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Schlagzeilen der Woche

Bücher, soweit das Auge reicht: Auf zur Buchmesse 2016!

downloadSich bei Lesungen verzaubern lassen, endlos lange Buchregale durchstöbern, Autoren und Mitleser treffen: Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich wie eine Schneekönigin auf die Frankfurter Buchmesse. Unsere Eintrittskarte für das Wochenende 22./23. Oktober haben wir schon lange gekauft, da nämlich steht die Messe auch allen privaten Buch- und Medieninteressierten offen. Ehrengast sind in diesem Jahr Flandern und die Niederlande. Unter dem Motto „Dit is wat we delen“ („Dies ist, was wir teilen“) werden Romane, Sachbücher und Lyrik präsentiert sowie auch neue Formen der Buchkunst, der Kreativindustrie und anderer Kunstrichtungen. Ich freue mich schon sehr auf die neuen Bücher von Leon de Winter und Connie Palmen, die ich beide aus meiner Zeit bei Diogenes kenne. Ob Connie Palmens aktuelles Buch „Du sagst es“ an „Die Freundschaft“ herankommen wird? Ich schaue selbstverständlich am Stand des Diogenes Verlags vorbei und lasse mich überraschen!

Viel Zeit plane ich für Halle 3 ein: Hier – im Zentrum des Kids-Universums – stellen namhafte deutschsprachige Verlage wie Oetinger, Loewe oder Beltz ihr Kinder- und Jugendbuchprogramm vor. Unsere zehnjährige Tochter Lena, die schon als Baby auf der Buchmesse war, und ihr Bruder Luky werden begeistert sein – schließlich sind sie echte Leseratten und gehen niemals ohne ihre Portion Buch ins Bett. Ob Asterix und Obelix auch auf der Buchmesse zu finden sind? Egal, wir werden auf dem Nachhauseweg sicher auch so genug Anregungen für neuen Lesestoff für alle im Gepäck haben.

Der treuste Pinguin der Welt

zoo-zh-pinguin-isoleirtVor Kurzem habe ich eine ganz zauberhafte Geschichte im Südkurier gelesen, die mich zum Nachdenken gebracht hat und nachhaltig beschäftigt: Auf der brasilianischen Atlantikinsel Ilha Grande – so ist in der Meldung der dpa zu lesen – lebt ein Rentner, der vor fünf Jahren einem kleinen Pinguin das Leben gerettet hat. Dieser lag verletzt und ölverklebt am Strand. Seitdem kehrt Pinguinmann Dindim jedes Jahr zu seinem Retter João Pereira de Souza zurück und legt dafür jedes Mal mehrere Tausend Kilometer zurück. Zimelich unglaublich, oder?!

„Er muss mehrere Wochen Tausende Kilometer hoch bis zur Ilha Grande geschwommen sein und vom Strand den Sandweg zum in der zweiten Reihe stehenden Häuschen gewatschelt sein. Es wird davon ausgegangen, dass seine Heimat rund 4.000 Kilometer weiter südlich in Patagonien liegt und er daher bis zu 8.000 Kilometer für den ‚Retter-Besuch‘ unterwegs sein kann“, heißt es im Südkurier. Die Beziehung zwischen Mensch und Pinguin beschreibt der Reporter als heiß und innig – die beiden knuddeln und spielen viel oder gehen zusammen zum Baden. „Ich liebe ihn wie meine drei Kinder“, wird João zitiert.

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Warum mich diese Nachricht so fasziniert? Zum einen weil ich Pinguine einfach toll finde und wahnsinnig gerne beobachte – zum Beispiel im Sealife Konstanz, wo in diesem Sommer sogar ein Eselpinguinbaby auf die Welt gekommen ist oder auch im Zoo in Zürich, den wir an ausreichend kalten Tagen gerne anlässlich der Pinguinparade besuchen. Zum anderen bin ich beeindruckt von der Treue zwischen Mensch und Tier, die mich über beständige Kontakte in meinem eigenen Umfeld nachdenken lässt. Mit großem Stolz stelle ich fest: Ich habe unglaublich treue Kunden und Aufraggeber, die mich zum Teil seit vielen Jahren begleiten, Monat für Monat ihre Pressearbeit in meine Hände legen und immer wieder zu mir „schwimmen“. Für dieses Vertrauen sage ich von Herzen DANKE!!!

 

Ihr Pinguinfan Antje Efkes

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Fotorechte: Was Sie wissen müssen

Schnell mal ein Handyfoto vom Kollegen gemacht und bei Facebook reingestellt oder auf der eigenen Firmenwebsite veröffentlicht: Die schier unendliche Bilderflut im Internet suggeriert, dass es beim Thema Fotografie keine Grenzen mehr gibt. Doch weit gefehlt: Für das Veröffentlichen von Bildern gibt es strenge gesetzliche Regelungen. Hier die wichtigsten Regeln für Sie im Überblick:

  • Jedes Foto ist nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt. Der Fotograf entscheidet wo, wie und wofür das Bild genutzt wird und muss als Urheber in direktem Zusammenhang genannt werden. Unser Tipp: Lassen Sie möglichst eigenes Fotomaterial erstellen und nennen Sie immer den Fotograf (beispielsweise im Impressum oder Bildquellennachweis). Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung von Bildmaterial.
  • Sind auf einem Foto Personen eindeutig erkennbar und nicht nur „schmückendes Beiwerk“ als Teil des großen Motivs, so darf das Bild aufgrund des „Rechts am eigenen Bild“ nur mit der Einwilligung des Abgebildeten verwendet werden. Ausnahme: Fotos von Versammlungen, Demonstrationen oder zeitgeschichtlichen Ereignissen. Unser Tipp: Holen Sie sich in jedem Fall eine schriftliche Genehmigung für das Anfertigen und die Nutzung eines Bildes ein – natürlich auch von Ihren Mitarbeitern. Solch ein Vertrag wird als „Model-Release“ bezeichnet (Vorlagen finden Sie im Internet.)
  • Das Urheberrechtsgesetz schützt auch Gegenstände und Gebäude. Von außen dürfen Gebäude ohne Einschränkung fotografiert werden, solange sich der Fotograf im öffentlichen Raum bewegt. Fotos von einem Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite oder von einer Leiter aus sind ebenso tabu wie Innenansichten. Luftbilder via Drohne sind erlaubt, solange der Hauseigentümer unerkennbar bleibt. Unser Tipp: Fragen Sie auch hier vorab um Erlaubnis und halten Sie die Vereinbarungen schriftlich in einem sogenannten „Property-Release-Vertrag“

Quelle: „Fotorechte – was darf, was kann ich?“ in Malerblatt.de vom 2. Juni 2016

Glücklich im Homeoffice!?

Viele freie PR-Redakteure, Texter, Journalisten oder Online-Autoren wie wir arbeiten von Zuhause aus. Das hat großartige Vorteile. Der Arbeitsweg fällt weg, man muss sich nichts Besonderes anziehen und hat keine nervigen Arbeitskollegen. Der Nachteil: Man kommt kaum noch aus dem Haus, besitzt nichts Besonderes zum Anziehen und hat überhaupt keine Kollegen mehr. Nicht für eine gemeinsame Tasse Kaffee am Morgen oder Ratsch und Tratsch auf der Büroterrasse nach Feierabend. Das kann ganz schön einsam machen. Wären da nicht Postboten, Nachbarinnen und Wäschetrockner, die uns regelmäßig bei der Arbeit stören. Ein Tagesprotokoll:

8:00 Uhr
Ich verabschiede Mann und Kinder und setze mich mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch. Mails checken, Tagesplan machen, die Rückmeldung auf einen Artikel von gestern lesen. Ich genieße mein selbsteingerichtetes Büro, den Blick in den Garten, die Ruhe.

8:40 Uhr
Der Paketdienst klingelt – endlich kommt der neue Couchtisch. Ob er wirklich zum Sofa passt? Ich baue ihn schnell mal auf…

9:10 Uhr
Zurück am Schreibtisch erstelle ich ein Angebot für die Redaktion eines Newsletters. Und mache mich an die Erstellung einer Pressemitteilung.

11:00 Uhr
Zeit für eine zweite Tasse Kaffee. Puh, ist der Boden in der Küche krümelig! Ob ich mal eben staubsaugen soll? Nein, ich gehe wieder nach oben und ignoriere auch das hartnäckige Piepsen des Wäschetrockners.

12:50 Uhr
Meine Nachbarin klingelt und will sich einen Kaffee abholen. Als wir neu eingezogen waren, dachte sie ich sei ausschließlich Hausfrau. Oder arbeitslos. Jetzt freut sie sich, dass ich trotz Berufstätigkeit immer zu Hause bin. Manchmal genieße ich die Abwechslung und denke, dass ich in einem externen Büro auch mal mit jemandem was trinken würde. Heute will ich so schnell wie möglich weiterarbeiten.

14:30 Uhr
Die Kinder kommen nach Hause. Für sie ist es natürlich Luxus, dass ich im Homeoffice arbeite. Sind sie mal krank, bin ich immer da und kann mich schnell umorganisieren. Jetzt gehen wir erstmal mit Freunden ins Schwimmbad, ich brauche dringend einen Tapetenwechsel.

20:30 Uhr
Mein Handyakku ist leer und ich will mein Ladekabel aus dem Büro holen. Das Mailprogramm blinkt verlockend, ich check schnell meine Mails. Ahhh, ein neuer Auftrag – das muss ich mir genauer ansehen …

Mit vielen Grüßen aus dem Homeoffice, Ihre Christine Reith!

Meine Passion: Gutenberg, Bücher und das Verlagswesen

Logo-buchpassion

Zu meiner Vorliebe für knisternde bedruckte Buchseiten habe ich mich ja schon bekannt – und unser Wohnzimmerregal spricht zu diesem Thema geradezu Bände!
Nun möchte ich bei der Aktion #Buchpassion der Buch- und Literaturbloggerin Janine Rumrich auf keinen Fall fehlen und Euch ein bisschen aus meinem Leseleben erzählen:

Gutenberg bin ich dankbar, die Erfindung des Buchdrucks war ein Segen für die Menschheit. Was wäre ich ohne Geschichten, Journalismus und Druckerzeugnisse? Der Mensch ist ein Sammler? Nun ja, zu viel Ballast belastet. Aber ich jedenfalls habe einige wunderschöne Kinderbücher zusammengetragen. Diese füllen zwei eigene Regale. Von dieser bunten Welt an Figuren, Erlebnissen und Bildern profitieren nun meine Kinder, die mir und meinem Mann unzählige schöne Lesestunden auf dem Sofa oder im Bett bescheren.

Überglücklich bin ich über meine Zeit in Zürich bei Diogenes, in der ich den Literaturbetrieb von A bis Z erleben und genießen durfte. Immer der Meinung, ich würde Journalistin werden und ein Volontariat bei einer Tageszeitung machen, habe ich im Studium meine Begeisterung für Public Relations entdeckt. Die Kombination aus Themensuche, Recherche und Schreiben verbunden mit dem Kontakt zu Journalisten und Redaktionen und dann ergänzt durch organisatorische und planerische Aufgaben ist genau mein Ding. Gelesen habe ich schon immer viel und gerne. Nicht zuletzt deshalb ist meine Studienwahl auch auf Germanistik gefallen. Was kann es da Schöneres geben als die Kombination von Verlag und PR? Ich habe fast sieben Jahre begeistert Pressearbeit für Bücher gemacht und für ein traumhaftes Buchprogramm, das meinen Geschmack voll und ganz trifft.

Nicht zu vergessen die Highlights während meiner Zeit als Assistentin der Diogenes-Pressestelle: Ich habe Doris Dörrie auf der Frankfurter Buchmesse zu ihren Terminen, Gesprächen und Lesungen begleitet, durfte für John Irving einen Interviewmarathon organisieren auf seiner einwöchigen Lesereise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, habe für Ingrid Noll Termine für Fernsehbeiträge und Talkshows vereinbart und hatte sehr viel Spaß mit Jakob Arjouni, den ich auch zu Lesungen begleitet habe. Neben den ganzen lieben Kollegen aus dem Verlag durfte ich so viele beeindruckende schreibende Menschen kennenlernen, die meinen Lebensweg sehr bereichert haben. Warum ich mein Leben in der Schweiz vor zehn Jahren aufgegeben habe? Unsere Tochter kam auf die Welt und wir haben uns für einen gemeinsamen Wohnort als Familie entschieden.

Wie sagte Heinz Rühmann? „Natürlich kann man ohne Hunde leben, es lohnt sich nur nicht“ – diese Aussage teile ich. Aber ich für mich muss sie auch übertragen: Ein Leben ohne Bücher, ohne das Eintauchen in Geschichten und Gedankenspiele und somit ohne Buchautoren lohnt sich einfach nicht! Lesen (und Lesen zu können) macht das Leben erst lebenswert.

Ich habe kein absolutes Lieblingsbuch, keinen einzigen ausgewählten Lieblingsschriftsteller, nicht mal einen Lieblingsleseort. Ich nehme jedes Buch an jeden Ort mit und vertiefe mich in die Welt, die mir der Autor oder die Autorin eröffnet. Allerdings kann ich sagen: Spannung muss sein. Daher lese ich am liebsten Krimis oder Thriller, womit ich wieder gut aufgehoben bin bei den Büchern mit den wunderbaren weißen Covern. Lesen: Das ist Genuss, Vergnügen und Entspannung pur – eben meine absolute Leidenschaft!

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