6. Februar 2017

Bücherkarussell

Was für eine tolle, bunte Mischung an Büchern und Autoren. Vielen Dank an die jeweiligen Absender!

Beim Wort „Kettenbrief“ bekomme ich normalerweise das Gruseln. Entweder sie funktionieren nicht oder es handelt sich um dubiose Meldungen, um persönliche Daten zu sammeln oder schlechte Stimmung im Internet zu verbreiten. Neulich habe ich über Facebook allerdings die Nachricht eines Freundes erhalten, die mich neugierig gemacht hat:

„Liebe Leseratten, ich wünsche mir … ein paar Teilnehmer für einen kleinen Büchertausch. Alles was zu tun ist: Erstens ein Buch nehmen und verpacken (muss nicht ganz neu sein, aber gut in Schuss). Zweitens dieses Buch an jemanden schicken, dessen Adresse ich dir noch verraten werde.“

Die Idee hat mich als Bücherwurm sofort gepackt: Ich verschicke ein Buch, das ich sowieso schon ausgelesen habe, und erhalte dafür selbst mehrere neue Bücher. Im Buchladen greife ich oft nur nach vertrauten Autoren oder suche in meinen gewohnten Regalecken. Etwas ganz Neues zu entdecken – das hatte seinen Reiz. Also habe ich tatsächlich mitgemacht und ein Diogenes-Buch von Rolf Dobelli an die mir genannte Adresse geschickt. Und siehe da: Nach nur ein paar Tagen hatte ich die ersten Päckchen im Briefkasten und inzwischen sind es sieben Bücher, die ich alle noch nicht gelesen habe und von deren Autoren ich einige noch nicht kannte.

Ich freue mich sehr über das neue Lesefutter und bin gespannt, ob noch weitere Bücher bei mir eintrudeln werden. Im geschäftlichen Verkehr sind Kettenbriefe und Schneeballspiele übrigens verboten.

Ihre

Antje Efkes