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Schlagzeilen der Woche

Ganz schön verdenglischt

Unser Sohn lernt gerade lesen. Dabei fällt mir auf, wie oft er Wörter falsch ausspricht – aber nicht, weil er sich verliest, sondern weil sie aus dem Englischen kommen und von Natur aus anders ausgesprochen werden. Tablet, Handy oder Baby finden sich zwar längst im Duden und sind Teil unserer Alltagssprache. Aber aus Kindermund wird deutlich, wie verdenglischt unsere Sprache bereits ist. Problematisch wird es, wenn gar nicht alles richtig verstanden wird, was da so englisch rüberkommt. Vor allem in Stellenanzeigen wird es gruselig: Unter Night-Manager (Nachtportier), Callcenter-Agent (Telefonberater), Trainee (Lehrling) oder gar Regional Sales Manager Full Service Internet Provider (keine Ahnung) geht nichts mehr. Ein deutsch-englisches Kauderwelsch.

In der Werbung sind Anglizismen uns Deutschen nicht nur unsympathisch, sondern sogar oft unverständlich. Laut einer Studie der Beratungsfirma Endmark verstehen zwei Drittel der Deutschen Claims auf Englisch nicht korrekt. Viele Probanden übersetzen zum Beispiel den Douglas-Werbespruch „Come in and find out“ als „Komm rein und finde raus“. Ziemlich peinlich. Und auch Waren und Dienstleistungen bekommen immer kompliziertere Namen. Schauen Sie sich bloß mal im Telefongeschäft um und staunen Sie über den „WLAN Router Powerline Access Point“ oder das „Starter-Kit SmartHome Echo Dot“.

Wir jedenfalls halten es mit Angela Merkel und legen großen Wert auf eine gut verständliche Sprache. Die Kanzlerin hatte 2009 Unternehmen aufgefordert „Informationen klar, eindeutig, verständlich und in einer leserlichen Schriftgröße zu formulieren. Das sind eigentlich ganz einfache Dinge. Man wundert sich, warum unsere deutsche Sprache so selten benutzt wird, um einfache Sachverhalte darzustellen.“

Das modulon-Magazin Knopfdruck zum Download bereit

Das Magazin Knopfdruck, das wir für unseren Kunden modulon entwickeln und erstellen durften, haben wir Ihnen hier im Blog schon mal vorgestellt. Jetzt steht die erste Ausgabe der Partner- und Kundenzeitschrift auch zum Download auf der modulon-Website bereit. Blättern Sie doch dort oder hier mal durch – es lohnt sich und das Projekt hat wirklich Vorzeigecharakter.

Mit weniger als fünf Mitarbeitern ist der Softwareanbieter modulon eher ein kleines Unternehmen. Das Kerngeschäft der modulon Webservice GmbH sind professionelle Softwarelösungen für die Lohn- und Spesenberechnung wie auch gezielte betriebswirtschaftliche Auswertungen in der Transportbranche. Dem Team liegen die Themen Kommunikation und Kontaktpflege allerdings so am Herzen, dass sie sich ein eigenes Magazin wünschten – und dafür auch bereit waren, ein entsprechendes Budget zur Verfügung zu stellen. Das Engagement in Sachen Corporate Publishing hat sich gelohnt:

Das 32-seitige Heft kam bei den Lesern prima an. Vor allem zum Aufmachertext „Guter Fahrer, böser Fahrer – alles eine Frage des Images“, der sich mit der Fahrersituation einem aktuellen Thema der Branche widmet, gab es viel positives Feedback. Besonders gelungen finden wir auch den Kalender im Mittelteil mit allen wichtigen Terminen für die Buchhaltung sowie die Anwenderschulung zum Lohn- und Spesenprogramm.

Wir jedenfalls freuen uns sehr, wenn Knopfdruck in die zweite Runde geht. Denn auch uns hat das Projekt großen Spaß gemacht!

 

Fit im Büro: Drei einfache Übungen

Im Laufe unseres Berufslebens sitzen wir 64.000 Stunden im Büro. 64.000 Stunden – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Kein Wunder, dass so viele Menschen mit Rückenschmerzen, Verspannungen oder Nackenproblemen zu tun haben. Denn unser Körper ist eigentlich gar nicht für so langes Sitzen geschaffen. Die Muskulatur verkürzt und bildet sich zurück, zusätzlich verkleben aufgrund der geringen Beanspruchung die Faszien. Um auch nach dem stundenlangen Sitzen fit zu sein, hat das Beratungsportal Büromöbel Experte Ratgeber drei Übungen zum Dehnen und Stärken fürs Büro zusammengestellt. Diese lassen sich ganz einfach auf dem Bürostuhl umsetzen. Viel Spaß dabei!

Screenshot Büroübungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Screenshot Büromöbel Experte Ratgeber

Best-of der amüsanten Tierfotografie

FuchsWinkende Eisbären, grinsende Zebras, nasenbohrende Berggorillas oder dirigierende Erdhörnchen: Wenn Tiere in solch „menschlichen“ Posen erwischt werden, kann das ziemlich komisch aussehen. Die Jury der Comedy Wildlife Awards  zeichnet jedes Jahr solche lustigen Tierfotos aus und sucht aktuell noch nach kuriosen Schnappschüssen. Einsendeschluss für Hobbyfotografen und Profis aus aller Welt ist der 30. September 2017. Zu gewinnen gibt es eine einwöchige Safari in Kenia.
Das Niveau allerdings liegt höher als hoch, die Finalistenbilder aus den letzten Jahren waren einfach genial: Zu den Gewinnern aus 2016 zählt zum Beispiel ein Fuchs im Yelllowstone Park, der auf der Suche nach Frühstück – wahrscheinlich in vollem Lauf – kopfüber in den Schnee gesprungen ist. 2015 gewann ein knuffiger Hamster in einer Pose, die nach „Oh Mist, was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht“ aussieht. Poster der schönsten Einsendungen gibt es im Comedy Wildlife-Shop.

Hamster

Foto 2015/Hamster: Comedy Wildlife Photo Awards/ Yuzuru Masuda

Foto 2016/Fuchs: Comedy Wildlife Photo Awards/ Angela Bohlke

Mitmachen beim Maus-Türöffner-Tag 2017!

Einmal im Jahr, immer am 3. Oktober, öffnen sich überall in Deutschland Türen, die sonst verschlossen sind und hinter denen sich etwas Interessantes verbirgt. Beim Türöffner-Tag der „Sendung mit der Maus“ machen die unterschiedlichsten Unternehmen, Institutionen und Vereine mit. Sie gewähren einen Blick hinter ihre Kulissen oder bieten spezielle Veranstaltungen für Kinder – von der Nudelfabrik über die Sternwarte bis hin zum Knopfmuseum. Sogar ein Gefängnis, eine Geburtsstation und ein Bestatter machen mit. Rund 600 Veranstaltungen stehen 2017 auf dem Plan – wobei uns persönlich noch ein paar Türen fehlen. Hier unsere Wunschliste:

Haribo: Mäuschen spielen würden wir gerne mal bei dem berühmten Süßigkeitenhersteller, inklusive Einblick in die Produktion, Entwicklung, Logistik und natürlich die PR- und Marketingabteilung.

Weleda: Auch toll wäre eine offene Tür beim Naturkosmetikhersteller Weleda in Schwäbisch Gmünd. Arbeiten die wirklich so nachhaltig, wie man meint? Und wie schaffen sie es, dass man in der Saunaumkleide sofort herausschnuppert, dass die Nachbarin ein Weleda-Produkt benutzt?

Die Zeit: Und – als Medienprofi klar – wäre auch der Einblick in eine große Zeitungsredaktion superspannend. Wie werden in einem solchen Pressehaus Nachrichten gemacht, welches Thema schafft es auf Seite eins, welche Abteilungen gibt es überhaupt und wie sehen die Redakteure hinter den Texten aus?

Sie sehen, wir haben viele gute Ideen für den Türöffner-Tag. Vielleicht wollen Sie ja spontan mitmachen? Alle Infos für teilnehmende Unternehmen gibt es hier und für Besucher hier.
Viel Spaß!

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Bildquelle: WDR

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