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Schlagzeilen der Woche

Kurz vor knapp: Wunderbare Kinderbücher zum Fest

Suchen Sie vielleicht noch ein Geschenk fürs Nachbarskind, das Kind einer Freundin oder gar für den eigenen Nachwuchs? Dann haben Sie genau noch fünf Tage Zeit, in den Buchladen zu gehen und kräftig zuzulangen – denn was gibt es Schöneres unterm Weihnachtsbaum, als ein tolles Buch? Hier meine aktuellen Lieblingsstücke und Entdeckungen von der Buchmesse 2016:

Snöfrid aus dem Wiesental von Andreas H. Schmachtl
Snöfrid mag es gerne ruhig und kann Unerwartetes eigentlich gar nicht leiden. Aber als das Biberwesen erstmal seine heimatliche Idylle verlassen hat, erlebt es wunderbar spannende Abenteuer und trifft tolle Gefährten. Originell erzählt, mit detailverliebten Zeichnungen. Erinnert irgendwie an die Hobbits.

Kleines Muffelmonster ganz groß von Julia Boehme
Berühmt geworden ist Julia Boehme durch ihre Conny-Geschichten. Und auch ihr „Kleines Muffelmonster“ macht richtig gute Laune. Zuerst nämlich ist das Muffelmonster immer tierisch schlecht gelaunt. Solange, bis es Moritz trifft … Prima erzählt und superwitzig.

Das große Buch von Kasimir von Lars Klinting
Biber Kasimir ist ein echter Alleskönner – er backt, kocht, malt oder näht wie ein Weltmeister. Freund Frippe ist immer dabei und hilft, wo er kann. Sehr süß, wie die beiden selbst schier Unmögliches schaffen! Mein persönlicher Verschenk-Klassiker – und ich lese sie selbst auch gerne im Original auf Schwedisch.

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Fotonachweise: © Verlag Friedrich Oetinger GmbH & © Arena Verlag

Interessante Studie: Wie Unternehmen neue Mitarbeiter finden

Ein Mitarbeiter kündigt, ein anderer geht in Rente. Die Abteilung braucht dringend Unterstützung oder ein neues Projekt kündigt sich an: Die Gründe für Unternehmen, auf Mitarbeitersuche zu gehen, sind vielfältig. Je höher die geforderte Qualifikation und je dringender der Bedarf, desto schwieriger und langwieriger gestaltet sich allerdings zunehmend die Stellenbesetzung – so lesen wir in einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln.

Die Arbeitsmarktlage ist gut. Mit 43,4 Millionen war die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland Ende 2015 so hoch wie nie zuvor. 78 Prozent aller 20- bis 64-Jährigen sind erwerbstätig. Im Februar 2016 betrug die Arbeitslosenquote nur noch 6,6 Prozent. Eigentlich tolle Nachrichten! Für Unternehmen heißt das allerdings: Für die Besetzung freier Stellen stehen immer weniger Kandidaten zur Verfügung. Und die Suche dauert immer länger. Während Unternehmen im Jahr 2010 im Durchschnitt 70 Tage benötigten, um einen Arbeitsplatz neu zu besetzen, waren es 2015 bereits 85 Tage. Im Jahr 2015 dauerte es im Schnitt 27 Tage länger als geplant, bis Betriebe eine Stelle besetzen konnten.

Wie viele Tage es tatsächlich dauerte, hing stark von der gefragten Qualifikation und der Branche ab. Neue Personalentwickler waren nach 50 Tagen im Betrieb, Programmierungsspezialisten dagegen erst nach rund 180 Tagen. Akademiker für ein Unternehmen zu gewinnen, dauerte 2015 im Schnitt sogar mehr als 100 Tage – allein zwischen dem geplanten und dem tatsächlichen Arbeitsbeginn vergingen fast 40 Tage. Auch hier sind die Unterschiede zwischen den Fachgebieten groß: Während Dolmetscher nach 44 Tagen einsatzfähig waren, betrug die Zeitspanne bei Apothekern und IT-Beratern im Mittel deutlich mehr als 150 Tage.

Um diese Vakanzzeiten zu verkürzen, kommt es für die Unternehmen entscheidend auf eine gut geplante Suche an. Und auch die hat sicher verändert: Von je 100 neu eingestellten Mitarbeitern haben die Unternehmen im vergangenen Jahr 29 über Empfehlungen eigener Beschäftigter oder über persönliche Kontakte gefunden. Nur 1 Prozent aller Neueinstellungen erfolgte im vergangenen Jahr über Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing und Co. Die Forscher raten Firmen, mehrere Suchwege parallel zu nutzen. In der Pressemitteilung heißt es: „Eine durchdachte Verknüpfung zum Beispiel von persönlichen Kontakten, Inseraten und Jobbörsen im Internet erweist sich denn auch als besonders geeignet, um schnell den bestmöglichen Kandidaten zu finden.“

Wir wünschen allen suchenden Unternehmen viel Erfolg!

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Leichte Sprache – ein Sprachsystem für alle Menschen

Ist Ihnen schonmal der Button „Leichte Sprache“ begegnet – beispielsweise auf Websiten von Behörden, Ministerien oder Zeitungen? Das Konzept der Leichten Sprache wurde von Menschen mit Lernschwierigkeiten für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geistiger Behinderung entwickelt. Heute richtet es sich an alle Menschen, die sich mit dem Lesen schwertun, beispielsweise Demenzerkrankte, funktionale Analphabeten oder Menschen mit einer anderen Muttersprache. Das sind übrigens ziemlich viele. 14,5 Prozent der 16- bis 45-Jährigen in Deutschland können zwar einzelne Wörter und Sätze, aber nicht ganze zusammenhängende Texte lesen und verstehen. Leichte Sprache soll zur Barrierefreiheit beitragen und allen Menschen gleichermaßen Zugang zu wichtigen Informationen ermöglichen.

Und wie sieht das konkret aus? Leichte Sprache hat ihre ganz eigenen Regeln, die sich manchmal sogar von der deutschen Rechtschreibung unterscheiden. Alle Regeln sind beim Netzwerk Leichte Sprache zu finden. Leichte Sprache soll immer sehr leicht verständlich sein, daher werden nur einfache und bekannte Wörter und kurze Sätze benutzt. Zusammengesetzte Wörter werden durch einen Bindestrich getrennt. Schachtelsätze, Passiv, Konjunktiv, Abkürzungen, Negativierungen, Substantivierungen und Bildsprache sind tabu. Auch die Gestaltung spielt eine Rolle. Damit die Texte auch gut lesbar sind, sollen sie groß und deutlich gedruckt werden. Die einzelnen Sätze stehen dabei immer untereinander. Einfache Bilder sollen die Texte ergänzen. Eine weitere wichtige Regel lautet: Alle Texte müssen durch die Zielgruppe geprüft sein. Nur so kann man sicher sein, dass der Text auch wirklich verstanden wird. Dazu gibt es speziell geschulte Prüfergruppen. Werden alle Regeln eingehalten, darf der Text das „Europäische Logo für leichte Sprache“ tragen.

Hier ein Beispiel:

Antje Efkes schreibt Texte.
Die Texte erscheinen in der Zeitung.
Oder auf Internet-Seiten.
Antje Efkes schreibt die Texte für Firmen.
Die Firmen möchten Menschen über etwas Neues informieren.
Sie möchten bekannt werden.
Antje Efkes macht auch Fotos.
Und sie berät Firmen.
Das nennt man: Presse-Arbeit.

Gerade absolviere ich eine Qualifizierung in Leichter Sprache bei der Lebenshilfe Hessen. Gerne würde ich irgendwann als Übersetzerin von Standardsprache in Leichte Sprache tätig sein. Inklusion über die Sprache ermöglichen – das gefällt mir! Bis dahin ist es noch ein ziemlich weiter Weg, denn – und das hat mich als Texterin ziemlich überrascht – Leichte Sprache ist voll schwer. Noch habe ich Probleme damit, so stark in den Originaltext einzugreifen und ihn extrem zu verkürzen. Manipuliere ich damit nicht? Auch habe ich noch nicht das richtige Gespür dafür, ob ein Text allzu banal geworden ist oder noch immer zu schwer. Natürlich muss er gut verständlich sein, aber es soll sich ja auch niemand verschaukelt fühlen. Da hilft wohl erstmal nur üben, üben, üben… Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Ihre Christine Reith

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Auch die Internetseite des Landschaftsverbands Rheinland gibt es in leichter Sprache.
Quelle: Screenshot der Website www.lvr.de

Webtool „Wortliga“ prüft Texte auf Stilsicherheit

Haben Sie unsere Schlagzeile der Woche zu den zehn goldenen Regeln des verständlichen Schreibens gelesen? Dann wissen Sie ja, woran Sie einen guten Text erkennen. Er besteht aus kurzen Wörtern und Sätzen und kommt ohne Passiv, doppelte Verneinungen, Anglizismen oder Füllwörter aus. Konkrete Formulierungen und nur sparsam eingesetzte Adjektive machen ihn besonders lesenswert.

Ob ein Text diesen Kriterien entspricht, können Sie mit dem kostenlosen Textanalyse-Tool von Wortliga testen. Geben Sie einfach einen Text in das Formular ein und starten Sie die Analyse. Nach wenigen Sekunden zeigt das Programm Verbesserungsvorschläge zu Verständlichkeit, Prägnanz und Ästhetik an. Zum Beispiel wenn Sie einen Satz im Passiv formulieren oder zu viele Füllwörter verwenden. Als Maßstab ansprechender Texte verwendet das Tool die Grundlagen des Hamburger Verständlichkeitsmodells. Für guten Stil gibt es sogar Lob – feine Sache.

Auf der Wortliga-Website heißt es: „Optimale Verständlichkeit und Ästhetik in Texten sollte immer durch einen Redakteur abschließend sichergestellt werden. Die Textanalyse spart dabei Zeit und kann das Redigieren von Texten beschleunigen.“ Dem können wir nichts hinzufügen. Oder doch: Falls Sie Unterstützung bei der Erstellung und Überarbeitung redaktioneller Texte wünschen, sind wir selbstverständlich gerne für Sie da!

PS: Laut Wortliga ist dieser Text mit einem Index von 54 gut lesbar. Mehr als 70 Punkte bedeutet zu banal, weniger als 45 meint zu schwierig.

Lachen wir mussten – über Lidl-Plakate im Yoda-Stil

Der Discounter Lidl ist bisher ja nicht gerade bekannt für Humor und unterhaltsame Werbung. Jetzt hat das Unternehmen allerdings wirklich sehr lustig auf eine Panne reagiert, die im Internet für einen kleinen Shitstorm gesorgt hatte:

Ein Plakatierer hatte ein zweiteiliges Lidl-Plakat unabsichtlich falsch angebracht, so dass dort die Headline „Die Wahl du hast“ geschrieben stand anstelle von „Du hast die Wahl“. In den sozialen Netzwerken sorgte das für Spot – erinnert die Grammatik doch an den StarWars-Helden Yoda. Dem Twitterer Faint Young gelangen mit seinem Tweet „Richtig aufkleben du musst“ hunderte Likes und Retweets.

Lidl reagierte auf die belustigte Internetwelt, wie wir finden, sehr gelungen und drehte die Geschichte einfach weiter: Das Unternehmen veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite eine neues Plakatmotiv mit dem Titel „Viel zu lernen du noch hast“ und dem Hinweis „In jeder Galaxie die besten Preise! Möge die Wahl mit euch sein!“ Punkt für Lidl!

Gefunden auf www.horizont.de

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Foto: Twitter/Faint Young

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