Schlagzeile der Woche | efkes.com: antje_efkes_texte_mit_wirkung

Schlagzeilen der Woche

Schweizer Werbekampagne forciert Quarantäne für Reiserückkehrer

Es ist Ferienzeit! Damit Reiserückkehrer nicht auch Corona im Gepäck haben und damit die Menschen in ihrer Heimat anstecken, hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich eine große Werbekampagne gestartet. Mit den animierten Plakaten, die zum Beispiel direkt an den Gepäckbändern am Flughafen laufen, sowie Radiospots sollen Rückkehrende aus Risikoländern auf die obligatorische Melde- und Quarantänepflicht hingewiesen werden. Zu lesen sind auf den Plakaten Begriffe wie «Amerika-Reisende», «Serbien-Reisende» oder «Kosovo-Reisende», wobei die i-Punkte dieser Wortbilder das Coronavirus symbolisieren und optisch zeigen, wie schnell sich das Virus verbreiten kann.

Verpackungstrends im Onlinehandel

Haben Sie in Coronazeiten mehr online bestellt als sonst? Dann hatten Sie in den vergangenen Wochen und Monaten vielleicht die Gelegenheit, ganz unterbewusst verschiedene Verpackungssysteme zu testen. Ob Tüte mit wiederverschließbarer Klappe, Kartonage mit perforierter Ausreißleiste oder zum x-ten Mal wiederbenutzter und damit besonders nachhaltiger Pappkarton – die Güter erreichen uns heute in den verschiedensten Verpackungen.

Das Arvato eCommerce Competence Center hat nun mit einer Studie untersucht, welche Rolle die Verpackung für Onlineanbieter von Mode- und Beautyprodukten spielt. Für den „Unboxing-Check“ zu den aktuellen Verpackungstrends wurden 50 Test-Bestellungen bei Online-Shops aus der Fashion- und Beauty-Industrie aufgegeben und deren Verpackungen, begleitende Kundenkommunikation auf und im Paket sowie der Retouren-Prozess analysiert.

92 Prozent der Modelieferungen beispielsweise war mit einem auf der Verpackung angebrachten Logo versehen. Jede zweite Verpackung ließ sich durch eine Perforation leicht öffnen, fast zwei Drittel der Modehändler legten dem Paket ein Retouren-Label bei und trugen in 95 Prozent der Fälle die Rücksendekosten – Kundenfreundlichkeit und einfaches Handling habe hier also Priorität. In Punkto Nachhaltigkeit gibt’s Nachholbedarf: Lieferungen der Fashion-Branche sind nur zu 56 Prozent umweltfreundlich verpackt, bei Beauty-Händlern achtet sogar nur etwa jeder Vierte (28 Prozent) auf nachhaltige Verpackungsmaterialien und kommuniziert dies auch deutlich.

Recherchequelle: „Auf diese Verpackungstrends setzen Online-Händler

Gesund bleiben im Homeoffice mit Kindern

Zwar haben die meisten Kitas und Schulen mittlerweile wieder geöffnet. Doch immer noch müssen wegen Corona Kinder zuhause betreut werden – und zwar während ihre Eltern dort im Homeoffice arbeiten. Wie das ohne Reibungsverluste gehen soll, vor allem mit kleinen Kindern, ist uns ein Rätsel. Und dass es für diesen Fall immer noch kein richtiges Konzept von Seiten der Politik gibt, darüber könnten wir auch in der 19. Woche nach dem Lockdown nur kopfschüttelnd staunen.

Beim Arbeitssicherheits-Portal Certo haben wir zumindest ein paar interessante Tipps für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gefunden, wie man selbst bzw. das Team im Homeoffice mit Kindern gesund bleibt. Klare Strukturen und Absprachen sind dabei der Dreh- und Angelpunkt, so Kerstin Jürgens, Professorin für Mikrosoziologie an der Universität Kassel, die von Certo zu diesem Thema interviewt wurde. Konkret bedeutet das zum Beispiel:

  • Arbeitszeiten auch im Home­Office einhalten

  • jede geleistete Arbeitszeit erfassen

  • Alltag ähnlich strukturiert wie sonst

  • Freizeit einplanen (für Sport, Spielen, Ausruhen)

  • „alte“ Gewohnheiten und Routinen beibehalten

  • Störungen und Unterbrechungen soweit wie möglich minimieren

  • für gute technische Ausstattung sorgen

  • engen Kontakt zu Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten halten

  • Fragen und Informationen bündeln

  • Erreichbarkeit und Reaktionszeiten klar besprechen

Die Tipps für Unternehmen und Beschäftigte gibt’s auch als übersichtliches Poster zum Download.

Zuhause statt Pult an Pult: NZZ-Nachruf auf das Büro

Wir Texter arbeiten ja viel im Homeoffice. Umso spannender, weil quasi aus der Innensicht betrachtet, haben wir in den vergangenen Monaten beobachten können, wie die „normalen Bürogänger“ mit dem Zuhausearbeiten zurechtkommen. In welchem Raum will/kann ich ungestört (!) arbeiten? Darf der Nachwuchs diesen zu Bürozeiten betreten? Welche Technik nutze ich? Wie halte ich den Kontakt zu KollegInnen? Soll ich schnell zwischendurch eine Waschmaschine anstellen? Fragen wie diese, die wir längst für uns geklärt haben, können erstmal eine Herausforderung sein.

Mit Genuss haben wir deswegen in der Neuen Züricher Zeitung den herzigen Text „Adieu, liebes Büro!“ gelesen – ein Nachruf auf das Büro in Coronazeiten. Claudia Mäder geht darin der Frage nach, ob das Büro tatsächlich einen langsamen Tod stirbt und vor allem, wie sich das Büro im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat. Wirklich interessant – lesen Sie mal rein!

Vorgärten des Grauens: Bienenunfreundliche Schottergärten

Eigentlich liebe ich Gartenarbeit. In der Erde buddeln, Regenwürmer finden, die Natur spüren – da macht selbst Unkrautrupfen Spaß. Vor ein paar Jahren allerdings kam unsere Vermieterin auf die Idee, unseren Vorgarten in einen Geröllhaufen zu verwandeln. Das Ziel war wohl, der Hausgemeinschaft die Unkrautlast zu nehmen. Allerdings – und jetzt lesen bitte alle aufmerksam mit, die über einen Steinvorgarten nachdenken! – das Beikraut wächst auch durch das unter den Steinen verlegte Flies und muss dann mühsam zwischen den Steinen entfernt werden. Damit die Wurzel mit ausgeht, heben wir den benachbarten Stein an, ziehen das Beikraut heraus, und legen den Stein wieder an seinen Platz. Eine ernüchternde Arbeit gibt es nicht, ich muss dabei immer an die grauen Herren von Momo denken … Nach drei bis fünf Jahren müsste man die Steine eigentlich komplett entfernen und das Flies zu erneuern. Zudem werden die Steine moosig und es sammelt sich Laub, das man nur mit dem Laubbläser entfernen kann. Arbeit und Kosten entstehen also trotzdem.

„Gärten“ aus Granit-, Kiesel- oder Betonsteinen sind aber nicht nur der Feind jedes Herzblutgärtners. Auch für die Tierwelt und das Stadtklima sind sie Gift. Vögel und Insekten brauchen echte Gärten für Nahrungssuche, Unterschlupf und Kinderstube. Vor allem für die Bienen wird natürlicher Lebensraum immer knapper. Sterile Steinflächen heizen sich zudem stärker auf als Naturflächen und nehmen Wasser schlechter auf. Aus diesen Gründen verbieten immer mehr Stadtverwaltungen die Steinwüsten. Dass das auch optisch Sinn macht, kann man auf der Facebook-Seite Gärten des Grauens sehen, die die furchtbarsten Schottergärten des Landes sammelt. Zum Glück ist das Internet aber auch voller guter Idee, wie sich Gärten naturnah und gleichzeitig pflegeleicht gestalten lassen, zum Beispiel beim Nabu.

Ein besonders insektenfreundliches Gelände hat übrigens unser Kunde Hymer-Leichtmetallbau: Seit Juni 2020 hat der Wangener Leitern- und Gerüstehersteller nämlich einen eigenen Bienenstock. Die Tierchen kommen von der beefuture GmbH, die sich für die Ansiedlung von Bienenvölkern auf Firmengeländen stark macht. Betreut wird der Hymer-Bienenstock durch professionelle Imker der Initiative. Dabei geht es explizit nicht um Honiggewinnung, sondern darum, den wertvollen Bienen mehr Lebensräume zu schaffen. Alle Details zum Projekt lesen Sie in der von uns verfassten Pressemitteilung. So geht Umweltschutz!

 

Summende Grüße sendet

Ihre
Christine Reith

 

Kontakt

Antje Efkes – Kommunikations-Management

Im Kirchleösch 56
D-88662 Überlingen

0049 7551 947 7700

Impressum & Datenschutzerklärung

 

Zur Anbieterkennzeichnung hier entlang.

Die Datenschutzerklärung finden Sie hier.