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Schlagzeilen der Woche

Eieiei: Spannende Eier-Initiativen pünktlich zum Eier-Initiativen

Zum Frühling hin begegnen wir ihm auf Schritt und Tritt: dem Ei. Ob als Dekoartikel, Süßigkeit oder bunt gefärbt steht es für Fruchtbarkeit, Neubeginn und den ewigen Kreislauf des Lebens. Ewiges Leben – das ist für die „Brüder“ unserer heutigen Eierproduzenten, den Hennen, nicht vorgesehen. Denn: Die Zeit der männlichen Küken endet meist direkt nach ihrer Geburt. Ein Hahn legt eben keine Eier und auch für die Fleischproduktion ist er im Vergleich zum speziell gezüchteten Masthuhn „unrentabel“.

Pünktlich zum Osterfest möchten wir Ihnen zwei Initiativen vorstellen, die dieses ethische Dilemma zu lösen versuchen – und zwar auf eine einfache Weise: Die teilnehmenden Höfe verkaufen ihre Eier etwas teurer und verpflichten sich für diese Mehreinnahmen, die männliche Küken zu behalten und bis zur Schlachtreife aufzuziehen. So dürfen die Hähne am Leben bleiben und die Bauern produzieren zusätzlich zu den Eiern auch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung – was für eine gute Idee!

  • Wer Huhn sagt, muss auch Hahn sagen – das ist das Motto der Huhn-Hahn-Initiative, einem Projekt des Vereins „Werbegemeinschaft 08 – Die Eierhöfe in Baden-Württemberg e.V.“. Die cremefarbenen Eier kommen von einer speziellen Rasse und sind gut von anderen Eiern zu unterscheiden. Angeboten werden Eier aus Freilandhaltung oder ökologischer Tierhaltung – dafür stehen zwei Siegel. Produzenten, Verarbeiter und Händler unterstützen das Projekt und ziehen bei der Verarbeitung und den Verkauf des Hähnchenfleisches an einem Strang. Angeboten werden zum Beispiel auch Maultaschen mit entsprechendem Hähnchenfleisch. 2017 durften wir für die Huhn-Hahn-Initiative eine Pressemitteilung zur Zusammenarbeit mit Edeka Südwest, BÜRGER und Bruno Siebert versenden.

  • An der Initiative Bruderhahn beteiligen sich rund 30 landwirtschaftliche Betriebe. Die Eier kosten einheitlich 4 Cent mehr pro Stück. Angeboten werden ausschließlich Bio-Eier und -Fleisch, alle Produkte sind durch Bioland oder Demeter zertifiziert. Ein Siegel kennzeichnet sowohl Eier als auch das Fleisch der Bruderhähne.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!

Armedangels: 10 Negativ-Fakten zur konventionellen Mode

Das Kölner Unternehmen Armedangels zählt zu den beliebtesten Bio-Labels Deutschlands. Die Marke mit dem bewaffneten Engel möchte sogar Europa größtes Fair-Fashion-Label werden, so sagt es Firmengründer Martin Höfeler gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger. Armedangels setzt konsequent auf nachhaltige und umweltfreundliche – also nachwachsende und wiederverwertete – Materialien und eine transparente Lieferkette. Alle Produkte werden nach den strengen Richtlinien des Global Organic Textile Standard sowie der Fair Wear Foundation hergestellt und tragen das Fairtrade-Siegel, womit faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine ressourcenschonende Produktion garantiert sind. Kinderarbeit ist selbstverständlich tabu.

Im März hat das Unternehmen eine News auf seiner Website veröffentlich, die wir sehr interessant fanden. Darin ging es um „10 Bad Facts, die unter die Haut gehen“ – und zwar in Bezug auf eine konventionell hergestellte Jeans. Dass solch eine Hose in der Produktion viel Wasser verbraucht, wussten wir. Aber dass es 8.000 Liter sind, fanden wir doch ziemlich überraschend. Und dass ein Fabrikarbeiter bei der konventionellen Herstellung mit durchschnittlich 30 Jahren arbeitsunfähig wird, hat uns nicht nur überrascht, sondern schockiert. In China – so ist es bei der WirtschaftsWoche zu lesen – ist es immer noch üblich, Jeans mit Sandstrahlen einen Used-Touch zu verpassen. Die winzigen Quarzsandpartikel „lagern sie sich in den Lungen der Arbeiter ab und führen zu schwerwiegenden Schäden“. Die Alternative zum Sandbleasting, nämlich der Einsatz von Chemikalien, ist auch nicht besser. Pro Jeans kommen rund zwei Kilo davon im Durchschnitt zum Einsatz. Mit üblen Folgen für Umwelt und Personal.

Sie möchten weitere Bad Facts? Dann klicken Sie auf diesen Link – vielleicht werden Sie ja auch gleich beim grünen Sortiment fündig. Viel Freude beim Lesen und Stöbern!

Dauersitzen kann krank machen

Dauersitzen kann krank machen

Na liebe Leserin, lieber Leser! Wie viel Zeit haben Sie heute schon im Sitzen verbracht? Wahrscheinlich genau wie wir: viel zu viel. Zwar verfügen wir hier im Büro über Steharbeitsplätze, aber viel zu häufig erwischen wir uns doch wieder beim Sitzen. Und das kann auf Dauer krank machen. Ein Artikel auf ZEITonline macht deutlich, welche Auswirkungen stundenlanges Sitzen hat und warum das Thema – beispielsweise neben gesunder Ernährung – kaum eine Rolle spielt. Menschen mit Sitzjobs leiden vermehrt an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht. Dauersitzer sterben sogar früher, so zitiert ZEITonline eine australische Studie.

Zum Ausgleich braucht es übrigens nicht gleich ein riesen Sportprogramm. Sich auf eine andere Studie berufend, empfiehlt die Onlinezeitung, sich einfach im Büroalltag immer wieder zu bewegen. Am besten auf 30 Minuten Sitzen drei Minuten Bewegung. Laufen Sie zu einem Kollegen, statt ihm eine Mail zu schreiben. Nehmen Sie die Treppen zur Kaffeeküche oder freuen Sie sich, dass der Drucker so weit weg steht. Ändern Sie die Abläufe im Büro oder gestalten Sie die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter aktiv nach den Gesichtspunkten der Bewegung um. Dafür gibt es viele innovative Ideen, zum Beispiel Walkstations, eine Kombination aus Laufband und Schreibtisch.

Doch egal, wie viele kleine Bewegungsabläufe Sie im Laufe des Arbeitstages einplanen: Auf Bewegung nach Feierabend führt langfristig kein Weg vorbei. Denn ein großes Problem ist, dass wir auch vor oder nach der Arbeit zu viel sitzen und den Arbeitsweg – natürlich sitzend – in Auto oder ÖPNV zurücklegen. Also: Rauf aufs Rad, in die Natur, zum Sport oder ins Studio! Ihr Körper, der so gar nicht fürs Sitzen geschaffen ist, wird es Ihnen danken.

Viele Grüße vom Stehschreibtisch
Ihre
Antje Efkes

auf der Suche nach der richrigen Walk-Work-Balance 😉

Nimm das, Alltag! Eltern zwischen Monotonie und Überforderung

Mein theoretischer Tag beginnt mit ausgiebigem Kinderkuscheln, sechszehn Sonnengrüßen, ein paar Minuten Journal schreiben und einem frisch gekochten Porridge mit frischem Obst bevor ich gemütlich zur Arbeit radle. Praktisch beseitige ich erstmal schlaftrunken den Geschirrberg vom Vorabend, schmiere rasch ein paar Brote, treibe die Kinder aus den Betten über das Esszimmer ins Bad und hetze einige Minuten zu spät los zu Kindergarten und Arbeit – mit dem Auto, weil das schneller ist. Bähhhm. Da ist er, der Alltag, trotz aller guten Vorsätze.

Und weil der Tag oft so weitergeht, hat mich der Beitrag „Der Alltag frisst mein Leben auf“ aus der SPIEGEL ONLINE-Rubrik Elterncouch ziemlich angesprochen. Unter dem Motto „Kinder sind manchmal wahnsinnig süß – und manchmal machen sie uns wahnsinnig“ erzählen Jonas Ratz, Theodor Ziemßen und Juno Vai im Wechsel von ihrem Leben mit Kindern. Ein Highlight im neusten Text ist schon der Einstieg:

„Der Alltag hat Zähne. Und er weiß sie zu gebrauchen: Romantisches Kerzenlicht-Dinner? Mampf. Joggen gehen? Schnapp. Endlich mal wieder Gitarre spielen? Schluck. Der Alltag, dieses unerbittliche, alles verschlingende Wesen scheint überall dort besonderen Appetit zu entwickeln, wo es darum geht, das Leben schöner, heller und entspannter zu machen.“

Der Autor und dreifache Vater Jonas Ratz probiert es mit Ritualen, um den Alltag quasi mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Ob ihm das gelingt, lesen Sie hier – wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!

HP-Viren: Jungs impfen, um Mädchen und Frauen zu schützen

Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Auslöser sind Humane Papillomviren (HPV), die beim Sex übertragen werden. Seit 2007 empfiehlt daher die Ständige Impfkommission (STIKO), Mädchen schon vor dem ersten Sexualkontakt gegen die gefährlichsten HP-Viren impfen zu lassen. Also schon im Alter von 9 bis 14 Jahren.

Dass sich mit Impfungen und entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen weltweit drastisch senken ließen, hat nun eine Studie belegt, über die SPIEGEL-online Ende Februar unter dem Titel „Gebärmutterhalskrebs ließe sich weltweit eindämmen“ berichtete. Mit Modellrechnungen hat das Forscherteam analysiert, dass bis zum Jahr 2069 insgesamt rund 13 Millionen Erkrankungen verhindert werden könnten, wenn bis 2020 mindestens 80 Prozent der Mädchen und jungen Frauen geimpft und 70 Prozent der Frauen im Alter von 35 und von 45 Jahren untersucht werden würden.

Laut ärtzeblatt.de allerdings liegt die Impfrate bei Mädchen derzeit bei rund 40 Prozent. Um die Infektionskette zu durchbrechen, sei eine Impfrate von mindestens 80 Prozent aller Jugendlichen nötig – und zwar auch der Jungen. Denn Jungen und Männer können HPV übertragen und somit durch Impfen wesentlich zu Gesundheit ihrer Partnerinnen beitragen. Gleichzeitig schützen sich Jungs mit einer Impfung auch selbst vor Erkrankungen, die durch HPV-Typen ausgelöst werden, etwa Mund-Rachen-Krebs. Gut zu wissen: Seit 2018 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Impfungen im entsprechenden Alterszeitraum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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