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Schlagzeilen der Woche

Umweltfreundliche Persönlichkeiten

Warum verhalten sich manche Menschen umweltfreundlich und andere nicht? Liegt es an der Erziehung, dem Alter, der Lebensweise, den Erfahrungen, den Werten? Es liegt vor allem auch an der Persönlichkeit – das zumindest haben Forscher der Universität Edinburgh in einer Metaanalyse von 38 Studien herausgefunden.

Bei der Untersuchung ging es darum, die Charaktereigenschaften der rund 44.000 Studienteilnehmer in Bezug zu setzen zu ihrem Umweltbewusstsein. So kam zum Beispiel heraus, dass Menschen, denen die Natur am Herzen liegt und die ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten, in der Regel einen offenen Charakter haben und besonders fantasievoll, wissbegierig und experimentierfreudig sind. Zudem sind sie häufiger ehrlich und bescheiden und legen Wert darauf, andere nicht für ihren eigenen Vorteil auszunutzen.

Diese Ergebnisse könnten laut dem Magazin Spektrum beispielweise für Umweltschutzkampagnen von großem Wert sein. So könnte man diese speziell auf Menschen zuschneiden, die nicht so offen oder experimentierfreudig sind.

Recherchequelle: „Persönlichkeit: Wer sich besonders umweltbewusst verhält aus Spektrum.de vom 15.06.2020

Covid-19-Patienten, die einfach nicht gesunden

Wer sich mit Corona infiziert, hat entweder keine oder sehr leichte Symptome oder einen sehr schweren Verlauf und verstirbt – so denken die meisten über Covid-19. Von den Fällen dazwischen berichtet das Onlinemagazin Krautreporter. Unter dem Titel „Mit Corona leben: Manche Covid-19-Kranke werden einfach nicht gesund“ erzählt Redakteurin Silke Jäger von Menschen, die medizinisch als moderate Fälle eingestuft werden und sich zuhause auskurieren sollen, aber länger als vier Wochen mit verschiedensten und zum Teil schweren Beschwerden und Symptomen zu kämpfen haben wie Atemnot, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Lungenentzündungen. Corona ist nach 14 bis 21 Tagen vorbei – mit diesem Vorurteil räumt der Beitrag kräftig auf und liefert viele spannende Erkenntnisse und eine ausführliche Analyse zum Thema. Lesen Sie mal rein!

Dunning-Kruger-Effekt: Wenn „Dumme“ sich für schlau halten

Umfragen zufolge halten sich junge Männer für die besten Autofahrer – dabei verursachen sie mit Abstand die meisten Unfälle. Wie es zu solch einer verdrehten Selbstwahrnehmung und gar Selbstüberschätzung kommt, erklärt der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt.

Die amerikanischen Psychologen David Dunning und Justin Kruger haben 1999 festgestellt, dass inkompetente Menschen ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten auffällig oft überschätzen und gleichzeitig die Leistungen kompetenterer Menschen unterschätzen. Sie glauben, dass sie anderen überlegen sind und haben ein besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Ein Teufelskreis der Inkompetenz.

Die Erkenntnisse erlangten die beiden Wissenschaftlicher bei einer Versuchsreihe mit Studierenden. Nach einem Logik- und Grammatiktest sollten die Probanden einschätzen, wie gut sie im Vergleich zu den anderen Testpersonen abgeschnitten haben. Das Ergebnis: Vor allem die Studenten mit den schwächsten Leistungen schätzten sich überdurchschnittlich gut ein. Und noch mehr: Selbst nachdem sie die Tests der Besten eingesehen hatten, waren sie immer noch von ihrer vermeintlichen Überlegenheit überzeugt. Müssen Sie da auch gleich an gewisse Personen des öffentlichen Lebens denken?

Quelle:
Dunning-Kruger-Effekt: Warum sich Halbwissende für besonders klug halten | National Geographic

 

Lockdown hat wohl Millionen Tote in Europa verhindert

„Das bringt doch alles nix.“ „Corona ist so harmlos wie eine Grippe.“ „Es erkranken mehr Menschen an den Folgen des Lockdowns als an Corona.“ Gegen Sprüche wie diese möchten wir Ihnen einen Beitrag vom Redaktionsnetzwerk Deutschland empfehlen. Thema ist eine Studie des Imperial College in London, die Anfang Juni 2020 in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde.

Die Studie besagt, dass der Corona-Lockdown laut aktueller Datenlage rund drei Millionen Todesfälle in Europa verhindert habe. Die Forscher haben für ihre Untersuchung Todesfallzahlen analysiert und dabei festgestellt, dass Grenzschließungen, Kontaktsperren und Schulschließungen eine wesentliche Kontrolle des Pandemie-Verlaufs ermöglicht hätten. Die Übertragungsrate sei in allen untersuchten Ländern von einem hohen auf ein kontrolliertes Niveau gesunken. Ohne Interventionen hätte es deutlich mehr Todesfälle durch Covid-19 gegeben.

In Bildern der Erinnerung liegt mehr Trost, als in vielen Worten.

 

 

 

 

 

Luna – in memoriam

 

 

 

Unsere liebe Wegbegleiterin, die daheim bei den Eltern lebte und nicht nur uns Kinder, sondern auch noch die Enkelkinder einige Jahre begleitet und erfreut hat.

 

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