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Schlagzeilen der Woche

Statt Plastik: McDonald’s testet zehn Tage alternative Verpackungen

Fastfoodketten gehören zu den größten Erzeugern von Einmalverpackungsmüll. Jedes Getränk, jeder Burger und jede Sauce ist einzeln verpackt – ein Irrsinn. Die EU allerdings verbietet künftig bestimmte Einmalprodukte aus Kunststoff wie zum Beispiel Strohhalme oder Luftballonstäbe, weswegen McDonald’s, Burger King und Co. umdenken und nachhaltigere Alterativen finden müssen.

Um solche Alterativen zu testen, hat McDonald’s im Juni 2019 in einer Berliner Filiale ein zehntägiges Live-Experiment durchgeführt. Angeboten wurden zum Beispiel Mehrweg statt Einweg, Graspapier statt Burgerschachteln oder Ketchup in der Waffel. Die Gäste konnten die neuen Verpackungen testen und dazu über ein Befragungstool Feedback geben. Die gewonnenen Erkenntnisse werde McDonald’s auswerten und in seine Nachhaltigkeitsstrategie einfließen lassen, verspricht das Unternehmen. Umworben wird das Projekt im Rahmen der Kampagne „Ob du’s glaubst oder nicht: Wir machen’s trotzdem.“, mit der McDonald’s offenbar versucht, seine Glaubwürdigkeit in Sachen Nachhaltigkeit zu steigern.

Es wäre natürlich super, wenn die Burgerkette ernsthaft an Plastikalternativen arbeiten würde. Denn im McDonald’s Nachhaltigkeitsbericht 2017 heißt es: „McDonald’s Deutschland hat im Jahr 2017 ein Gesamtvolumen von 47.302 Tonnen Verpackungsmaterial in Umlauf gebracht. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.“

Bildquelle obs/McDonald’s Deutschland

Die beste Zeit für eine Tasse Kaffee

Ob schwarz oder mit Milch, klassisch überbrüht oder aus einer modernen Maschine: Eine Tasse Kaffee gehört für viele von uns zu einem gelungenen Start in den Tag. Doch ist Kaffee gesund, unbedenklich oder sogar ungesund? Da scheiden sich die Geister!

Interessant ist, dass Kaffee wissenschaftlich außerordentlich gut erforscht ist. Es gibt jede Menge Studien zur Wirkung von Kaffee auf den Körper. Dennoch ist immer noch umstritten, ob das beliebte Genussmittel per se gesundheitsfördernd oder -schädlich ist. Für beide Theorien gibt es Belege und jeder Körper reagiert anders auf die Inhaltsstoffe. Während manche Menschen es zum Beispiel genießen, dass Kaffee das Nervensystem stimuliert, die Herztätigkeit beschleunigt und die Konzentration fördert, leiden andere darunter, dass Koffein sie „zittrig“ macht und Schlafstörungen verursacht.

Einer besonderen Kaffee-Frage hat sich das Wissenschaftsmagazin Spektrum gewidmet, nämlich:  Wann ist die optimale Zeit für einen Kaffee? Ausführlich, aber gut verständlich wird hier beschrieben, warum und wie Koffein belebend wirkt. Denn Koffein verhindert, dass wir müde werden, indem es das müdemachende Molekül Adenosin verdrängt. Andererseits macht es uns zusätzlich wach, nämlich durch die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortisol.

Direkt nach dem Aufstehen sollte man allerdings – so die Kernaussage des Artikels – noch keinen Kaffee trinken. Dann nämlich läuft ohne das Hormon Kortisol auf Hochtouren, um uns in Gang zu bringen. Der Trick für alle, die den maximalen Hallo-wach-Effekt durch Kaffee rausholen wollen: Den Morgenkaffee einfach frühestens eine Stunde nach dem Aufwachen trinken. Vorher tut es ja auch ein Tee 😉

Recherchequelle: „Genuss am Morgen: Wann ist die optimale Zeit für einen Kaffee?“ von Uta Schindler in Spektrum

Die fünf Regeln des Zero Waste

Die Zero Waste-Bewegung hat uns hier in den Schlagzeilen schon öfter beschäftigt („Zero Waste: Abfall vermeiden“, „Landratsamt Bodensee sucht Zero Waste-Familien“). Wir finden es einfach faszinierend, mit wie viel Einsatz manche Menschen Abfall in ihrem Alltag vermeiden. Auch wir selbst versuchen, wo immer möglich, Müll zu reduzieren – beispielsweise durch bewusstes Einkaufen, Selbermachen und -kochen oder Wiederverwerten.

Daher haben wir mit großem Interesse den Beitrag „Weniger Abfall im Alltag“ in dem Online-Magazin evidero gelesen. Darin geht es um die fünf Regeln des Zero Waste, nämlich Ablehnen, Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln, Kompostieren. Lesen Sie mal rein, denn es gibt wirklich gute Tipps dazu, wie man den Müll gar nicht erst ins Haus lässt und seinen Konsum reduzieren, Alltagsgegenstände reparieren, Rohstoffe wiederverwerten oder auch ohne eigenen Garten kompostieren kann. Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

Vegetarisch werden – das passiert im Körper

Vor zwanzig Jahren waren Vegetarier noch Exoten. Heute ernähren sich immer mehr Menschen ohne Fleisch und Wurst. Laut Statista sind es aktuell in Deutschland 6,1 Millionen, und täglich werden es 2.000 Personen mehr.

Doch was passiert im Körper, wenn man aufhört, Fleisch zu essen? Das hat sich Julia Haase, Redakteurin von Welt kmpkt gefragt, und sechs Effekte recherchiert:

  • Schutz vor Krankheiten: Die Anfälligkeit für Krankheiten geht zurück, denn Studien belegen, dass Vegetarier seltener an beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes sowie Gallen- und Nierensteinen leiden und ein 18 Prozent niedrigeres Krebsrisiko haben.

  • Gewichtsverlust: Klar, auch Chips und Cola sind (meist) vegetarisch. Doch die allgemeine Reduktion von gesättigten Fettsäuren sorgt für Gewichtsverlust und schützt vor Fettleibigkeit.

  • Verbesserte Darmflora: Unser Darm liebt Gemüse und das steht bei Vegetariern eben öfter auf dem Speiseplan.

  • Empathie steigt: Kein Witz – laut einer italienischen Studie reagieren Vegetarier und Veganer empathischer als Fleischesser.

  • Körpergeruch wird angenehmer: In Riechtests der Uni Prag schnitten Vegetarier besser ab als Fleischesser und auch ihr Schweißgeruch wurde als angenehmer empfunden.

  • Auf Nährstoffzufuhr achten: Manche Nährstoffe stecken nur im Fleisch, wie zum Beispiel Vitamin B12, oder werden von Vegetariern schlechter aufgenommen. Daher unbedingt auf zum Beispiel Eisen, Zink oder Vitamin B12 achten.

Recherchequelle: „Das passiert im Körper, wenn du aufhörst, Fleisch zu essen“ von Julia Haase

Entdeckertour: Bauhaus Museum Weimar

Schon allein der Bau des am 6. April 2019 eröffneten Bauhaus Museums in Weimar nach dem Entwurf von Prof. Heike Hanada lohnt unbedingt einen Besuch!

Wir waren sehr gespannt auf die Ausstellung und haben unsere Aufenthalt in den tollen Räumen des Museums sehr genossen. Tolle Exponate von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Geschirr über Plakate und Postkarten früherer Ausstellungen bis hin zu den Bauplänen des ebenfalls sehr schönen Musterhaus „Am Horn“ – es gibt vieles zu entdecken und vieles zu erfahren.

 

 

 

 

 

 

 

Empfehlenswert ist es allerdings, den Museumsbesuch vorher zu planen und sich online bereits Tickets für das gewünschte Zeitfenster zu besorgen. Bei unserer ersten „Sponatnanreise“ standen wir vor dem ausverkauften Museum. Aber die Online-Reservierung klappt vorzüglich!

 

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