empfehlen. Der Verein sammelt Kronkorken, gibt diese beim Wertstoffhändler ab und unterstützt mit dem Erlös Hilfsorganisationen, vor allem bei Impfungen gegen Masern, Tetanus und Polio. Sammelstellen gibt es in Hürth, Köln und Troisdorf.

 

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