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Schlagzeilen der Woche

„Ein deutsches Dorf“: Journalistenschüler erkunden die Provinz

Wie lebt es sich auf dem Land? Um das zu erfahren, hat die Henri-Nannen-Journalistenschule 16 junge Reporterinnen und Reporter losgeschickt, die Provinz zu erkunden. Um ein Dorf auszuwählen, wollte das Team eigentlich Dartpfeile auf eine Deutschlandkarte werfen. Dann machten Berliner Sozialforscher die Journalistenschüler auf Werpeloh im niedersächsischen Emsland aufmerksam: 1.174 Einwohner, eine Kirche, eine Kneipe, 14.391 Schweine, 221 Schafe. 500 Kilometer entfernt von Berlin, 240 Kilometer von Hannover, 29 Kilometer bis zum nächsten Bahnhof. Ein in jeder Hinsicht durchschnittliches deutsches Dorf.

Die Jungjournalisten verbrachten zwei Wochen in Werpeloh. Halfen Schweinezüchtern beim Ausmisten, begleiteten die Freiwillige Feuerwehr, feierten im Schützenverein und saßen sonntags mit in der Kirche. Herausgekommen ist das Multimediaprojekt www.eindeutschesdorf.de mit vielfältigen Texten, Videos und Bildern über ganz verschiedene Facetten des Dorflebens – zum Beispiel über die bezaubernde Freundschaft zwischen der 83-jährigen Maria und dem vierjährigen Ami aus Afghanistan, über den Kirchenmanager Pfarrer Horstmann, über vier Freunde, die nach ihrer Ausbildung in ihre Heimat Werpeloh zurückkehren und in der gleichen Straße ein Haus bauen oder Dreizehnjährige, die Kameras an Mähdrescher heften und damit einen eigenen Youtube-Kanal betreiben.

In Werpeloh, so wird schnell klar, zählen Solidarität, Ordnung und Engagement. Man hält zusammen, bringt sich in die Gemeinschaft ein und ist stolz auf seine Heimat. Ob das nun rückwärtsgewandt und risikoscheu oder einfach nur wunderbar ist, können Sie am bestens selbst entscheiden: Lesen Sie einfach mal rein, die Texte machen wirklich Spaß!

Ein deutsches Dorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Screenshot www.eindeutschesdorf.de

Pressearbeit: Einmal ist keinmal

Das Feld der Öffentlichkeit ist groß und die Tools – ob Social Media, klassische Pressearbeit oder Corporate Website – sind vielfältig. Heute starten wir hier im Blog eine kleine Reihe zu den relevantesten Werkzeugen der modernen Medienarbeit. Sie erfahren, welche Maßnahmen für Ihr Unternehmen Sinn machen können, was dabei bedacht werden muss und für wen sich welches Instrument eignet.

Unsere Reihe beginnt mit dem Herzstück der Öffentlichkeitsarbeit, der Pressearbeit:

SPEDION_PI_Personalmeldung_Rath_Markus_Feb2017_02_01Bei der klassischen Pressearbeit geht es einerseits darum, Medien wie Zeitungen, Magazine, Radiosender oder Nachrichtenagenturen mit relevanten Unternehmensnachrichten zu versorgen. Andererseits zielt Pressearbeit auch darauf ab, einen guten Kontakt zu den Redaktionen herzustellen und das Unternehmen als Marke und Name zu etablieren, damit dieses beispielsweise als Zitatgeber, Interviewpartner oder Fachautor für spezielle Themen berücksichtigt wird.

Unterschieden wird bei der Pressearbeit zwischen bundesweiten Fachmedien wie beispielswiese der „Deutschen Handwerks Zeitung“ sowie lokalen Publikumsmedien wie dem „Südkurier Konstanz“. Je nach Thema und Zielgruppe stellen wir individuellen Presseverteiler, also quasi eine Medienkontaktliste mit passenden Medien für Ihre Meldung zusammen. Vorab entscheiden wir noch, wie wir die Information aufbereiten. Zur Auswahl steht beispielsweise eine Pressemitteilung, eine Exklusivveröffentlichung, eine PR-Anzeige, Storytelling oder ein Fachartikel.

Redakteure legen bei der Auswahl der Themen großen Wert auf den Nachrichtenfaktor einer Meldung sowie auf Neuigkeit / Aktualität, den Anlass, Originalität oder entscheiden je nach persönlichem Interesse. Nach Versand der Nachricht halten wir Rücksprache mit den Redaktionen und eruieren die Veröffentlichungen. Für gute Pressearbeit braucht es Beharrlichkeit und einen langen Atem, denn manchmal kann es lange dauern, bis der Kontakt zum Wunschmedium fruchtbar ist. Einmalig eine Presseinfo zu verschicken, reicht da kaum aus.

Ein guter Anlass für eine Pressemeldung sind Personalmeldungen. Für unseren Kunden SPEDION zum Beispiel haben wir eine Pressemitteilung zum Eintritt des Branchenprofis Markus Rath ins Unternehmen erstellt. Diese wurde von diversen Medien aufgegriffen und durch einen zusätzlichen Eintrag in einem Onlinepresseportal auch im Suchmaschinenranking gut gelistet.

Das Eszett wird groß

Ein neuer Buchstabe: Das kommt nicht alle Tage vor! Am 29. Juni 2017 hat der Rat für deutsche Rechtschreibung das scharfe S in Versalien eingeführt. Das neue Zeichen sieht so aus „ẞ“ – also wie ein Mittelding zwischen dem bisherigen kleinen „ß“ und einem großen B – und darf gleichberechtigt neben dem „SS“ verwendet werden. Über den neuen Typografen dürften sich vor allem Menschen freuen, die ein ß im Namen haben. Denn endlich kann dieser auch in Pässen und Ausweisen, wo Namen großgeschrieben werden, richtig geschrieben werden. Aber auch wir freuen uns, denn irgendwie war es doch immer komisch, Wörter wie „FUSSCREME“, „LINDENSTRASSE“ oder „KREISSSAAL“ zu lesen. Das Eszett gibt es übrigens nur im Deutschen und galt bisher als Kuriosum, weil es eben nur in der Kleinschreibung existierte. Falls Sie das ẞ noch vergeblich auf Ihrer Tastatur suchen, nutzen Sie einfach die Tastenkombination 1E9E, Alt-C.

Quelle: Pressemitteilungen „Amtliches Regelwerk der deutschen Rechtschreibung aktualisiert“ vom Rat der deutschen Rechtschreibung, 29.06.2017

Inspirierende Vorträge von „Gedanken tanken“

Vorträge fürs Management gibt es im Netz zuhauf. Wer Lust auf wirklich gute und inspirierende Referenten hat, dem möchten wir „Gedanken tanken“ ans Herz legen. Der Kölner Anbieter und Entwickler von Trainings- und Weiterbildungskonzepten bietet Vorträge, Rednernächte, Seminare und Fortbildungen für alle, die weiterkommen wollen: Führungskräfte, Selbstständige, Unternehmer Verkäufer oder Trainer. Darüber hinaus veranstaltet die Akademie Rednernächte und Infotainment-Events mit spannenden Rednern und Persönlichkeiten. Die Grundidee ist immer, gute Gedanken in die Welt zu tragen, die Menschen weiterbringen.

Jede Woche (!) erscheinen von Gedanken tanken neue Videos zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Gesprächsführung, Gelassenheit, Körpersprache oder Selbstmotivation. Eines unserer Lieblinge ist das Video von Kommunikationstrainer und Coach René Borbonus mit dem Titel „Respekt! – Ansehen gewinnen bei Freund und Feind“. Das 90-minütige Plädoyer für die vergessene Tugend des gegenseitigen Respekts vermittelt wunderbar eindringlich und mit tollen Beispielen, wie wichtig Respekt für das soziale Miteinander ist, warum sich so viele Menschen respektlos verhalten, was typische Respektlosigkeiten des Alltags – wie Bagatellisierungen oder Manipulationen – sind und wie man diese vermeiden kann. Unser Respekt für diesen fesselnden Vortrag!

68-Jähriger absolviert Praktikum in Schweizer Werbeagentur

Kennen Sie den Film „Man lernt nie aus“? Die Komödie mit Robert De Niro und der wunderbaren Anne Hathaway handelt von einem 70-Jährigen, der ein Praktikum in einem Modeunternehmen absolviert. Dass das gar nicht so weit von der Realität entfernt ist, habe ich kürzlich auf dem Online-Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft persoenlich.ch gelesen. Vorgestellt wird dort der Rentner Livio Arfini, der in der Luzerner Werbeagentur Rocket als Praktikant angefangen hat. Eigentlich ist der 68-jährige Ausbildungsleiter schon seit drei Jahren im Ruhestand, bis er dieses Video gesehen und sich bei Rocket um einen Ü65-Praktikumsplatz beworben hat:

#TooYoungToFeedTheBirds (de) from Rocket on Vimeo.

Die Idee scheint aufzugehen: Der Praktikant, die Agentur-Crew und auch die Kunden scheinen eine Menge voneinander zu lernen, von den altersbedingt unterschiedlichen Erfahrungen zu profitieren und neue Perspektiven zu gewinnen. Livio Arfini im Interview: „Das Praktikum hat meine Erwartungen weit übertroffen. Der Entscheid, dieses Experiment einzugehen, war goldrichtig.“

Was meinen ist? Finden Sie es begrüßenswert, wenn sich Menschen auch im Ruhestand beruflich engagieren und Neues wagen oder sollten berufsorientierende Maßnahmen wie ein Praktikum jungen Menschen vorhalten sein? Und was ist mit der Agentur – war das alles nur ein PR-Gag oder ist es eine gute Idee, Ältere ins Boot zu holen? Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

 

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