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Schlagzeilen der Woche

Kinder und Jugendliche greifen wieder häufiger zum Buch

Ob abends im Bett, sonntags auf der Couch oder draußen in der Hängematte: Manchmal gibt es nichts Schöneres, als ein richtig gutes Buch zu lesen. Dass das auch Kindern und Jugendlichen wieder häufiger so geht, hat das Münchner Marktforschungsinstitut iconkids & youth herausgefunden. Für ihre Studie „Trend Tracking Kids 2016“ haben die Trendforscher rund 1.500 Sechs- bis Neuzehnjährige unter anderem zu ihrem Leseverhalten interviewt.

Das Ergebnis: 68 Prozent der Befragten lesen wieder häufiger Bücher – und zwar vor allem Printbücher. 2015 waren es noch 61 Prozent. Traurig macht uns die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die gar nicht lesen. 32 Prozent gaben an, nie ein Buch zu lesen. Das sind – wenigstens ein Lichtblick – sieben Prozent weniger als im letzten Jahr. Einen Unterschied macht dabei das Geschlecht: Während 26 Prozent der Mädchen (2015: 30) nicht lesen, sind es bei den Jungen 37 Prozent (2015: 46 Prozent). E-Books spielen keine besondere Rolle bei den jungen Lesern: Der Anteil der digitalen Leser ist zwar gegenüber 2015 gestiegen, aber noch vergleichsweise gering. 65 Prozent der Altersgruppe gaben an, Printbücher zu lesen (2015: 60 Prozent), zu E-Books griffen neun Prozent (2015: fünf Prozent).

P.S.: Und um hier auch Christine nochmals zu antworten auf Ihren Blogbeitrag für E-Book-Reader: Unsere Tochter und vor allem unser Sohn gehören zu den lesenden Kindern! Noch immer bin ich nicht an einem E-Reader interessiert. Unser Haus besteht nahezu aus Bücherregalen voller Romane, Taschenbücher und einer umfangreichen Kinderbuchsammlung. Diese Bilderbücher sind mein Schatz und gehören ausdrücklich mir – unsere Kinder haben eigene Regale voller Kinderlektüre. Eifrig gelesen, werden sie alle: Wir lieben nichts mehr, als uns aufs Sofa oder ins Bett zu kuscheln und gemeinsam bedruckte Seiten umzublättern!

Quelle: „Kinder und Jugendliche lesen mehr“ in boersenblatt.net vom 22. Juni 2016 / Trend Tracking Kids® 2016, iconkids & youth international research GmbH

Unsere neue Adresse: „allianzen.heilende.achtete“

Besucher und Briefträger finden uns normalerweise über unsere Adresse Im Kirchleösch in 88662 Überlingen. Neuerdings jedoch können sie einfach den drei Wörtern „allianzen.heilende.achtet“ folgen und dennoch unsere Agentur exakt erreichen. Mehr Poesie im Alltag – das ist natürlich ganz nach unserem Geschmack! Die Idee, Adressen mit Wörtern zu codieren, hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Weltweit leben rund vier Milliarden Menschen ohne genaues Adresssystem – etwa in einem indischen Slum oder in der Wüste. Um auch diese Menschen erreichbar zu machen, hatte das britische Start-up What3words die Idee, den gesamten Planeten in ein Raster mit 57 Billionen (ja, Billionen!) Quadraten von drei mal drei Metern zu unterteilen. Jedes Quadrat verfügt über eine aus drei Wörtern bestehende Adresse, die schnell, einfach und eindeutig mitgeteilt werden kann. Wörter lassen sich schließlich viel leichter merken als 17-stellige Koordinaten.

Lieferdienste, Logistikunternehmen, Behörden, NGOs und Entwicklungshelfer haben bereits großes Interesse an dem System. Als erstes Land der Welt stellt die Mongolei gerade ihr komplettes Adresssystem auf Dreiwort-Adressen um. Das Land hofft, seine Bevölkerung damit besser erreichen zu können, was bisher ein Problem ist. Die Mongolei zählt zu den am dünnsten besiedelten Orten der Welt und selbst in der Hauptstadt Ulaanbaatar haben nicht alle Straßen einen Namen. Auch Nomaden sollen mit Whats3Words zukünftig erreichbar sein. Eine Amazon-Lieferung direkt in die Jurte? Genial!

In der What3Words-Karte zu blättern, macht übrigens total Spaß. Geben Sie doch mal Ihre Adresse ein – da kommen zum Teil sehr poetische Kombinationen wie „duschen.bezogene.gestreift“, „küssen.wölbung.taufen“ oder „schwarzer.eisbären.wein“ (für Die Zeit, in der wir auf das Thema gestoßen sind). Schimpfwörter wurden übrigens vorher aus der Liste gestrichen.

Wertschätzende Wortwahl statt abgedroschener Phrasen

„Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.“ Dieser Satz aus dem Talmud hängt als Postkarte neben meinem Schreibtisch. Er soll mich beim Texten immer wieder daran erinnern, wie viel Einfluss Sprache auf unsere Gedanken und unser Tun haben kann. Und wie wichtig es ist, achtsam mit ihr umzugehen. Beim Schreiben wie im Alltag verwende ich möglichst positive, klare Formulierungen. Ich sage: „Halt das Glas gut fest“ statt „Lass es nicht fallen“, „Fahr sicher!“ statt „Fahr vorsichtig!“ oder „Ich mähe heute den Rasen“ statt „Ich muss heute noch Rasen mähen“. Ich „kümmere“ mich nicht um die Kinder, sondern „betreue sie“ (denn Kummer bereitet es mir nur extrem selten) und ich mache Yoga „für meinen Rücken“ statt „gegen Rückenschmerzen“.

Auch beim journalistischen Schreiben wähle ich positive, stärkende Formulierungen und vermeide leere Phrasen. Diese jedoch lauern überall. „Es ist wieder soweit“, „am Ende des Tages“, „von A nach B fahren“ oder „im Rahmen von“ sind solch inhaltsleere Worthülsen, die einem schnell in den Sinn kommen, sich aber mit etwas Nachdenken durch konkretere Bezeichnungen ersetzen lassen. „Im Rahmen hängen nur Bilder“ lernt man von erfahrenen Redakteuren. Besser ist es, konkret zu formulieren, dass etwas aus einem bestimmten Anlass stattfindet. Also statt „Im Rahmen des Sommerfestes gab es eine Rede“ besser „Martin Meyer eröffnete das Sommerfest mit einer Rede zu Thema XY“.

Vor kurzem bin ich auf eine Website gestoßen, die sich mit Phrasen in der Berichterstattung über Menschen mit Behinderung widmet. Meine Güte – dachte ich da – es stimmt, wie gedankenlos ich auch in diesem Zusammenhang unsinnige Redewendungen benutze. Floskeln wie „Er ist an den Rollstuhl gefesselt“ oder „Trotz ihrer Behinderung lächelt sie viel“ betonen stark die Opferrolle und erzeugen negative Bilder, die das öffentliche Ansehen behinderter Menschen prägen. Das Portal Leidmedien hat aus der Sicht von behinderten und nicht behinderten Medienschaffenden Tipps für eine Berichterstattung aus einer anderen Perspektive und ohne Klischees zusammengestellt. Zum Beispiel könnten Journalisten statt „Sie leidet an …“ einfach schreiben „Person X hat die Behinderung …“ – und schon ist das „Leiden“ ausgeklammert. Wirklich eine tolle Idee!

Tolle Online-Veröffentlichung für eh-systemhaus

„Kann ich heute die Clippings durchsehen?“ Die Ergebnisse des Clippingdienstes durchzublättern, ist bei uns immer eine besonders beliebte Aufgabe. Schließlich sind Veröffentlichungen – ob in Print oder Online – die Früchte unserer Arbeit und für uns PR-Leute stets eine große Freude.

Im Juni haben wir uns über diesen Artikel besonders gefreut: Das digitale Omnibusmagazin „busplaner“ hat unsere Pressemitteilung zum neuen Bus-Modul von eh-systemhaus – Harzmann & Epple OHG aufgegriffen und das Produkt unter dem Titel „Nahverkehr Elbe-Elster kontrolliert Tachodaten mit neuem Bus-Modul von eh“ vorgestellt.

Geliefert hatten wir einen runden Pressetext, der die Besonderheiten und den Nutzen der Software aufzeigt und auf die Anforderungen der Zielgruppe Busunternehmen herunterbricht. O-Töne eines Anwenders, der Nahverkehr GmbH Elbe-Elster, unterstreichen die Vorzüge des Produkts und lassen den Artikel besonders lebendig wirken. Die Online-Veröffentlichung in voller Länge finden Sie hier.

 

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Fotonachweis: Screenshot von www.busplaner.de

 

„Gegendarstellung“: Viele gute Gründe für das elektronische Buch

Liebe Antje, du liest wirklich noch analog? Deine Schlagzeile gegen E-Reader und Co. von vorletzter Woche hat mich doch ziemlich überrascht! Bevor ich mein erstes E-Book geschenkt bekommen habe, war ich zugegebenermaßen auch ziemlich skeptisch. Deshalb wage ich an dieser Stelle den Versuch, dich zu überzeugen, wenigstens ein paar Tage digital zu lesen. Danach rennst du sowie in den nächsten Fachmarkt und kaufst dir ein Tolino oder Kindle ;-). Hier die Vorteile aus meiner Sicht:

  • Ich kann lesen, auch wenn Kind und Mann neben mir schlafen. Beim Bildschirm der Geräte kommt elektronische Tinte zum Einsatz, die den Text gestochen scharf und natürlich wie auf echtem Papier anzeigt. Selbst in hellem Sonnenlicht oder eben im Dunkeln kann ich mit einem E-Book prima lesen.
  • Die Geräte sind klein, flach und leichter als ein Taschenbuch. Sie liegen komfortabel in der Hand und lassen sich gut mitnehmen. Ich kann sogar Die Zeit im Bett lesen – vorher hat mich ihr übergroßes Format fast verrückt gemacht.
  • Auf den Speicher eines E-Books passen mehrere hundert Bücher, Zeitschriften oder Zeitungen. Oder kannst du etwa zwanzig Bücher zur Auswahl mit in den Urlaub nehmen?
  • Übervolle Bücherregale gehören mit dem E-Book der Vergangenheit an. Seit meinem letzten Umzug habe ich mich sowie vom Buch als Dekorationsobjekt verabschiedet. Im Kinderzimmer gibt es noch eine große Kinderbibliothek, aber Erwachsenenbücher habe ich – bis auf ein paar, die uns wirklich am Herzen liegen – aussortiert.
  • Neue Bücher lassen sich, ohne dass man das Haus verlassen muss, direkt auf das Gerät laden.
  • Das E-Book müffelt und raschelt nicht. Was du als haptisches Vergnügen beschreibst, ist mir schleierhaft 😉

Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile. Elektronische Bücher kann man derzeit noch nicht tauschen oder verleihen. Allerdings bieten viele öffentliche Bibliotheken mittlerweile auch E-Bücher zum Verleih an. Dabei muss man noch nicht einmal zur Bücherei fahren, sondern erhält das Wunschbuch gleich aufs Gerät. Wirklich praktisch!

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