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Schlagzeilen der Woche

Ein Hotel für Buchliebhaber

Urlaub machen und lesen: Keine Frage, das gehört untrennbar zusammen. Wer Sorge hat, die mitgebrachte Lektüre könnte nicht ausreichen, dem möchten wir einen ganz besonderen Ort ans Herz legen: das kleine ostwalisische Hawarden. Hier nämlich, so haben wir im Reisemagazin GEO gelesen, gibt es eine Bibliothek, die zugleich ein Hotel ist und 26 Zimmer inmitten von 250.000 Büchern zur Verfügung stellt.

Bei Pinterest, Facebook und Instagram mutet Gladstone’s Library an wie ein echter Sehnsuchtsort, ein Ort der Ruhe und des zur Ruhekommens. Das viktorianische Gebäude aus rotem Backstein mit seinen vielen spitzen Dächern und Erker scheint seine Besucher zum Schmökern, Träumen und Zeitvergessen zu verführen. Seit 1904 sollen vor allem auch Schreibende die Möglichkeit haben, sich hier auf ihre Werke konzentrieren zu können und sich von den vorhandenen Büchern inspirieren zu lassen. „Read, write, relax and become inspired“ – so lautet das Motto des Hauses. Und tatsächlich sind hier schon rund 600 Bücher entstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle Gladstone’s Library

Mach mal ´ne Pause

Wie viel Pause machen Sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag? Und wie sehen Ihre Pausen aus? Zugegeben, die Frage ist ein bisschen unangenehm. Denn irgendwie jagt uns das Wort Pause ein schlechtes Gewissen ein. Während einer Pause sind wir schließlich nicht produktiv, und darum geht es doch, oder?

Wie falsch dieses Denken ist, lesen wir auf dem Online-Portal von „LOB – Zeitschrift für berufstätige Mütter und Väter“. Dort steht, dass Pausen alles andere als Zeitverschwendung sind, sondern extrem wichtig für unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlergehen, aber auch für Kreativität und Phantasie. „Hirnforscher [haben] längst belegt, dass wir nur kreativ sein und Probleme bearbeiten können, wenn unser Organismus zur Ruhe kommt“, heißt es in dem Beitrag, der auch gleich kleine Übungen für die richtige Pause empfiehlt:

  • Türe schließen: Wer viel im Austausch mit den Kollegen ist, sollte sich ab und zu rausziehen und für Ruhe sorgen – zum Beispiel, indem er die Bürotür schließt.

  • Bewusst atmen: Konzentrieren Sie sich immer wieder einige Minuten bewusst auf Ihren Atem. Beim Einatmen können Sie das Wort „Kraft“ denken, beim Ausatmen „Ruhe“. Das entspannt.

  • Lächeln: Schenken Sie sich hin und wieder ein Lächeln, denn dabei schüttet der Körper Dopamin aus, was uns aktiv macht.

  • Mittagspause: Neben diesen kleinen Auszeiten sollten Sie auch Ihre „große“ Mittagspause erholsam planen. Schauen Sie, was Ihnen wirklich guttut und Ihrer Persönlichkeit entspricht – etwa ein kleiner Spaziergang, eine Runde auf dem Laufband, ein gutes Essen oder ein nettes Gespräch mit einem Kollegen (allerdings nicht über den Job!).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Screenshot & Recherchequelle: „Typgerechte Pausen“ von „LOB  für berufstätige Mütter und Väter“.

Interessantes Szenario: Was passiert, wenn die Welt auf Fleisch verzichtet

Kennen Sie die Brand Eins-Rubrik „Was wäre, wenn…“? Darin spielt das Wirtschaftsmagazin spannende Szenarien durch – wie zum Beispiel die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Abspaltung Bayerns oder das Ende des Bargelds. Nachdenklich gemacht hat uns die Ausgabe „Was wäre, wenn … niemand mehr Fleisch äße?“ Wäre die Welt ein besserer Ort? Im ersten Augenblick denken wir: ja! Keine Massentierhaltung, weniger Treibhausgase, Wasserverbrauch und Antibiotika im Grundwasser, mehr nutzbare Landfläche, eine gesündere Menschheit. Aber was sagt die Brand Eins-Analyse?

Gut fürs Klima wäre der Fleischverzicht auf jeden Fall: Laut einer Studie der Universität Oxford, aus der Brand Eins zitiert, verursacht eine fleischlose Ernährung rund 60 Prozent weniger CO2-Emissionen als eine fleischhaltige. Für 15 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen wird die Fleischproduktion verantwortlich gemacht. Brand Eins schreibt: „Eine vierköpfige Durchschnittsfamilie in den USA beispielsweise verursacht durch ihren Fleischkonsum mehr Treibhausgase als durch ihre beiden Autos.“ Da klingt Vegetarismus doch richtig lecker, oder?

Das trifft auch für den Wasser- und Landverbrauch zu: Zum Weiden und für den Futtermittelanbau werden Flächen von der Größe des afrikanischen Kontinents verbraucht (wobei nicht jede Weidefläche einfach zu Ackerland umgenutzt werden könnte). Und die Erzeugung von Rindfleisch benötigt pro Kilokalorie das 20-fache an Wasser wie Getreide (wobei manche Veggi-Produkte wie Nüsse mehr verbrauchen als Hühner- oder Schweinefleisch). Ganze 70 Prozent des weltweiten Frischwasserverbrauchs gehen auf die Tierhaltung.

Auch gesundheitlich wäre eine vegetarische Ernährung vorteilhaft: Nach der Oxford-Studie gäbe es etwa sieben Millionen weniger Todesfälle pro Jahr. In Geld ausgedrückt: „Die Einsparungen bei der Krankenversorgung und den Kosten für Klimafolgeschäden summieren sich global laut der Studie auf knapp 1,5 Billionen US-Dollar.“

Und ist der Fleischkonsum auch für etwas gut? Laut Brand Eins ist Nutztierhaltung für 1,4 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes verantwortlich – das ist eine Menge. Und: Weltweit arbeiten Millionen von Menschen in der Tierzucht und Verarbeitung, vor allem auch in den Entwicklungsländern. Daher ist ein Fazit des Beitrags: „In entwickelten Ländern hat Vegetarismus jede Menge positiver Umwelt- und Gesundheitsfolgen. In den Entwicklungsländern würde er die Armut jedoch verschlimmern.“

Ja, alles gar nicht so einfach – aber ein großes Lob und vielen Dank an die Brand Eins-Redaktion: Der Artikel liest sich einfach toll und regt zum Nachdenken an!

Screenshot & Recherchequelle: Brand Eins Was wäre, wenn … niemand mehr Fleisch äße?


Schluss mit Gähnen: Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Müde, lustlos, gereizt – wer sich im Moment so fühlt, ist nicht alleine: Laut Bundesärztekammer ist jeder zweite Bundesbürger von Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Ein Phänomen, das sich die Medizin bis heute nicht eindeutig erklären kann. Die Erklärungsversuche reichen über Vitaminmangel, Kreislaufreaktionen über Anpassungsprobleme an die steigende Umgebungstemperatur bis hin zu Hormonungleichgewicht.

Was auch immer dahinter steckt, in der DeutschenHandwerksZeitung haben wir ein paar einfache Tipps gegen das Frühjahrstief gefunden:

  • Morgens: Kreislauf in Schwung bringen (z.B. Wechselduschen, ein großes Glas Wasser trinken, Arbeitsweg zu Fuß oder radelnd zurücklegen).

  • Tagsüber: Fettige Speisen, Alkohol oder aufputschende Getränke meiden, ebenso wie zu wenig körperliche Bewegung oder körperliche Überlastung. Ausdauersport und viel Obst und Gemüse zum Auffüllen der leeren Mineral-, Vitamin- und Nährstoffspeicher hingegen sind natürlich super.

  • Abends: Medienkonsum verringern (das Licht von Computer, Tablets und Smartphones verhindert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin).

  • Nachts: Richtig und mit ausreichend Tiefschlafphasen schlafen (sieben bis acht Stunden, bequemes Bett, abgedunkelter, ruhiger und eher kühler Raum).

Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Start in den Frühling!

Recherchequelle: „Mehr Power für den Arbeitstag: Die besten Experten-Tipps“, DeutscheHandwerksZeitung vom 23.04.2018


Heute ist UNESCO-Welttag des Buches

1995 hat die UNESCO den heutigen 23. April zum „Welttag des Buches“ erklärt – dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. In Deutschland und auf der ganzen Welt feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte ein großes Fest des Lesens. Dazu finden überall tolle Aktionen statt, zum Beispiel öffnen unter dem Hashtag #verlagebesuchen mehr als hundert Verlage ihre Türen, Zusteller der Deutschen Post verschenken Bücher  an über 1.000 Menschen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen haben rund 130 Lesungen auf die Beine gestellt. Zudem erhält bundesweit eine Million Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“, um die Kinder mit spannenden Geschichten für das Lesen zu begeistern und ihre Lesekompetenz zu stärken.

Kinderbücher für die Tafeln

Für noch mehr Lesestoff in Kinderhänden setzt sich die Selbstlos-Kulturstiftung mit ihrer Initiative „Kinderbücher für die Tafeln“ ein. So wie die Tafeln Lebensmittel sammeln und verteilen, sammelt das Projekt neue Kinder- und Jugendbücher, um sie über diese Tafeln und andere gemeinnützige Organisationen an bedürftige Familien vor Ort  zu verteilen – Familien, die aufgrund ihrer familiären und sozialen Situation keine eigenen Bücher besitzen. Angesprochen werden Verlage und Buchhandlungen, ihre Überschüsse und Restposten zu spenden. Aber auch Privatpersonen oder Unternehmen können die Kulturstiftung mit einer Geldspende unterstützen.

Gerne mitmachen – denn wir finden, ein Haus ohne Bücher und Kinderbücher ist einfach nicht vollständig!

 

Plakat zum Welttag des Buches 2018
(Bildquelle: www.welttag-des-buches.de)

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