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Schlagzeilen der Woche

Päckchenchaos im Advent

Der Advent ist da und mit ihm werden – auch wegen Corona – Rekordmengen an Päckchen und Paketen erwartet. Während Stern.de fragt, ob Hermes, DHL und Co. die Postflut überhaupt noch bewältigen können, betrachte ich mir meinen eigenen Posteingang und erschrecke!

Letzte Woche Freitag, also zwei Tage vor dem ersten Advent, kam ich mir vor wie an der Warenannahme eines Großunternehmens (übrigens ganz unabhängig von Black Friday, aus dessen Schnäppchenschlacht wir uns nicht viel machen): Morgens hatte der Zeitungszusteller mit dem Südkurier auch einen Brief von arriva eingeworfen. Über den Vormittag stellte UPS zwei Pakete aus Irland vor die Tür. Eine geschäftliche Bestellung. Wenig später klingelte ein Bote von Hermes und übergab mir das Adventspaket von meiner Mutti. Doch lange nicht genug: Kaum zwanzig Minuten später erhielt ich meine Lieferung von akzent Magazinen – immerhin eine beruflich veranlasste Zustellung. Mit der Briefpost kamen dann per DHL noch Geschenke für den Adventskalender aus Deutschland, aber auch Waren aus China. dpd brachte außerdem die ersten beiden Weihnachtsgeschenke. Und für nächste Woche habe ich schon Liefertermine für eine Möbellieferung für mein Büro – per Spedition allerdings aufgeteilt auf zwei Zustellungen.

Ich muss gestehen: Ich schäme mich etwas. Rechtfertigen kann man so vieles: Ja, wir bestellen hier auf dem Land mangels entsprechender Angebote vor Ort schon lange einiges online. Mit Corona ist das tatsächlich noch mehr geworden, um Kontakte einzuschränken. So kommt unsere Grüne Kiste vom Bio-Hofgut Rengoldshausen jetzt fast jede Woche – und gibt mir trotz Anlieferung ein gutes Gefühl. Auch den im Lock-Down neu gegründeten Brötchenlieferdienst Brezel-Taxi unterstütze ich gern – erspart dieser mir doch am Wochenende den Weg zum einige Kilometer entfernten Lieblingsbäcker.

Auch steht schon fest: Im Dezember werde ich einiges mehr an Paketen selbst verschicken als sonst. Zu Nikolaus möchte ich meine Eltern und meine Brüder mit ihren Familien mit einem kleinen Päckchen überraschen. Und Weihnachten gehen dieses Jahr wohl leider auch alle Geschenke auf die Reise an verschiedene Orte, statt sich im Kofferraum unseres Autos auf den Weg zu machen. Unsere Kinder haben sich längst darauf eingestellt, dass es 2020 keine große gemeinsame Auswickelei mit allen unter Omas Tannenbaum geben wird, sondern dass wir zum ersten Mal für die Feiertage einen eigenen Baum schmücken und in kleiner Runde feiern werden. Von 19 gemeinsam in einem Haus feiernden Weihnachtswichteln, dezimiert auf vier Personen unserer Kleinfamilie. Das wird still …

Doch zurück zum Stern-Artikel: Die Paketdienstleister – und natürlich auch Onlinehändler wie Amazon – rechnen mit einem Rekordjahr und haben deshalb ihr Stammteam aktuell um tausende zusätzliche Hilfskräfte und Extra-Fahrzeuge aufgerüstet. Diese in Zeiten der Pandemie sicher zu koordinieren, wird eine Herausforderung. Kundinnen und Kunden wie wir werden deswegen aufgerufen, Geschenke rechtzeitig zu bestellen und nicht erst auf den letzten Drücker zu versenden. Falls wir bei einer Lieferung nicht zuhause sind, sollen wir Pakete aus der Filiale oder Packstation möglichst rasch abholen, damit dort der Platz wieder frei wird. Auch einen Nachbarn anzugeben, der in der eigenen Abwesenheit die Pakete entgegennimmt, entlastet die Fahrer. Wir können also selbst schon einiges dazu beitragen, dass der Päckchenversand in dieser Weihnachtszeit läuft. Auch wenn wir vielleicht etwas mehr Post bekommen, als wir es mit unserem Gewissen vereinbaren können.

 

Endlich mal wieder herzhaft Lachen

Charlie Chaplin wusste es: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“.
Was auch immer einem derzeit das Leben erschweren mag, es gibt doch jeden Tag viele kleine Dinge, die einen erfreuen. Worüber ich seit Kurzem regelmässig herzhaft lachen muss, ist eine Netflix-Serie. Wenn ich ehrlich bin, lache ich in jeder Folge ziemlich viel, am meisten aber über das Glucksen, Gnickern, Lachen und Quietschen unseres Sohnes, der „Alien TV“ für uns entdeckt hat.

Die drei herzigen Außerirdischen Ixbee, Pixbee und Squee, die sich fragen, ob der Mensch das wohl kompliziertes Wesen ist, das jemals entdeckt wurde, berichten vom größten Chaos im Universum – dem Planeten Erde. Sie statten dabei dem Büro, einem Fitnesscenter, einem Kino, einem Restaurant, einem Schrottplatz oder auch einer Turnhalle einen Besuch ab. Mein Favorit: Der Waschsalon – wieso nur haben die Menschen keine selbstreinigende Kleidung?

Damit Sie teilhaben und doch zumindest mal schmunzeln können, stelle ich Ihnen „Alien TV“ heute mit dem Trailer zur Serie vor:

 

 

 

Zwei Familienväter sterben an Covid-19 – ihre Frauen erzählen, wie das Virus ihnen den Mann genommen hat

Am Sonntag habe ich in der Wochenendbeilage des Südkurier einen Artikel gelesen, der mich sehr berührt hat. Die Autorin Lea Thies, die für die Augsburger Allgemeine schreibt, hat zwei Familien getroffen, deren Väter am Corona-Virus gestorben sind: „Wir waren glücklich„.

Ohne weitere Worte lege ich Ihnen die Lektüre dieser ergreifenden Schicksale ans Herz.
Bleiben Sie gesund!

Zwei Familienväter sterben an Covid-19. Hier erzählen ihre Frauen davon, wie das Virus ihnen ihren Mann genommen hat.“

Geschichten zum Lernen, Lachen, Hoffen

Der zweite Lockdown – auch wenn es eher ein Mini-Lockdown light ist – verlangt uns wieder einiges ab. Vor allem für Kinder sind die Einschränkungen schwer nachvollziehbar. Warum darf man jetzt nicht mehr mit mehreren Freunden zum Fußballspielen, warum fällt Kinderturnen aus und was wird aus dem nächsten Geburtstagsfest? Und überhaupt: Bleiben Kitas und Schulen offen oder wird alles wie im Frühjahr?

Diesem Zweifeln und Verzweifeln möchte die Initiative HopeLit etwas entgegensetzen. HopeLit ist ein Zusammenschluss von Kreativen, meist aus der Buchbranche, die in der Coronakrise Hoffnung schenken und Lichtblick aufzeigen möchten. Das Team aus Freiwilligen stellt zum Beispiel Materialien zur Verfügung, die kindgerechte Informationen zur Corona-Krise vermitteln. Das Credo ist: „Wir wollen Hoffnung schenken und Abwechslung und Freude in diese zurzeit chaotische und besonders für Kinder schwer zu verstehende Welt bringen.“

Pünktlich zum ersten Tag des zweiten Lockdowns gab es zum Beispiel das Buch „Sind wir bald da, Papa Elefant?“ als kostenfreies Downloadangebot. Neben ermunternden Fantasiegeschichten gibt es auch kindgerechte Sachtexte zum Thema Corona sowie Mal- und Bastelvorlagen, Spielideen und Links zu Hilfsangeboten bei Krankheit, Stress, Streit oder Traurigkeit.

Übrigens: Die Initiative sucht weitere UnterstützerInnen und ehrenamtliche HelferInnen. Alle Infos unter www.hopelit.de/mach-mit/

 

Zwei interessante Stimmen zu Covid-19

Corona ist wie eine Grippe? Wer das immer noch glaubt, sollte sich das Interview bei Lokalzeit Ostwestfalen-Lippe mit Dr. Ralf-Dieter Schipmann ansehen, dem Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Kardiologie der Klinik Martinusquelle des MZG Bad Lippspringe. Bei einem Spaziergang durch das ehemalige Landesgartenschaugelände spricht der Arzt über seine Erfahrung mit Post-Covid-Patienten, also Menschen, die eine Coronaerkrankung überstanden haben. Mehr als hundert solcher Personen mit zum Teil schweren Verläufen hat Dr. Ralf-Dieter Schipmann bereits bei ihrer Reha betreut. Darunter, so erzählt er, auch junge Menschen wie eine 21-Jährige, die mit heftigen Gehstörungen zu tun hatte.

„Corona ist etwas ganz anderes als Grippe“, sagt der Chefarzt und berichtet von vielschichtigen und langwierigen Spätfolgen wie neurologischen, organischen und psychische Problematiken. Leider könne man die in den Statistiken als „genesen“ bezeichneten Patienten noch lange nicht als „gesund“ bezeichnen. Die Menschen sollten keine Angst haben, aber weiterhin aufmerksam und vorsichtig sein, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden.

Auch Corona-Forscherin Isabella Eckerle von der Uni Genf mahnt zur Vorsicht. In ihrem Beitrag für ZEITonline „Zweite Welle: Dieser Winter noch“ schildert sie, was sie selbst in ihrem Alltag ändert, um sich coronagerecht zu verhalten, und wie sie die AHA-Empfehlungen ganz konkret in ihr Leben integriert. Denn die zweite Welle, so sagt die Virologin, sei keine Naturgewalt, sondern menschengemacht. Zum Beispiel trifft Isabella Eckerle ihre Freunde jetzt eher draußen bei einem Spaziergang als drinnen im Café, übt Yoga allein zuhause statt im Studio, wartet bei Arztbesuchen im Auto statt im Wartezimmer oder fragt bei Einladungen nach, wie viele Gäste zur Feier kommen und sagt im Notfall auch mal ein Fest ab. „Niemand muss perfekt sein“, so die Wissenschaftlerin, aber jeder solle sein Möglichstes tun, um in der Summe das Infektionsrisiko stark zu verringern und mögliche Infektionsketten zu brechen. Viele weitere gute Ideen finden Sie direkt in ihrem Beitrag unter zeit.de.

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