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Schlagzeilen der Woche

Lesetipp: Mental Load

Letztes Jahr hatte ich einen Aha-Moment. Eine Freundin von mir benutzte den Begriff „Mental Load“ und als sie ihn mir erklärte, dachte ich: Genau das ist es! Mental Load meint das permanente Management der anstehenden Aufgaben und Tätigkeiten rund um Familie und Kinder. Noch frisches Brot kaufen, den Turnbeutel für morgen checken, das Geschenk für den anstehenden Kindergeburtstag kaufen und klären, wer die Kinder hinfährt und wieder abholt, Oma Bescheid geben wegen Babysitten für den nächsten Elternabend, Essensgeld auf die Mensakarte buchen, Biomülltonne rausstellen … genau diese Liste tagtäglicher, unsichtbarer ToDos meint Mental Load. Und die Liste ist lang, Außer-der-Reihe-Aufgaben wie TÜV-Termin vereinbaren, Konto prüfen oder neuen Fußballverein suchen sind dabei nicht mal inbegriffen. Insgesamt ein Rattenschwanz an Planungs-, Dokumentierungs- und Koordinationsaufgaben, die stetig erledigt werden müssen.

Das Fiese: Die mentale Last, das permanente unsichtbare Organisieren des Alltags und das Projektmanagement einer Familie wird nur nicht nur kaum wertgeschätzt und nicht bezahlt (unbezahlte Sorgearbeit!), sie kostet auch extrem viel Energie und Aufmerksamkeit. Manche Eltern sind – trotz eigentlich guter Rahmenbedingungen – dauererschöpft. Dass vor allem Frauen in diese Rolle rutschen, hat auch die Journalistin Laura Fröhlich erlebt. In ihrem Buch „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ zeigt sie auf, wie weitreichend Mental Load unser Leben beeinflusst, wie man es in den Griff bekommen und vor allem gerechter zwischen den Eltern verteilen kann. Laura Fröhlich gibt auch Vorträge und Webinare zum Thema – klicken Sie mal rein!

 

Knigge: Name nicht richtig verstanden

Im Kontakt mit Kundinnen und Kunden etwa am Telefon kann schon der Start holprig sein – nämlich dann, wenn es um den Namen des Gesprächspartners geht. Hierzu haben wir einen interessanten Beitrag in der Deutschen Handwerks Zeitung gelesen.

Wer häufig telefoniert, neigt dazu, seinen Namen viel zu schnell auszusprechen. In solch einem Fall dürfen und müssen Sie sogar nachfragen, und zwar ruhig und freundlich. Stilvoll geht das zum Beispiel mit Sätzen wie „Sagen Sie mir bitte noch einmal Ihren Namen?“ oder „Entschuldigung, ich habe Ihren Namen nicht richtig verstanden“. Sie können auch mit einer Frage wie „Habe ich Ihren Namen richtig verstanden? Schleider, ist das korrekt?“ nachhaken. Ist Ihnen der Name immer noch nicht verständlich, können Sie ruhig darum bitten, dass er Ihnen buchstabiert wird („Würden Sie mir Ihren Namen bitte buchstabieren?“). Klären Sie den Namen auf jeden Fall zu Beginn. Im Laufe des Gespräches „Wie war noch mal Ihr Name?“ zu sagen, kann als unangenehm empfunden werden, denn der Name ändert sich ja nicht während der Unterhaltung.

Eine Herausforderung können auch Vornamen sein, die für beide Geschlechter möglich sind, wie Luca, Dominique oder Toni – vor allem, wenn der Klang der Stimme nicht auf einen Mann oder eine Frau schließen lässt. Laut Knigge sollte Sie im Schriftlichen deswegen nicht auf die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ zurückgreifen. Diese gelte wirklich nur für Gruppen oder Unbekannte. Hilfreich kann eine Onlinerecherche sein oder Hinweise in einem bestehenden Mailverkehr wie zum Beispiel die Nennung der Funktion („Abteilungsleiterin“). Sollten Sie hier nicht fündig werden, rät Knigge, auf das eigene Bauchgefühl zu hören und das Risiko einzugehen, denjenigen mit „Herr“ oder „Frau“ anzusprechen.

Übrigens – und das fanden wir wirklich interessant – liegt laut Knigge die Verantwortung für den klaren Umgang mit Namen bei der Person, die den eher schwierigen Namen hat und nicht beim Gegenüber. Hier gilt: Sprechen Sie Ihren Namen immer deutlich aus, buchstabieren Sie von sich aus und zwar langsam, wiederholen Sie Ihren Namen und bauen Sie eventuell eine Brücke („Mein Name ist Schleider, wie der Schneider nur mit L.“). So ist allen geholfen!

Coole Drinks ganz ohne Müll

Ok, der Sommer ist rum. Aber ein leckerer Drink – ob Zitronenlimo, Milchshake oder Aperol Spritz – braucht auch im Herbst und Winter einfach einen oder besser noch mehrere Eiswürfel.

Im Blog „Grüner wird’s (n)immer?!“ sind wir jetzt darauf aufmerksam gemacht worden, wie leicht man beim Eiswürfelmachen auf Abfall verzichten kann. Denn gängige Eiswürfelbehälter oder Eiswürfelbeutel sind ja aus Silikon oder Plastik und damit wenig umweltfreundlich. Gute Alternativen sind zum Beispiel Eiswürfelformen aus Edelstahl oder wiederverwendbare Eiswürfel aus Metall oder Stein. Man kann auch kleine Schnapsgläschen mit Wasser füllen und einfrieren oder tiefgefrorene Beeren ins Getränk geben.

Vielleicht denken Sie jetzt: Ach, der bisschen Müll ist hier einen Blogbeitrag wert? Wir finden ja, denn es sind die vielen kleinen Schritte im Alltag, die dazu beitragen können, dass wir alle weniger Müll produzieren. Interessant finden wir, dass sich peux a peux auch die Industrie umstellt und verpackungsfreie bzw. plastikfreie Produkte anbietet, zum Beispiel loses Obst und Gemüse sowie dazugehörige wiederverwendbare Einkaufsnetze, in Papier verpackte Tampons, unverpacktes Trockenshampoo oder Bambuszahnbürsten.

Sie suchen Tipps für ein plastikärmeres Leben? Die Macherin vom Blog „Grüner wird’s (n)immer?!“ hat auch ein Buch herausgebracht. In „Es geht auch OHNE Plastik“ berichtet Sylvia Schaab, wie sie und ihre fünfköpfige Familie weitgehend verpackungsfrei leben, und gibt viele Tipps, wie man selbst Plastik vermeiden kann. Vielleicht ist da auch was für Sie dabei!

 

Wie war das doch gleich: Doppel-H oder einfaches H?

Eine auch bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär?“ immer wieder gerne genommene Frage-Rubrik ist die Rechtschreibung. Häme über die in der Regel durch ihre Aufregung gehandicapten Kandidaten ist komplett fehl am Platz, denn mitunter kommen nicht nur diese, sondern sogar versierte Schreiberlinge unter den Zuschauern ins Stolpern: Ist es die Zieharmonika oder doch die Ziehharmonika? (Auflösung: Korrekt ist die zweite Variante.)

Als Texter, die sich berufsbedingt ständig mit der Thematik auseinandersetzen, bringt man selbstverständlich von Haus aus ein solides Fachwissen mit. Dennoch kommt es auch in unserer Berufsgruppe durchaus vor, dass zur Sicherheit noch einmal der Duden konsultiert wird. Seit Konrad Duden 1880 sein Werk „Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ veröffentlichte, bilden die regelmäßig in überarbeiteter Auflage herausgegebenen Nachfolger in Deutschland die Vorgabe für die amtlich korrekte Schreibweise. Die 28. Auflage des ultimativen Nachschlagewerks erscheint übrigens im August 2020 – mit topaktuellen neuen Einträgen wie „Social Distancing“ …

Manchmal gibt jedoch auch der Duden verschiedene Schreibvarianten vor. Wir als Agentur arbeiten daher grundsätzlich mit sogenannten Wording-Listen für unsere Kunden, die uns eine schnelle Übersicht über festgelegte Schlagworte und die vom Unternehmen gewünschte Schreibweise geben.

An einigen Schreibweisen gibt es jedoch nichts zu rütteln. Texterin und Lektorin Dr. Sandra Meinzenbach hat jüngst in einem Blog ihre persönliche Top Ten beliebter Rechtschreibfehler zusammengestellt und sie ebenso unterhaltsam wie lehrreich aufgeklärt. Hätten Sie’s gewusst?

 

Wie wird die Arbeitswelt nach (oder besser mit) Corona?

Vieles hat Corona verändert, vieles ist schon wieder erschreckend wie eh und je. In der W&V sind wir auf einen Gastbeitrag von Ende März gestoßen, den wir Ihnen gerne noch ans Herz legen möchten. Der Titel: „Sechs Prognosen zur Arbeitswelt nach Corona“. Kurze Zusammenfassung: Die Wirtschaft wird regionaler und lokaler, Berufe nah am Menschen werden aufgewertet, Home-Office und Video-Konferenzen werden en vogue, die Führungskultur wird mehr auf Vertrauen basieren und es wird veränderten Bedingungen für die bisher eher verwöhnte Generation Z geben. Aber lesen Sie selbst die ausführliche Analyse.

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