Schlagzeile der Woche | efkes.com: antje_efkes_texte_mit_wirkung

Schlagzeilen der Woche

Smartphones – eine Gefahr für Kinder?

Digitale Medien machen unsere Kinder dumm, unsozial und dick – sagen die einen. Andere meinen, Smartphones und Tablets schulen Kinder in Kompetenzen, die für ihre Zukunft relevant sind und um die wir nicht herumkommen. Die Debatte, ob die moderne Technik unseren Kindern schadet oder sie fördert, jedenfalls wird heiß geführt.

Redakteur Jochen G. Fuchs vom Onlinemagazin t3n – digital pioneers hat sich mit einem Kommentar in die Diskussion eingemischt, den wir Ihnen heute gerne empfehlen möchten. Sein Statement: Nicht die Smartphones sind eine Gefahr für unsere Kinder, sondern die Vernachlässigung. Wer seine Kinder stundenlang vor dem Bildschirm – egal ob Fernseher, Spielkonsole, Smartphone oder Tablet – parkt, verweigere ihnen wichtige Körper- und Sozialerfahrungen. Eltern rät er, digitale Medien abhängig von der persönlichen Reifeeinschätzung des Kindes in dessen Alltag zu integrieren, dabei aber immer auch auf körperlichen und sozialen Ausgleich zu achten.

Er schreibt: „Es geht nicht darum, dass Smartphones, Tablets oder digitale Medien generell schädlich sind. Es geht darum, die kindliche Entwicklung zu unterstützen und darauf zu achten, dass die körperlichen Aspekte nicht zu kurz kommen. Aber: Zur Entwicklung gehört eben auch Kindern digitale Kompetenz zu vermitteln. […] Und digitale Kompetenz vermitteln wir nicht, in dem wir sinnlose Verbote aussprechen.“

Kommunizieren im Büro: Mails in Zeiten der Kurznachrichten

Während im Privaten fast alles über Massengerdienste wie WhatsApp, Threema oder Telegram läuft, ist im Job die E-Mail immer noch Kommunikationsmittel Nummer Eins. Doch färben Kurznachrichten auf die Funktion, die Sprache und den Umgang mit Mails ab? Das hat sich WirtschaftsWoche-Redakteur Marcus Werner gefragt und untersucht, wie moderne Mails in Zeiten von Kurznachrichten funktionieren.

Sein Artikel „Die perfekte E-Mail in Zeiten von WhatsApp“ enthält viele gute Tipps, von denen wir Ihnen hier gerne schon unsere persönlichen Highlights verraten:

  • Achten Sie auf eine passende Anrede. Wir gewöhnen uns an das lockere „Hi!“ oder „Moin“ bei WhatsApp, oder neigen dazu, Anreden ganz wegzulassen. Doch bei einer Mail gilt: Begrüßen Sie Ihr Gegenüber – und zwar freundlich und sympathisch, vielleicht mit einem „Guten Morgen Frau Meyer“, „Liebe Frau Meyer“ oder genderneutral „Liebe Stefanie Meyer“. „Sehr geehrte“ findet auch Marcus Werner zu steif. Und er schreibt: „Letztendlich kann eine falsche Anrede mehr kaputt machen, als Sie mit einer passenden Anrede gewinnen können.“

  • Interessant finden wir, dass Marcus Werner bestimmte Emoticons empfiehlt – und zwar sparsam eingesetzt und vor allem dann, wenn man ohne Emoticons falsch verstanden werden könnten (bei Ironie zum Beispiel). Im Text heißt es: „Ein 😉 bewahrt Sie vor Missverständnissen.“

  • Die Ausdrucksweise in einer Mail sollte leicht, aber niemals schnodderig oder ungeschliffen sein. Wichtig sei es, Persönlichkeit zu zeigen und sich nicht hinter Floskeln und gestanzten Sätzen zu verstecken. Rechtschreibfehler sind natürlich tabu.

Recherchequelle: „Die perfekte E-Mail in Zeiten von WhatsApp“ von Marcus Werner, WirtschaftsWoche vom 11. Oktober 2019

Nessa Elessar bloggt und youtubt rund um Nachhaltigkeit und Minimalismus

Mittlerweile gibt es – zum Glück – unglaublich viele YouTouber, Blogger und Influencer, die sich den Themen Nachhaltigkeit und bewusster Konsum widmen. Besonders gerne folgen wir Nessa Elessar. Die junge Frau lebt in einem selbstgebauten Tiny House, von dem aus sie über Minimalismus und Nachhaltigkeit berichtet. In ihren Videos erzählt sie vom Bau und ihrem Leben im Tiny House, von Lebensmittelverschwendung, reduzierter Garderobe, Plastikfreiheit im Badezimmer, Geld sparen und Handyfreiheit mit vielen inspirierenden, anregenden Tipp. Danke Nessa, dass Du uns an Deinem Leben und Deiner Entwicklung teilhaben lässt!

Statt Plastik: McDonald’s testet zehn Tage alternative Verpackungen

Fastfoodketten gehören zu den größten Erzeugern von Einmalverpackungsmüll. Jedes Getränk, jeder Burger und jede Sauce ist einzeln verpackt – ein Irrsinn. Die EU allerdings verbietet künftig bestimmte Einmalprodukte aus Kunststoff wie zum Beispiel Strohhalme oder Luftballonstäbe, weswegen McDonald’s, Burger King und Co. umdenken und nachhaltigere Alterativen finden müssen.

Um solche Alterativen zu testen, hat McDonald’s im Juni 2019 in einer Berliner Filiale ein zehntägiges Live-Experiment durchgeführt. Angeboten wurden zum Beispiel Mehrweg statt Einweg, Graspapier statt Burgerschachteln oder Ketchup in der Waffel. Die Gäste konnten die neuen Verpackungen testen und dazu über ein Befragungstool Feedback geben. Die gewonnenen Erkenntnisse werde McDonald’s auswerten und in seine Nachhaltigkeitsstrategie einfließen lassen, verspricht das Unternehmen. Umworben wird das Projekt im Rahmen der Kampagne „Ob du’s glaubst oder nicht: Wir machen’s trotzdem.“, mit der McDonald’s offenbar versucht, seine Glaubwürdigkeit in Sachen Nachhaltigkeit zu steigern.

Es wäre natürlich super, wenn die Burgerkette ernsthaft an Plastikalternativen arbeiten würde. Denn im McDonald’s Nachhaltigkeitsbericht 2017 heißt es: „McDonald’s Deutschland hat im Jahr 2017 ein Gesamtvolumen von 47.302 Tonnen Verpackungsmaterial in Umlauf gebracht. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.“

Bildquelle obs/McDonald’s Deutschland

Die beste Zeit für eine Tasse Kaffee

Ob schwarz oder mit Milch, klassisch überbrüht oder aus einer modernen Maschine: Eine Tasse Kaffee gehört für viele von uns zu einem gelungenen Start in den Tag. Doch ist Kaffee gesund, unbedenklich oder sogar ungesund? Da scheiden sich die Geister!

Interessant ist, dass Kaffee wissenschaftlich außerordentlich gut erforscht ist. Es gibt jede Menge Studien zur Wirkung von Kaffee auf den Körper. Dennoch ist immer noch umstritten, ob das beliebte Genussmittel per se gesundheitsfördernd oder -schädlich ist. Für beide Theorien gibt es Belege und jeder Körper reagiert anders auf die Inhaltsstoffe. Während manche Menschen es zum Beispiel genießen, dass Kaffee das Nervensystem stimuliert, die Herztätigkeit beschleunigt und die Konzentration fördert, leiden andere darunter, dass Koffein sie „zittrig“ macht und Schlafstörungen verursacht.

Einer besonderen Kaffee-Frage hat sich das Wissenschaftsmagazin Spektrum gewidmet, nämlich:  Wann ist die optimale Zeit für einen Kaffee? Ausführlich, aber gut verständlich wird hier beschrieben, warum und wie Koffein belebend wirkt. Denn Koffein verhindert, dass wir müde werden, indem es das müdemachende Molekül Adenosin verdrängt. Andererseits macht es uns zusätzlich wach, nämlich durch die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortisol.

Direkt nach dem Aufstehen sollte man allerdings – so die Kernaussage des Artikels – noch keinen Kaffee trinken. Dann nämlich läuft ohne das Hormon Kortisol auf Hochtouren, um uns in Gang zu bringen. Der Trick für alle, die den maximalen Hallo-wach-Effekt durch Kaffee rausholen wollen: Den Morgenkaffee einfach frühestens eine Stunde nach dem Aufwachen trinken. Vorher tut es ja auch ein Tee 😉

Recherchequelle: „Genuss am Morgen: Wann ist die optimale Zeit für einen Kaffee?“ von Uta Schindler in Spektrum

Kontakt

Antje Efkes – Kommunikations-Management

Im Kirchleösch 56
D-88662 Überlingen

0049 7551 947 7700

Impressum & Datenschutzerklärung

 

Zur Anbieterkennzeichnung hier entlang.

Die Datenschutzerklärung finden Sie hier.