Schlagzeile der Woche | efkes.com: antje_efkes_texte_mit_wirkung

Schlagzeilen der Woche

Influencer bekommen immer weniger Likes auf Instagram

Die Interaktionsrate auf Instagram sinkt. Und zwar bei privaten Posts ebenso wie bei gesponserten Posts von Influencern. Eine Studie der Marketingfirma InfluencerDB hat herausgefunden, dass die Interaktionsrate im ersten Quartal 2019 bei normalen Beiträgen bei 1,9 Prozent lag, drei Jahre zuvor waren es noch 4,5 Prozent gewesen. Bezahlte Posts haben nur noch eine Interaktionsrate von 2,4 Prozent, 2016 waren es 4 Prozent. Als Grund nennen die Studien-Macher die stetig steigende Flut von Posts in dem Netzwerk. Am besten schneiden noch Reise-Influencer und die sogenannten Micro-Influencer ab, also kleine Accounts mit 1.000 bis 5.000 Followern. Man könnte sagen: Je kleiner die Anhängerschaft, desto enger die Verbundenheit.

Recherchequelle: „Soziale Netzwerke: Influencer kriegen immer weniger Likes auf Instagram“, Gründerszene.de und „InstagramStudie: Influencer verlieren immer mehr an Relevanz“, Spiegel.de

Hirn-Studie: Gesichtserkennung bei Menschen fremder Ethnien

Uns Menschen fällt es schwer, Gesichter von Menschen einer anderen Ethnie zu unterscheiden. Das bestätigt eine aktuelle US-Studie, bei der weiße und schwarze Probanden beim Betrachten von Gesichtern der jeweils anderen Ethnie mit einem Hirnscanner untersucht wurden. Die zuständigen Regionen im Gehirn waren bei Fotos von Menschen anderer Hautfarbe langsamer und insgesamt weniger aktiv.

Grund dafür könnte sein, dass uns die visuellen Erfahrungen mit fremden Ethnien fehlen – das belegen auch andere Studien. Die Forscher betonen die negativen Auswirkungen dieses Phänomens: Wenn man Gesichter nicht richtig unterscheiden kann, könne das rassistische Vorurteile begünstigen oder Menschen unbeabsichtigt falsche Zeugenaussagen ablegen lassen.

„Um dem vorzubeugen kann es günstig sein, bereits im Kindesalter regelmäßig Kontakt zu Menschen anderer Hautfarbe zu haben. Ein guter Grund für mehr Internationalität und Vielfalt in unserem Leben!

Recherchequelle: „Hirn-Studie: Weiße können Gesichter von Schwarzen nicht unterscheiden – und umgekehrt“, Spiegel.de

Entdeckertour: Nachhaltige Produkte – der Duschbrocken

Als Kundin der Umweltbank erhalte ich regelmässig das Magazin „Bank & Umwelt“, das mir jedes Mal sehr gut gefällt und auf dessen Lektüre ich mich immer freue. Die aktuelle Ausgabe Sommer 2019 trägt den Titel „Urlaub auf die sanfte Tour“ und enthält viele sehr lesenwerte Artikel.

In einer Meldung habe ich nun den „Duschbrocken“ – festes Shampoo und Duschgel in Einem speziell geeignet für Reisen  – enteckt, den ich unbedingt ausprobieren möchte und daher gleich bestellt habe.

Ein weiterer Schritt beim Verzicht auf Plastik und Müll. Aufgrund der hohen Nachfrage, die ja sehr erfreulich ist, kam meine Lieferung erst im Juli. Und ich habe mich noch weiter geduldet, da ich Duschbrocken und FAIRpackung diese Woche im September verschenken werde – aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Handel meidet Mehrwegbecher

Einmal-Kaffeebecher sind ein echtes No-Go. Sie verbrauchen bei ihrer Herstellung viel Energie, Wasser und Chemikalien und produzieren Unmengen an eigentlich vermeidbarem, nicht recyclingfähigem Müll. Allein in Berlin landen jede Stunde 20.000 Einweg-Becher im Abfall beziehungsweise werden von der Straße und aus Parks eingesammelt. Bundesweit sind es pro Jahr 2,8 Milliarden Stück!

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will jetzt den Handel dazu bewegen, auf Einweg-Becher zu verzichten und Mehrweg-Alternativen zum Standard zu machen – ähnlich wie bei den Plastiktüten, deren Verbrauch sich durch die verpflichtende Einführung einer Gebühr deutlich reduziert hat. Ein bundesweites Pfandsystem wie Recup könnte helfen, das Kaffeebecherproblem in den Griff zu bekommen.

Laut ManagerMagazin tun sich aber vor allem die großen Kaffeeanbieter wie Starbucks, Dunkin Donuts oder McDonalds schwer mit solchen Ideen. Probleme bereiten dabei nicht nur die Füllmenge und Hygiene – die hauseigenen Plastik- und Pappbecher sind auch ein wichtige Werbeplatz für die Unternehmen und damit ein scheinbar existenzieller Teil der Marken.

 

Wiederverwendbarer Kaffeebecher von Recup.

Doch der Druck aus Politik und Verbraucherseite auf die Ketten wächst. McDonalds und Starbucks haben daher den Wettbewerb „Next-Gen-Cup-Challenge“ ausgeschrieben, um funktionierende Konzepte zur Lösung der Kaffeebecherkrise zu entwickeln. Wir sind gespannt, welche Lösungen gefunden werden.

Tipp: Unseren Kunden empfehlen wir für Messen oder als Werbeartikel Kaffeebecher von Mahlwerck. Diese sind aus Porzellan, hochwertig verarbeitet und langlebig. Bereits seit 2009 bietet Mahlwerck für die Gastronomie oder Kantinen und Caféterien den Original Coffee2Go Becher als nachhaltige Alternative zu Wegwerfbechern. Eine prima Sache!

 

Recherchequelle: „Warum der Handel Mehrwegbecher meidet“, ManagerMagazin

Plastikfreier Getränkemarkt

Konsequent umweltfreundlich sein, obwohl es den eigenen Umsatz oder gar die eigene Existenz gefährdet – das finden wir ganz schön cool. Getränkehändler Hans-Peter Kastner aus Stuttgart-Vaihingen ist so ein cooler Typ. Zwölf Wochen lang hat er das gesamte Fremdleergut der Kategorie „Einweg“, das seine Kunden als Pfand zu ihm zurückbringen, gesammelt. Am Ende stand er vor einem Berg aus 52 Säcken mit insgesamt 10.400 Plastikflaschen und Dosen, die auf dem Müll landen werden.

„Wir fordern alle Kunden auf, diesen Wahnsinn zu beenden!!!“, schreibt er daraufhin bei Facebook und verkündet, ab Ende Juli 2019 keinerlei Plastik oder Dosen mehr anzubieten – als erster Getränkehändler in ganz Deutschland.

Der Post hat eine Welle ausgelöst: 3,6 Millionen Menschen haben den offenen Brief gelesen, geliked, kommentiert. Alle großen Medien haben das Thema aufgegriffen – darunter WirtschaftsWoche, SWR Landesschau, Stern TV, Brisant, Bild oder Welt. Auf Facebook und in Talkshows berichtet Hans-Peter Kastner seitdem davon, wie er Alternativen für plastikverpackte Getränke wie Bier, Säfte und Sprudel sucht. Energy Drinks sind schonmal ganz aus dem Sortiment geflogen. Für andere Getränke führt der engagierte Getränkehändler intensive Gespräche mit Zulieferern, aber auch Kunden. Viele von ihnen sind überrascht, dass die Plastikflaschen nicht wiederbefüllt, sondern entsorgt werden. Eine wichtige Aufklärungsarbeit!

Wir wünschen Hans-Peter Kastner ganz viel – auch wirtschaftlichen – Erfolg für sein Vorhaben und vor allem viele Nachahmer. Schade, dass wir nicht in Stuttgart wohnen, wir würden auf jeden Fall bei Ihnen einkaufen!

„Wenn ich betriebswirtschaftlich an den Punkt komme, dass ich Plastikmüll verkaufen muss, um zu überleben, dann schließe ich meinen Betrieb. Denn ich habe kein Problem damit, meinen Kindern zu sagen, dass ich gescheitert bin. Ich habe aber ein Problem damit, meinen Kindern zu sagen, dass ich nichts gegen die Umweltver-schmutzung getan habe.“

Hans-Peter Kastner, 17.06.2019 auf Facebook

 

Screenshot: Website Getränke Kasnter

 

 

Kontakt

Antje Efkes – Kommunikations-Management

Im Kirchleösch 56
D-88662 Überlingen

0049 7551 947 7700

Impressum & Datenschutzerklärung

 

Zur Anbieterkennzeichnung hier entlang.

Die Datenschutzerklärung finden Sie hier.