29. November 2021

200 Jahre Impfgeschichte

Was haben Pocken, Tuberkulose, Diphterie, Fleckfieber, Poliomyelithis, Masern, Mumps und Covid 19 gemeinsam? Es sind Krankheitsbilder, gegen die Impfstoffe entwickelt wurden. Doch wann und wie ist die Idee einer Schutzimpfung überhaupt entstanden? Welche Fortschritte und auch Rückschläge wurden im Laufe der Zeit hierbei erzielt? Das hat NDR- Redakteurin Stefanie Grossmann ausführlich recherchiert und in ihrem spannenden Beitrag „Von Pocken bis Corona: Die Geschichte des Impfens“ festgehalten. Der Rückblick greift Erfolge, aber auch die schwarzen Seiten der Impfstoffentwicklung auf.

Eines steht fest: Über die Vor- und Nachteile von Schutzimpfungen wurde wohl selten so viel diskutiert wie heute. Berechtigte Einwände gegenüber einer Impfung bei Unverträglichkeiten sind nachvollziehbar. Viele Ängste, die in einschlägigen Medien kursieren und aufgebauscht werden, sind es nicht.

Klar ist dagegen, dass das weltweit grassierende Coronavirus nur durch den Aufbau einer hohen Immunität der Gesellschaft gestoppt werden kann. Und das geht nur über zwei Wege: Durch eine Infektion und die damit zusammenhängende Gefahr eines schweren, für Millionen Menschen bis heute bereits tödlichen Krankheitsverlaufes (laut der Plattform Statista.de beläuft sich die offizielle Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 5,1 Millionen, Stand 22.11.21). Oder durch eine Schutzimpfung mit in der Regel verhältnismäßig wenigen bis gar keinen Nebenwirkungen, dafür aber mit einem guten Schutz gegen einen schweren oder gegebenenfalls sogar tödlichen Krankheitsverlauf.
Wir haben unseren Beitrag hierzu geleistet.