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Schlagzeilen der Woche

So optimieren Sie Ihren Anrufbeantworter

Nach den Ferien ist vor den Ferien: Auch wenn Ostern gerade erst rum ist, starten bald die ersten Sommerurlaube. Und viele Freiberufler oder Angestellte fragen sich, wie man sich so organisiert, dass die Kunden auch während der freien Tage gut versorgt sind. Ein wichtiges Element ist hier der richtig besprochene Anrufbeantworter, zu dem wir in der DeutschenHandwerksZeitung diese tollen Tipps gefunden haben:

  • Versetzen Sie sich in die Lage des Anrufers. Welches Bedürfnis hat er und wie können Sie dieses möglichst gut bedienen?

  • Deswegen sollte die Ansage gleich nach dem ersten Klingeln starten. Das mindert den Frust beim Anrufer und spart ihm Zeit.

  • Checken Sie jedes Mal den Ansagetext, bevor Sie den Anrufbeantworter aktivieren. Nichts ist peinlicher als veraltete Ansagen – zum Beispiel „Wir befinden uns in den Osterferien“ mitten im Sommer.

  • Verzichten Sie auf Musik, Witze, hohle Floskeln oder Werbedurchsagen.

  • Erstellen Sie eine professionelle Ansage. Schreiben Sie die Ansage vorher auf, üben Sie sie einige Male und sorgen Sie für ein ungestörte Atmosphäre beim Aufsprechen. Die Ansage sollte nicht länger als 15 bis 20 Sekunden dauern, und gleichzeitig in ruhigem, entspanntem Ton gesprochen sein. Lächeln Sie beim Sprechen – das hilft wirklich. Nutzen Sie diesen Aufbau:

    1. Begrüßung: Melden Sie sich so, wie Sie sich auch sonst am Telefon melden.

    2. Wann zurück: Informieren Sie den Anrufen zuerst darüber, ab wann Sie wieder erreichbar sind – denn das ist die Information, die der Anrufer jetzt am dringendsten braucht.

    3. Alternativen: Haben Sie eine Vertretung? Dann nennen Sie deutlich deren Namen und Telefonnummer.

    4. Hinweis auf Band: Wenn der Anrufer eine Nachricht hinterlassen kann, sagen Sie ihm dies. Verzichten Sie bitte auf die Floskel mit dem Piepton – das Prozedere ist allgemein bekannt.

    5. Schluss: Danken Sie dem Anrufer für seinen Anruf und verabschieden Sie sich mit einem netten Gruß.

Hier ein schlichtes, aber gelungenes Beispiel von karrierebiebel.de:

„Guten Tag, Sie haben die Nummer von Max Mustermann, Vertriebsleiter der Muster AG, gewählt. Gern hätte ich Ihren Anruf persönlich entgegengenommen, aber ich bin momentan unterwegs. Wenn Sie mir Ihren Namen und Ihre Telefonnummer hinterlassen, rufe ich Sie zeitnah zurück. Besten Dank und einen schönen Tag.“

 Recherchequelle: „Anrufbeantworter: So gelingt die professionelle Ansage“ (https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/anrufbeantworter-so-gelingt-die-professionelle-ansage/150/3099/369441) sowie „Anrufbeantworter besprechen: Tipps für die Ansage“ (https://karrierebibel.de/anrufbeantworter-besprechen/)

Entdeckertour: Heiraten auf Rügen

Deutschland ist so schön! Macht man sich auf Reisen, um Norden, Süden, Westen wie Osten zu erkunden, gibt es so viel Spannendes zu Entdecken …
In dieser neuen Rubrik wollen wir unsere Leser fortan regelmässig an unseren „Geheimtipps“ teilhaben zu lassen und zum Erkunden anregen.

Bei einem Strandspaziergang haben wir schon vor Jahren diesen ehemalige Rettungsturm des Binzer Architekten Ulrich Müther entdeckt. Bei näherem Inspizieren stellten wir fest, dass es sich heute um eine Aussenstelle des Standesamts von Binz handelt. Welch ein schöner Ort, um sich am Strand mit Blick auf die Ostsee das Ja-Wort mit Block zu geben.
Schaut man genauer, hat die Insel Rügen eine Vielzahl an Heirats-Locations zu bieten.

Doch ums Heiraten sollte es an sich ja gar nicht gehen. Mich fasziniert die Bauweise dieses ehemaligen Rettungsturms, den Ulrich Müther 1981 erbaut hat. Ein Hingucker!

Podcast-Tipp: Frauen im Bauhaus

Ob beim Joggen, Putzen oder Einschlafen: Wir hören Podcasts! In loser Folge möchten wir Ihnen unsere ganz persönlichen Lieblings-Podcasts vorstellen. Mal einzelne Folgen, mal besondere Podcaster, mal ganze Reihen.

Beginnen möchten wir heute mit „Frauen im Bauhaus – Die vergessenen Architektinnen“ vom Deutschlandfunk Kultur. Zum 100. Jubiläum des Bauhauses widmet sich die Serie Bauhaus-Architektinnen wie Ursula Schneider, Hilde Reiss oder Michiko Yamawaki, die aus der Stilrichtung quasi „herausgeschrieben“ wurden. Nie erhielten sie die Anerkennung, die ihnen gebührte. Denn die Bauhaus-Geschichte ist vor allem eine der männlichen Helden und vorerst eng verbunden mit Namen wie Walter Gropius, Hannes Meyer oder Mies van der Rohe. Jede Folge nimmt eine Künstlerin und ihr Werk sowie ihren Beitrag zum Bauhaus in den Fokus. Eine wirklich spannende Entdeckung!

Herzinfarkt: Frauen holen sich später Hilfe als ihrem Partner

Frauen sind pflichtbewusst und denken oft zuerst an andere – dass das nicht nur in Familie und Job, sondern auch bei der eigenen Gesundheit so ist, dazu haben wir auf Spiegel-online eine interessante und erschreckende Meldung gefunden. Demnach rufen Frauen bei Verdacht auf Herzinfarkt für sich selbst zu spät Hilfe. Das belegen zwei Studien, die polnische Forscher auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Málaga vorgestellt haben. Trotz Beschwerden würden Frauen oft andere Verpflichtungen voranstellen. Bei ihren Partnern allerdings greifen zu zügig zum Telefon und rufen den Notarzt.

Die Deutsche Herzstiftung kennt das Phänomen der verspäteten Hilfesuche, und zwar vor allem von älteren Frauen. Bei 65-jährigen Frauen vergehen im Schnitt bis zu viereinhalb Stunden bis zur Einlieferung ins Krankenhaus, bei über 65-jährigen Männern nur rund dreieinhalb Stunden. Als Gründe nennt die Deutsche Herzstiftung, dass ältere Frauen öfter alleine leben und die „typischen“ Herzinfarktsymptome anders wahrnehmen – nämlich eher als „ein Druck- oder Engegefühl in der Brust verbunden mit Schmerzen im Bauch, oft kombiniert mit Übelkeit und Erbrechen“. Gerade bei solch unspezifischen Symptomen sollten Frauen nicht scheuen, die 112 zu wählen.

Eieiei: Spannende Eier-Initiativen pünktlich zum Eier-Initiativen

Zum Frühling hin begegnen wir ihm auf Schritt und Tritt: dem Ei. Ob als Dekoartikel, Süßigkeit oder bunt gefärbt steht es für Fruchtbarkeit, Neubeginn und den ewigen Kreislauf des Lebens. Ewiges Leben – das ist für die „Brüder“ unserer heutigen Eierproduzenten, den Hennen, nicht vorgesehen. Denn: Die Zeit der männlichen Küken endet meist direkt nach ihrer Geburt. Ein Hahn legt eben keine Eier und auch für die Fleischproduktion ist er im Vergleich zum speziell gezüchteten Masthuhn „unrentabel“.

Pünktlich zum Osterfest möchten wir Ihnen zwei Initiativen vorstellen, die dieses ethische Dilemma zu lösen versuchen – und zwar auf eine einfache Weise: Die teilnehmenden Höfe verkaufen ihre Eier etwas teurer und verpflichten sich für diese Mehreinnahmen, die männliche Küken zu behalten und bis zur Schlachtreife aufzuziehen. So dürfen die Hähne am Leben bleiben und die Bauern produzieren zusätzlich zu den Eiern auch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung – was für eine gute Idee!

  • Wer Huhn sagt, muss auch Hahn sagen – das ist das Motto der Huhn-Hahn-Initiative, einem Projekt des Vereins „Werbegemeinschaft 08 – Die Eierhöfe in Baden-Württemberg e.V.“. Die cremefarbenen Eier kommen von einer speziellen Rasse und sind gut von anderen Eiern zu unterscheiden. Angeboten werden Eier aus Freilandhaltung oder ökologischer Tierhaltung – dafür stehen zwei Siegel. Produzenten, Verarbeiter und Händler unterstützen das Projekt und ziehen bei der Verarbeitung und den Verkauf des Hähnchenfleisches an einem Strang. Angeboten werden zum Beispiel auch Maultaschen mit entsprechendem Hähnchenfleisch. 2017 durften wir für die Huhn-Hahn-Initiative eine Pressemitteilung zur Zusammenarbeit mit Edeka Südwest, BÜRGER und Bruno Siebert versenden.

  • An der Initiative Bruderhahn beteiligen sich rund 30 landwirtschaftliche Betriebe. Die Eier kosten einheitlich 4 Cent mehr pro Stück. Angeboten werden ausschließlich Bio-Eier und -Fleisch, alle Produkte sind durch Bioland oder Demeter zertifiziert. Ein Siegel kennzeichnet sowohl Eier als auch das Fleisch der Bruderhähne.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!

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