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Schlagzeilen der Woche

Tchibo überrascht mit Leih-Service für Kinderkleider

„Je häufiger und länger ein Produkt genutzt wird, umso besser für die Umwelt“, unter diesem Leitgedanken richtet sich Tchibo mit einem besonderen Angebot an umweltbewusste Eltern: Unter tchibo-share.de kann man seit 23. Januar Kinder- und Babykleidung aus Bio-Baumwolle bis Größe 104 mieten. Der Mietservice spart Zeit, Geld und Platz – und schont Ressourcen. Partner für die Umsetzung ist das Magdeburger Unternehmen Kilenda, das neben Kinderkleidung auch Umstandsmode, Spielzeug und Ausstattung wie Kinderwagen oder -tragen verleiht.

 

Das Ganze funktioniert so:

  • Einfach Kleidungsstück unter www.tchibo-share.de auswählen und online bestellen – entweder als neues oder bereits gebrauchtes „Wie-neu-Produkt“.

  • Jetzt wird ein monatlicher Mietpreis fällig. Eine Strickjacke kostet z.B. 3.40 Euro, ein Dreierset Bodys 2.60 Euro und eine Jeans 2.60 Euro. Sogar Spannbettlaken (1.80 Euro) und Schlafsäcke (4.60 Euro) gibt es. Die Mindestmietdauer beträgt einen Monat, danach wird tagesgenau abgerechnet.

  • Produkt entweder nach der gewünschten Dauer zurückschicken oder behalten (es kostet allerdings nie mehr als der angegebene OVP).

  • Eine Versicherung ist inklusive: Sollte das Produkt kaputt gehen oder fleckig sein, nimmt Tchibo es trotzdem zurück.

  • Die Kleidung wird nach dem Rückversand professionell gereinigt, aufbereitet und weitervermietet. Alle Fakten zu Tchibo-Share finden Sie hier.

Die Stimmen zum neuen Tchibo-Angebot reichen von „dumme Idee“ (Welt) bis „eine gute Sache“ (Utopia). Was meinen Sie? Trifft Tchibo den Zeitgeist und kreiert ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Geschäftsmodell? Oder finden Sie Onlineshopping per se problematisch oder gebrauchte Kinderkleidung gar unhygienisch? Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle Tchibo GmbH

Ranking: Die 20 wichtigsten Bloggerinnen Deutschlands

Beim Klicken durch diese Liste bekommen wir wahlweise Fernweh, furchtbaren Hunger oder Lust auf neue Klamotten: Die PR-Agentur Faktenkontor hat die 20 relevantesten Bloggerinnen Deutschlands eruiert und gekürt. Ganz oben auf dem Bloggerinnen-Relevanzindex: Xenia van der Woodsen mit ihrem Mode-Blog xeniaoverdose, der Motorsport-Blog von Gudrun Hirsch, der Vegan-Blog von Ingrid Newkirk. Auch in dieser Liste zu finden ist der Blog texterella unserer Texttreff-Gründerin und Kollegin Susanne Ackstaller.

Die Analyse umfasste fünf Kriterien:

  • die Sichtbarkeit des Blogs im Internet,

  • die Anzahl der Verlinkungen auf den Blog,

  • die Social-Media-Aktivitäten des Blogs,

  • die Aktivität des Blogs,

  • die Interaktion des Blogs mit seiner Community.

Toll, dass Susanne zu den 20 wichtigsten Bloggerinnen Deutschlands gehört!

Vereinbarkeit in Zeiten der Digitalisierung

„Ich muss jetzt los, meinen Sohn aus dem Kindergarten abholen.“ Wann werden Sätze wie dieser im Büro endlich ohne komischen Beigeschmack ausgesprochen? Ob die Digitalisierung einen Beitrag dazu leisten kann, dass Familienfreundlichkeit einen Paradigmenwechsel erfährt und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser gelingen kann – damit beschäftigt sich das IHK-Magazin „Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee“ (ab Seite 64 im Online-Magazin).

Unter dem Titel „Familie und Beruf: Vereinbarkeit in Zeiten der Digitalisierung“ sucht das Magazin nach praktischen und technisch umsetzbaren Lösungen, beispielsweise für eine partnerschaftliche Aufteilung der Arbeit und die alltägliche Koordination von Berufs- und Familienleben. Im Fokus: Mobiles Arbeiten und Home-Office-Angebote. Laut der Digitalisierungsstudie 2016 des Bundesfamilienministeriums gewinnen Beschäftigte, die ab und zu im Home-Office arbeiten, im Schnitt 4,4 Stunden pro Woche. Das Arbeiten im Home-Office wird demnach von vielen Beschäftigten als substanzielle Verbesserung wahrgenommen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, Familienaufgaben und berufliche Pflichten partnerschaftlicher zwischen Müttern und Vätern aufzuteilen und Zeit für die Familie zu gewinnen.

Doch mit neuer Technik allein ist es wohl nicht getan. Es braucht einen Kulturwandel und das Vertrauen aller Beschäftigten und Führungskräfte. Das neue Familienbewusstsein müsse, so der Artikel, fest in der Kultur der Unternehmen verankert werden. Dafür macht sich auch das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ stark.

Verlinken auf Text Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

Gnadenlos vernachlässigt: Die eigene Unternehmens-Website

Unter Kommunikationsfachleute ist es eine Art Running Gag, dass man eigene Kommunikationsmittel gnadenlos vernachlässigt. Während man für Kunden die üppigsten Kampagnen fährt, bleiben Mailings, Weihnachtskarten oder die Website für das eigene Unternehmen leider ziemlich oft in der Schublade. Kundenprojekte haben eben immer Priorität und weil die Auftragsbücher sowieso gut gefüllt sind, hat man auch noch eine gute Ausrede.

Aber nicht nur Text- und Werbeleuten geht das so. In der Deutschen HandwerksZeitung (DHZ) haben wir einen Artikel über eine Studie entdeckt, nach der sich nur jeder zehnte Kleinunternehmer regelmäßig mit der eigenen Webseite beschäftigt und diese aktualisiert. Lediglich 60 Prozent betreiben überhaupt eine eigene Webseite. Fast die Hälfte stellt dazu nur ein Jahresbudget von bis zu 500 Euro bereit. Die meisten Kleinunternehmer, so die DHZ, befinden sich in einer „Zufriedenheitsstarre“ – acht von zehn beschreiben ihr Unternehmen als etabliert und sind mit der Situation des Unternehmens zufrieden.

Die Präsenz im Internet bzw. die Online-Suche trägt nur aus Sicht von 40 Prozent zum Geschäftserfolg bei, gleichauf mit Werbematerialien. Neue Kunden gewinnen die befragten Kleinunternehmen in erster Linie durch Weiterempfehlungen und – mit deutlichem Abstand – eine Online-Präsenz und die Direktansprache. Ihre Erfolge führen die meisten Befragten auf ihre gute Arbeit (95 Prozent), Weiterempfehlungen von Bekannten (88 Prozent) und freundliche Mitarbeiter (85 Prozent) zurück. Nur 40 beziehungsweise 39 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Auffindbarkeit im Internet oder ihre Webseite zum Geschäftserfolg beitragen.

Die Macher der Studie sehen den durch die Studie bestätigten Trend kritisch. Ihr Fazit: „Unabhängig davon, in welchem Geschäftszweig Sie aktiv sind – verschließen Sie nicht die Augen vor der Digitalisierung! Der Umfang mag abhängig sein von Ihrer individuellen Unternehmensausrichtung und dem Geschäftsmodell – Fakt ist jedoch: ohne online geht es nicht, wenn Sie zukunftsfähig sein möchten und im Wettbewerb bestehen möchten!“

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Recherchequelle: „Nur jeder Zehnte beschäftigt sich regelmäßig mit der eigenen Webseite“ (DHZ) und „Digitalisierung: Sind deutsche Kleinunternehmer zukunftsfähig?“ (1&1 Internet SE).

Zeitmanagement nach dem Prioritätenprinzip

Kennen Sie dieses Gefühl beim Zubettgehen, dass der Tag wieder zu wenig Stunden gehabt hat? Dass man gerne noch so viel erledigt und abgearbeitet hätte, die Uhr aber nur so gerast ist? Und dann hat auch noch ständig das Handy vibriert – die digitale Kommunikation raubt uns zusätzlich Aufmerksamkeit und Zeit. Im Fachmagazin ausbau & fassade ist vor einiger Zeit ein interessanter Beitrag des Kommunikationstrainers Rolf Leicher erschienen, der zu genau diesem Thema hilfreiche Tipps gibt.

Rolf Leicher empfiehlt, anstehende Aufgaben nicht nach dem Spaßfaktor (Lieblingsarbeiten zuerst) abzuarbeiten, sondern eine Priorisierung in die Kategorien A, B und C vorzunehmen:

  • A-Aufgaben sind eilig und Sie haben Vorrang, sollten aber nur maximal 25 Prozent der Arbeitszeit einnehmen.

  • B-Aufgaben sind eilig oder wichtig und sollten etwa die Hälfte der Arbeitszeit ausmachen. Eiliges wird vor Wichtigem bearbeitet.

  • C-Aufgaben sind weder eilig noch wichtig. Sie sollten dennoch 25 Prozent der Arbeitszeit ausmachen, da sie sonst nur verschoben werden.

Zur Planung werden in einer Liste die einzelnen Aktivitäten mit Deadlines notiert und nach Prioritäten sortiert. Dann wird der ungefähre Zeitanteil für die einzelne Aufgabe geplant.

Wichtig dabei ist, immer ausreichend Pufferzeiten einzuplanen. Dazu kann man eine volle Arbeitsstunde zum Beispiel nur mit 45 Minuten planen. So hat man immer ausreichend Reserve für Unvorhergesehenes.

Ständige Unterbrechungen kosten Zeit. Daher rät Rolf Leicher vor allem bei A-Aufgaben Störfaktoren auszuschalten und diese in Leistungshochphasen zu verlegen. Schwierige Aufgaben sollten am Morgen oder gegen Abend, leichtere Aufgaben in der störanfälligeren Phase zwischen 9 und 11.30 Uhr eingeplant werden.

 

 

 

 

 

 

 

Recherchequelle: „Zeitmanagement: Mit der Arbeitsplanung fängt es an“ von Rolf Leicher in ausbau & fassade, Ausgabe 7-8/2017

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